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IG Metall berät zu Continental Rheinböllen

„Wir können Kompromiss, aber auch Kampf“

Die IG Metall bereitet die Verhandlungen für den Sozialtarifvertrag bei der Continental in Rheinböllen vor: Hunderte Arbeitsplätze sind in dem Bremsen-Werk bedroht. Am 15. April treffen sich die Verhandlungsführer von Continental und der IG Metall. Arbeitnehmervertreter Uwe Zabel droht: Ab Anfang Mai könnte es einen unbefristeten Streik geben.

„Wir wollen eine Garantie für die Zukunft von Rheinböllen“, sagte Zabel vor dem Treffen der Verhandlungskomission der IG Metall am Werk in Rheinböllen. „Die Kollegen, die ihren Arbeitsplatz wegen der Transformation und der Profitgier von Continental verlieren, sollen hohe Abfindungen bekommen und noch ein Jahr länger in Transfergesellschaften kommen, damit sie nicht in die Arbeitslosigkeit müssen.“


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Nach einem Vorstandbeschluss sollen bei Continental allein in Deutschland 13 000 Arbeitsplätze abgebaut werden – 400 davon im Hunsrück. Dagegen gingen die Rheinböller schon zweimal auf die Straße. Der erste Warnstreik dauerte eine Stunde, beim zweiten wurde für drei Stunden die Arbeit niedergelegt. Außerdem wurde ein Autokorso organisiert, bei dem mehr als 450 Fahrzeuge durch Simmern und über die B50 rollten. Verkehrschaos inklusive.

Im Interview mit Hunsrück News erklärt IG-Metall-Verhandlungsführer Uwe Zabel die Strategie und betont: „Wir können Kompromiss, wir können aber auch Kampf!“

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