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Verbrannte Leiche von Ochtendung

Wollte die 31-Jährige mit ihrem Killer zusammenziehen?

Die Polizei sucht jetzt mit Originalfotos nach dem Fahrzeug der getöteten Frau
Fotos: Christoph Helbach, Polizei, privat Die Polizei sucht jetzt mit Originalfotos nach dem Fahrzeug der getöteten Frau

Ihre Beziehung galt als schwierig, von vielen Streitereien geprägt – und eventuell endete die letzte Auseinandersetzung mit dem Tod der 31-jährigen Bulgarin aus Kruft. Ihre Leiche wurde verkohlt auf einem Feldweg bei Ochtendung gefunden. Sie soll vergewaltigt und mit zwei Kopfschüssen getötet worden sein.

Seit Weihnachten sitzt der 34-jährige Freund der Toten in U-Haft: Totschlagsverdacht! Jetzt verfolgt die Soko „Ochtendung“ Hinweise, dass das Paar eine gemeinsame Wohnung beziehen wollte. Auch das Fahrzeug des Opfers ist noch immer verschwunden.


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In lokalen Anzeigenblättern bittet die Soko die Bewohner von Ochtendung um Hilfe: „Es haben sich zwischenzeitlich Hinweise darauf ergeben, dass das 31-jährige, bulgarische Opfer aus Kruft oder ihr 34-jähriger, türkischer Freund in Ochtendung eine neue Wohnung angemietet haben soll“, erklärt die Polizei. „Diese Wohnung ist der Kriminalpolizei noch nicht bekannt.“

Alle Vermieter in Ochtendung werden daher gefragt, bei wem etwa Anfang November eine Wohnung angemietet wurde, diese aber nicht bezogen wurde oder die neuen Mieter seit dem 18. Dezember nicht mehr gesehen wurden.

Außerdem sucht die Polizei noch immer nach dem Fahrzeug der getöteten Frau: einen Fiat Panda, Baujahr 2010, amtliches Kennzeichen MYK-H 298, gelb/ockerfarbig, viertürig mit Anhängerkupplung.

Da sich die getötete Frau in der Vergangenheit zeitweilig auch im Bereich Köln aufgehalten hatte, wird auch dort nach dem Fahrzeug gesucht. Dort war auch der Freund des Opfers von Spezialkräften verhaftet worden.

Der 34-jährige Türke sitzt weiter in U-Haft. Der Mann soll nach Informationen der „Bild-Zeitung“ verheiratet und zweifacher Vater sein, mit der Toten eine Affäre gehabt haben.

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