Papst Leo XIV wird vom 8. bis zum 11. November 2026 eine offizielle Visite in Argentinien absolvieren und damit seine Südamerikareise abschließen, nachdem er Uruguay im Rahmen einer breiten Rundreise verlassen hat. Der von der Heiligen Stuhl präsentierte Ablaufplan sieht Großmessen, Audienzen bei lokalen Autoritäten, ökumenische Dialoge und Begegnungen mit sozialen Gruppen vor, bevor er seine Reise nach Peru antritt.
Die Gläubigen und das internationale Publikum werden Live-Übertragungen über Fernsehsignale und Online-Kanäle genießen können. Laut der katholischen Nachrichtenagentur AICA wird das Netzwerk Misioneros Digitales die Streaming-Ausstrahlung übernehmen und zwar mit der Genehmigung des Argentinischen Episkopatsrates (CEA), was eine durchgehende Übertragung von rund 55 Stunden über die vier Tage hinweg ermöglicht.
Papst Leo XIV in Argentinien LIVE: Neueste Nachrichten zum Verlauf der Pontifikatsreise durch Südamerika
Welche Straßen in Recoleta werden wegen des Besuchs von Papst Leo XIV gesperrt?
Die Sicherheitsmaßnahmen für den Besuch von Papst Leo XIV in Buenos Aires sehen Verkehrsbeschränkungen in einem Teil des Stadtviertels Recoleta vor. Der betroffene Bereich wird von den Straßen Alvear und del Libertador sowie Cerrito und Callao eingeengt.
Innerhalb dieses Zonen-Radius werden Zu- und Ausgänge eingeschränkt. Die Behörden richten spezielle Zufahrten für Anwohner, Gewerbetreibende, Angestellte und Hotelgäste ein.
Flugzeug Richtung Uruguay hebt ab, das Papst nach Argentinien bringen wird
Die Vorbereitungen für die Ankunft von Leo XIV in Argentinien befinden sich in der finalen Phase. Das Flugzeug der Aerolíneas Argentinas, das ihn nach Buenos Aires bringen wird, hat bereits den Luftraum erreicht und überfliegt das Gebiet.
Blauer Himmel und Temperaturen bis 22 °C während des Papstbesuchs
Der Tag zeichnet sich durch stabile Verhältnisse und klaren Himmel bei der Ankunft von Papst Leo XIV aus. Am Morgen wird die Temperatur um 14 °C liegen, mit leichten Böen aus Südwesten.
Am Nachmittag erreicht das Thermometer 22 °C, mit Böen aus dem Osten von bis zu 22 km/h. In der Nacht bleibt der Himmel klar, die Temperatur sinkt auf 17 °C und der Wind kommt aus Nordosten mit bis zu 12 km/h.
Festnahme eines Verdächtigen wegen Morddrohung gegen Papst Leo XIV in Argentinien
In Argentinien wurde eine Person festgenommen, weil sie dem Papst Leo XIV Morddrohungen ausgesprochen hatte. Die Maßnahme wurde von der Bundespolizei Argentinien (PFA) in Zusammenarbeit mit Informationen der Staatssicherheitsbehörde SIDE durchgeführt.
Nach einer Mitteilung der Regierung wurden die Daten von der Unterabteilung für Operationen gesammelt und dem Antiterror-Ermittlungsdepartement (DUIA) der PFA übergeben. Die Festnahme erfolgte innerhalb von weniger als 24 Stunden, nachdem die Behörden von der Drohung Kenntnis erlangt hatten.
Organisation der Papstvisite bittet Volontäre um Entschuldigung wegen Verzögerungen
Der offizielle Papst-Account in Argentinien dankt den Freiwilligen für ihre Geduld und bittet um Entschuldigung für Verzögerungen bei der Zuweisung von Aufgaben während der Papstvisite Leo XIV. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass die Transportwege zu den Veranstaltungen aufgrund des Verkehrs stark belastet sein werden.
Organisatoren raten jenen, die als Helfer teilnehmen, ihre Anreise im Vorfeld zu planen, um Unannehmlichkeiten zu vermeiden und pünktlich an den Treffpunkten zu erscheinen.
Die CGT begrüßt Papst Leo XIV
Die General Confederation of Labour (CGT) begrüßte die Ankunft von Papst Leo XIV in Argentinien mit einer Botschaft auf X, in der sie seine Verbindung zum Erbe von Leó XIII. und zur Verteidigung der Rechte der working class hervorhob. Die Gewerkschaft erinnerte an die Enzyklika Rerum Novarum, veröffentlicht 1891, die das Recht der Arbeiter auf Organisation anerkannte.
Sie betonte auch die Verbindung von Papst Franziskus zur Arbeiterbewegung und betrachtete Leo XIV als Wiederaufgreifen dieser Fahne. «Die Würde der Arbeiterinnen und Arbeiter darf nicht den wirtschaftlichen Interessen untergeordnet werden», erklärte die CGT, die sich wünschte, dass der Besuch die Argentinierinnen und Argentinier «vereint, organisiert» und gestärkt gegenüber aktuellen Herausforderungen finden lasse.
Karina Milei feiert die Ankunft von Papst Leo XIV in Argentinien
Die Generalsekretärin der Präsidentschaft, Karina Milei, veröffentlichte ein Video auf X, um ihre Vorfreude auf die Ankunft des Papstes Leo XIV in Argentinien zum Ausdruck zu bringen. „Alles bereit, um Papst Leo XIV zu empfangen!“, schrieb sie und hob die koordinierte Zusammenarbeit zwischen der nationalen Regierung, der Kirche und den Teams der Stadt Buenos Aires, der Provinz Buenos Aires und Córdoba hervor.
Sie äußerte den Wunsch, dass der Besuch des Pontifikats eine Gelegenheit werde, die Argentinierinnen und Argentinier zu vereinen. „Mit großer Freude und Hoffnung wünsche ich mir, dass der Besuch des heiligen Vaters eine Gelegenheit wird, dass alle Argentinierinnen und Argentinier sich vereinen, in ‚einer einzigen Seele und einem einzigen Herzen, das zu Gott ausgerichtet ist‘“, so die Funktionärin.
La Plata wird Glocken schlagen, um Papst Leo XIV willkommen zu heißen
Der Erzbistum La Plata rief die Pfarreien und Kirchen der Stadt und der Umgebung dazu auf, am kommenden Sonntag um 16:30 Uhr eine Glocke zu schlagen, um Papst Leo XIV willkommen zu heißen. Die Maßnahme ergänzt sich mit der voraussichtlichen Ankunftszeit des Pontifex am Aeroparque Jorge Newbery und zielt darauf ab, Freude, Gemeinschaft und Hoffnung angesichts seines Besuchs in Argentinien auszudrücken.
Darüber hinaus wird die Kathedrale Unserer Lieben Frau der Unbefleckten Empfängnis von La Plata Bildschirme installieren, um die Messen und Aktivitäten des Papstes an den Tagen 9, 10 und 11. November zu übertragen, sodass Gläubige, die nicht zu den Begegnungsorten reisen können, die Feierlichkeiten vom Gotteshaus aus verfolgen können.
U-Bahn-Einsatz in CABA: Sperrungen und spezieller Zeitplan aufgrund von Papst Leo XIV
Die Regierung von Buenos Aires bestätigte wesentliche Änderungen im U-Bahn-Dienst zwischen dem 8. und 10. November aufgrund des Papstbesuchs. Am Sonntag, dem 8., beginnen die Sperrungen gegen Mittag, am Montag, dem 9., gelten die Einschränkungen vom Beginn der Operationen an. Für Dienstag, den 10., wird eine Normalisierung des Systems erwartet, verbunden mit einer nächtlichen Verlängerung bis 1:30 Uhr in der Linie D sowie einem Shuttle-Service in der Linie H, um die Misa de Jóvenes zu entlasten. Die Exekutive der Stadt warnte, dass das endgültige Schema des letzten Tages von Sicherheitsbedingungen und dem Passagieraufkommen abhängen wird.
- Linie A: Betrieb von San Pedrito bis Sáenz Peña. Stationen Plaza de Mayo, Perú, Piedras und Lima bleiben außer Betrieb.
- Linie B: Strecke von Juan Manuel de Rosas nach Uruguay frei. Leandro N. Alem, Florida, Carlos Pellegrini und Medrano (Letztere aufgrund von Bauarbeiten außer Betrieb).
- Linie C: Aktiver Abschnitt zwischen Constitución und Diagonal Norte, Station dort ausschließlich zur Ausweisung der Passagiere. Retiro, San Martín und Avenida de Mayo sowie Lavalle und Independencia wegen Bauarbeiten unterbrochen.
- Linie D: Eingeschränkte Route von Congreso de Tucumán bis Tribunales. Catedral außer Betrieb; 9 de Julio und Pueyrredón ebenfalls außer Betrieb.
- Linie E: Eingeschränkter Service zwischen Plaza de los Virreyes und San José. Retiro, Catalinas, Central Post Office, Bolívar, Belgrano und Independencia gesperrt; zusätzlich Urquiza und Entre Ríos wegen Renovierungsarbeiten.
- Linie H: Betrieb zwischen Hospitales und Facultad de Derecho, Haltestelle Santa Fe entfällt.
- Freie Verbindungen: Der Passagierwechsel bleibt an Plaza Miserere (Linie A), Pueyrredón (Linie B), Jujuy (Linie E) sowie Humberto 1°, Once und Corrientes (Linie H) bestehen. Der Premetro fährt unverändert.
- Spezialnachtbetriebe (Dienstag, 10.): Linie D bietet Entlastungsfahrten bis 1:30 Uhr mit Ausstiegen an Plaza Italia (nur Ausstiege in Pueyrredón und 9 de Julio) und Palermo (Ausstiege in Juramento und Olleros). Linie H bietet einen exklusiven Transfer von Santa Fe (in Verbindung mit Linie D) zum Terminal Once für den direkten Abstieg an.
Unterbringung von Papst Leo XIV in Argentinien: Diplomatenresidenz und verpflegte Agenda
Papst Leo XIV wird vier Nächte in der Apostolischen Nuntiatur in Buenos Aires residieren — im historischen Palacio Fernández Anchorena im Viertel Recoleta —, ein Ort, der temporäre private Audienzen jenseits des offiziellen Protokolls während des Argentinien-Besuchs vom 8. bis 11. November ermöglichen wird.
Argentinien rüstet sich für die Papstreise: 25.200 Helfer koordinieren die Veranstaltungen
Eine Gruppe von 25.200 Helfern aus 71 kirchlichen Diözesen wird an den Veranstaltungen von Papst Leo XIV in Argentinien teilnehmen. Diese Helferinnen und Helfer, zwischen 18 und 65 Jahre alt, erhalten Unterkunft und Transporte in Buenos Aires, Luján und Córdoba, nachdem sie eine digitale Schulung zu Logistik und Publikumsführung absolviert haben. Zudem hat die Schoenstatt-Bewegung eine Gebetsaktion mit 1,8 Millionen Avemarías angestoßen.
Federico Destéffaniz, der Verantwortliche des Bereichs, betonte: „Die Rolle des Freiwilligen basiert auf Dienst, auf dem Offenlegen des Herzens und der Bereitschaft, anderen zu helfen, durch unser Tun das Evangelium zu vermitteln, das Bereitsein, anderen zu dienen.“
Welche Städte wird der Papst Leo XIV während seiner Reise nach Argentinien besuchen?
Der Pontifex wird am Sonntag, dem 8. November, um 16:30 Uhr am Aeroparque Jorge Newbery landen, nachdem er zuvor in Montevideo Zwischenlandung gemacht hat. Seine offizielle Route umfasst die Hauptstadt Buenos Aires, Claypole, Córdoba und Luján. Am ersten Tag wird er am Monumento zum General San Martín Ehrenbezeigung leisten, das Casa Rosada besuchen, um um 17:50 Uhr mit Javier Milei zu sprechen, und mit Diplomaten, zivilen Führungspersönlichkeiten und Behörden innerhalb des Palacio Libertad einen Abschlussakt abhalten.
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Die Organisatoren bestätigten, dass alle geplanten Momente der Ortszeit entsprechen, die in Peru zwei Stunden früher liegt. Diese historische Reise markiert den ersten Besuch eines Papstes in Argentinien während seines derzeitigen geistlichen Amts. Die Vorfreude wächst in den verschiedenen Buenos-Aires-Standorten und im Mittelmeerraum, die die jeweiligen protokollarischen Aktivitäten ausrichten werden.
¿Cuál es der offizielle Reiseplan nach Buenos Aires, Córdoba und Luján?
Das vatikanische Programm in Argentinien verbindet pastorale Akte mit Besuchen bei bedürftigen Menschen und Inhaftierten in Strafanstalten. Im Reiseplan stechen das „Begegnung mit der Arbeitswelt“ sowie eine Jugendwache hervor, bevor es nach Lima geht.
- Montag, 9. Rundgang durch das Kleine Cottolengo Don Orione in Claypole (9:15 Uhr); Eucharistie am Monumento a los Españoles (11:30 Uhr); Arbeitsversammlung an der UCA (16:10 Uhr); interreligiöses Gespräch im Palacio San Martín (17:30 Uhr); Vespern in der Kathedrale Metropolitana (18:45 Uhr).
- Dienstag, 10. Zeremonie an der Militärflugschule Córdoba (10:00 Uhr); Versammlung mit dem Klerus und pastoralen Mitarbeitern in der Kathedrale von Córdoba (15:15 Uhr); Vigil mit Jugendlichen in Palermo (20:15 Uhr).
- Mittwoch, 11. Eintritt in den Bundesgefängniskomplex von Buenos Aires (8:00 Uhr); liturgischer Dienst vor der Basilica de Luján (10:00 Uhr); Abschied am Flughafen Ezeiza (13:30 Uhr); letzter Flug nach Lima (14:00 Uhr).
¿Dónde ver EN VIVO las misas y el recorrido del papa León XIV?
Über das digitale Umfeld stehen dem Publikum der offizielle YouTube-Kanal der CEA sowie die Übertragungsplattform zur Verfügung, die von CELAM bereitgestellt wird. Letztere verbindet die Kanäle Celam TV, Vatican News auf Spanisch und die verschiedenen Bischofskonferenzen der Gastländer und ermöglicht eine umfassende Berichterstattung über die Südamerikareise, die vom 6. bis 17. November festgelegt ist.
Im Fernsehen haben TN und El Trece eine Sonderübertragung für das Publikum eingerichtet. Bezüglich der Haupttage bestätigte die Regierung zwei landesweite Übertragungen: die Reden des Staatsoberhauptes und des Heiligen Vaters im Palacio Libertad am Sonntag um 19.00 Uhr sowie die Eucharistie in Palermo am Montag um 11.30 Uhr. Was die liturgischen Feiern in Córdoba und Luján betrifft, ist es unerlässlich, den Programmführer der genannten kirchlichen Medien zu prüfen.
