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Hausbesitzerin und verletzt

Wohnhaus in Kisselbach gerät in Vollbrand

Feuer Kisselbach Volbrand
Foto: Dirk Eikhorst Das Video zum Brand in Kisselbach sehen Sie weiter unten im Artikel

Der Brand einer Garage hat in KIsselbach ein Wohnhaus in Vollbrand gesetzt: Der komplette Dachstuhl wurde ein Raub der Flammen. Wie es zu dem Feuer gekommen ist, steht noch nicht fest. Die ältere Hausbesitzerin konnte sich unverletzt aus dem Haus retten, musste aber fassungslos mit ansehen, wie der Brand ihr Heim zerstörte.

„Die Feuerwehren wurden zu einem Garagenbrand alarmiert, beim Eintreffen stand das Gebäude aber schon in Vollbrand“, erklärte Christian Albrecht, der stellvertretende Brand- und Katastrophenschutz-Inspekteur des Kreises gegenüber Hunsrück News.

Der Brand hatte sich im Dachgeschoss über die gesamte Breite des Gebäudes ausgebreitet und so auch auf das angrenzende Wohngebäude und eine rückwärtige Scheune übergegriffen. Das Feuer hatte dann durchgezündet, sodass das komplette Dach in Vollbrand stand. Die sich entwickelnde Hitze war so stark, dass die Dachschindeln platzten und auf die umliegenden Straßen regneten.

Da das Feuer schon durchgezündet hatte und weit fortgeschritten war, ging es den Brandschützern unter Einsatzleiter Michael Kassel, dem stellvertretenden Wehrleiter der Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen, nur noch um Schadensminimierung.

Die Feuerwehrleute haben versucht, mit Kisten und Wäschekörben die nötigsten Habseligkeiten der Hausbewohnerin in Sicherheit zu bringen. Weil das Löschwasser nach gewisser Zeit durch die Decke kam und drohte, die gesamte Inneneinrichtung zu zerstören.

Problematisch bei der Brandbekämpfung war der schlechte Zugang zum Dachgeschoss. Die oberste Decke ist eine Lehmdecke, die durch das Feuer einsturzgefährdet ist. Somit konnten keine Angriffstrupps bis unter das Dach vordringen und der Brand musste mit der eigens aus Oberwesel nachalarmierten Drehleiter von oben gelöscht werden.

Sorgen machte der Feuerwehr der zur Straße stehende Giebel des Hauses, weil der Firstbalken weggebrannt war, „der hält den Giebel ja wie eine Klammer fest“, erklärte Albrecht. Ein Bausachverständiger des Technischen Hilfswerks sollte das Gebäude begutachten und entscheiden, ob gegebenenfalls ein Gerüst aufgestellt werden muss.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Kisselbach, Steinbach und Liebshausen sowie aus Simmern, Rheinböllen, Oberwesel und Argenthal mit rund 70 Einsatzkräften. Außerdem das Deutsche Rote Kreuz, das THW, die Malteser und Wasser- und Abwasserwerke.

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