Bundesfeuerwehrhilfe wurde zu den Bränden in Los Angeles geschickt, sagt Biden

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Bundesfeuerwehrhilfe wurde zu den Bränden in Los Angeles geschickt, sagt Biden

Update, 15:51 Uhr:

Bundesmittel werden für die Bekämpfung tödlicher Brände rund um Los Angels verwendet, sagte Präsident Joe Biden am Montagnachmittag.

Hunderte Bundesmitarbeiter und einzigartige Luft- und Bodenunterstützungskräfte des Bundes werden nach Südkalifornien fliegen, um Brände zu bekämpfen und die betroffenen Gemeinden zu unterstützen, sagte Biden in den sozialen Medien. Der Präsident sagte, er erhalte regelmäßig Informationen über die Bemühungen zur Brandbekämpfung. Er hat sein Team angewiesen, umgehend auf jede Anfrage nach zusätzlicher bundesstaatlicher Unterstützung bei der Brandbekämpfung zu reagieren.

Originalgeschichte, 10:30 Uhr:

24 Tote bei Bränden in LA, Dutzende werden vermisst, als der Wind zunimmt

Bei den beiden größten Bränden in Südkalifornien seien mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen, berichtete der Los Angeles County Medical Examiner am Sonntag. Beamte hätten Dutzende Vermisstenmeldungen erhalten, sagte Robert Luna, Sheriff des Los Angeles County. Alle Todesopfer standen im Zusammenhang mit dem Palisades-Feuer oder dem Eaton-Feuer, die am Montagmorgen nur zu 13 % bzw. 27 % eingedämmt waren.

Am Wochenende konnten Feuerwehrleute die kleineren Brände Lidia, Kenneth und Sunset vollständig eindämmen. Das Feuer in Hurst war am Montag zu 89 % eingedämmt. Die gewaltigen Brände hatten bis Montag mehr als 60 Quadratmeilen niedergebrannt, was knapp der Größe von Washington, D.C. entspricht. Bis Montag, sechs Tage nach Ausbruch der Brände, waren mehr als 12.000 Gebäude zerstört worden.

Was sagt die Wettervorhersage? Nach Angaben des National Weather Service wurde erwartet, dass in Südkalifornien am Montag und Dienstag schnelle, trockene Winde aufkommen würden. Die extremen Brandbedingungen könnten bis in den Mittwoch andauern und die Bekämpfung der verbleibenden Brände zu einer größeren Herausforderung machen. Der Energieversorger Southern California Edison schrieb am Sonntag, dass die Wiederherstellung der Stromversorgung aufgrund der unsicheren Bedingungen länger dauern könnte als üblich, da mehr als 25.000 Stromausfälle auf sicherheitsbedingte Abschaltungen zurückzuführen seien.