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Bis zu 5000 Einwohner betroffen

Technischer Defekt war Ursache für Stromausfall in Boppard

Boppard
Foto: Tk

Am Donnerstagabend war es in Boppard zu einem Stromausfall gekommen, der rund Dreiviertel des Stadtgebietes betraf: Bis zu 5000 Einwohner waren nach ersten Schätzungen von Westnetz betroffen. Jetzt erklärte der Energieversorger, dass die Ursache wohl ein technischer Defekt war.

„Nach Rücksprache mit den Kollegen gab es keine Fremdeinwirkung zum Beispiel durch einen Bagger, wir hatten somit einen technischen Defekt. Eine genaue Ursache kann somit nicht genannt werden“, erklärte Sabrina Kunz, Pressesprecherin von Westnetz gegenüber Hunsrück News.


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Als Sofortmaßnahme waren Umschaltungen durchgeführt worden, wodurch um 21.20 Uhr auch der letzte Haushalt wieder mit Strom versorgt werden konnte.

Gegen 19.30 Uhr hatten die ersten Betroffenen bei „Besser Boppard“ gemeldet, dass bei ihnen das Licht ausgegangen sei, der Fernseher plötzlich schwarz wurde oder der Staubsauger nicht mehr lief: Wasemstraße, Leiergasse, Schützenstaße – alle ohne Strom.

Westnetz hatte noch am Abend erklärt, dass es sich um „eine Versorgungsunterbrechung im Mittelspannungsbereich“ gehandelt habe, es sei ein Problem bei 20 000 Volt aufgetreten.

30 sogenannte Ortsnetzstationen – „das sind die Gebäude, halb so groß wie Garagen, die manchmal auch an Supermärkten stehen“ – waren betroffen. Der Bereitschaftsdienst schätzte, dass rund 5000 Einwohner von dem Stromausfall betroffen waren. Das falle dann schon in den Bereich einer „empfindlichen Störung“.

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