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Neue Detonation am Sonntag um 16 Uhr

Zweite Sprengung erfolgreich: HN zeigt Vorher-Nachher-Bilder

Man muss schon ganz genau hinschauen, um den Unterschied zu sehen

Am Sonntag gegen 16 Uhr hat die Deutsche Bahn eine zweite Sprengung am Berg Gaul durchgeführt, nachdem es Anfang der Woche einen massiven Felsrutsch und am Samstag die erste Sprengung gegeben hatte. Hunsrück News zeigt Fotos von direkt vor und direkt nach der Detonation.


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Sofort nach der Sprengung waren die Experten zur Inspektion des Berges aufgebrochen – diesmal aber nicht per Helikopter, wie bei der ersten Explosion, sondern von unten an den Berg heran. Die Nachsprengung war nötig geworden, weil bei dem ersten Versuch am Samstag eine Felsnase stehengeblieben war, die noch geschliffen werden sollte.

Bei den Vorbereitungen am Sonntagmorgen entdeckten die Spezialisten aber weitere Risse im Gestein, deshalb wurde die eigentlich für vormittags geplante Sprengung um einige Stunden verschoben. Insgesamt vier Sprengladungen wurden in zuvor gebohrten Löchern im Berg angebracht. Der Auto- und Bahnverkehr auf der linksrheinischen Seite musste diesmal nicht gesperrt werden.

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Die Deutsche Bahn teilte auf Anfrage von Hunsrück News mit, dass die Experten nach der Sprengung jetzt die Freigabe zur Beräumung des Hanges gegeben hätten.

Es wurde bereits damit begonnen, die Schutt- und Geröllmassen abzutragen. Dazu wurde extra ein Zwölf-Tonnen-Schreitbagger angefordert, der die zum Teil tausende Kilo schweren Steine notfalls zerkleinern und abtransportieren soll.

Wann die B 42 und die Bahnstrecke – die als Europas meistbefahrenen Güterstrecke gilt – wieder für den Verkehr freigegeben werden, will die Deutsche Bahn unter Umständen schon Anfang der Woche mitteilen.

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Auf Bildern von „Live Doku TV“ ist der zufällig aufgezeichnete Felsrutsch zu sehen:

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