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TuS Kirchberg – SG 99 Andernach 5:0 (3:0)

Zweites „Knallerspiel“: TuS Kirchberg hat einen Lauf

Kirchberg - Andernach
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Ein zweites „Knallerspiel“ lieferte der TuS Kirchberg innerhalb von vier Tagen ab. Dem 7:1 gegen TuS Mayen ließen die Kirchberger ein 5:0 gegen die SG 99 Andernach folgen. Nach 19 Minuten stand es bereits 3:0 für die Männer vom Wasserturm: „Das waren die stärksten 20 Minuten überhaupt“, war sogar der sonst zurückhaltende TuS-Trainer Patrick Jörg entzückt.

Was die Spieler um Kapitän Florian Daum, Spielmacher Jonas Heimer und den aggressiven Leader Roman Bär in der Anfangsphase ablieferten, war Rheinlandliga aus der obersten Schublade. Nach sieben Minuten eröffnete Lukas Gohres den Torreigen. Angespielt von Torsten Resch ließ er Steffen Weber im SG-Tor keine Chance. Bei einem Gewaltschuss von Daum konnte SG-Torwart nur noch die Fäuste hochreißen. Der Ball flog zu Jonas Heimer, der eigentliche Filigrantechniker wuchtete die Kugel zum 2:0 in die Maschen.

Dann bediente Gohres seinen Kapitän, der sagte Danke und markierte das 3:0 – nach knapp 20 Minuten. Was war mit Andernach los? Die Mannschaft hinkte zwei Spiele hinterher, weil bei ihnen das Corona-Virus grassierte: „Das kann nicht als Ausrede gelten, wir sind noch total im Soll. Kirchberg hat halt eine starke Mannschaft“, wollte SG-Trainer Kim Kossmann nichts entschuldigen. Dennoch resultierte die einzige Chance der Rheinstädter aus einem Pressschlag mit Yannik Kerzan aus der ersten Hälfte.

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Im zweiten Spielabschnitt ließ es Kirchberg etwas ruhiger angehen. Der Gast fand besser in die Partie und zu ein paar Torabschlüssen. Richtig gefährlich wurde es nur einmal, als Jonas Heimer in höchster Not das Spielgerät gerade noch über die Latte lenkte. Dann übernahm der omnipräsente Roman Bär wieder das Zepter. Mit überragendem Laufpensum – sowohl im Sprint als auch in ständiger Bewegung – trieb er sein Mitspieler an: „Ich bin die erste Saison ganz da“, sagte er. Und zu seinen Sprints: „Andere nennen es Sprinten, ich nenne es Laufen“, meinte der „Tiefstapler“.

Nach der Ruhepause zog der TuS wieder an. Zunächst Florian Daum mit seinem zweiten Doppelpack binnen vier Tagen zum 4:0 (80.) „Wenn es läuft, dann läuft es“, war seine kurze Begründung. Sieben Zeigerumdrehungen auf der Analoguhr später verwandelte Patrick Sehn-Henn einen an Süleyman Özer verursachten Foulelfmeter zum 5:0-Heimsieg. Die Heimphobie dürfte damit beendet sein, auswärts ist der TuS Kirchberg ohnehin noch unbesiegt und damit Tabellenzweiter in der höchsten Spielklasse des Fußballverbands. Und am Wochenende ist spielfrei in der ungeraden 17er-Liga.

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