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Karbach - Eisbachtal 4:4

Wilschrey-Hattrick reicht Karbach nicht zum Sieg

Karbach Eisbachtal
Foto: Hermann-Josef Stoffel „Tormaschine“ Max Wilschrey hat nach seinem Hattrick nun 13 Tore auf dem Konto
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Vieles deutete beim Halbzeitstand von 4:1 auf einen Kantersieg des FC Karbach hin: Die Gäste der Sportfreunde aus dem Eisbachtal kamen aber mit Vehemenz aus der Kabine zurück und glichen noch zum 4:4 Endstand aus. Zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten endeten mit einem leistungsgerechten Unentschieden.

Ein dreifacher Wilschrey sowie ein direkt verwandelter Freistoß von Janik Otto reichten nicht zu drei Punkten für die Heimmannschaft. Mit seinem Hattrick setzte sich die „Tormaschine“ Max Wilschrey in der Torjägerliste mit nun 13 Treffern etwas ab: „Der hat vier Chancen und macht daraus drei Tore“, zeigte sich der sportliche Leiter Torsten Schmidt begeistert.“

Beim 1:0 tunnelte er Sportfreunde-Keeper Luka Schuhmacher, beim 2:0 versenkte er mit Links und mit dem Halbzeitpfiff rundete er zum 4:1 ab. Zwischenzeitlich hatte Janik Otto sehenswert das 3:0 besorgt. Für den Gegentreffer sorgte Maximilian Hannappel.

Nach der Halbzeit schien es für Karbach so weiterzugehen: Viele Zuschauer meinten bei dem schummrigen Flutlicht auf dem Quintinsberg schon, dass „Kunstschütze“ Otto eine Ecke direkt verwandelt hatte – das Spielgerät war aber auf und nicht im Netz gelandet. Das war für lange Zeit die letzte Torannäherung der Gastgeber.

Mit unbändigem Willen wehrten sich hingegen die Eisbachtaler gegen die drohende Niederlage: „Wenn wir ein Spiel noch umbiegen, dann hier“, hatte Sportfreunde-Trainer Marco Reifenscheid seine Jungs in der Pause heißgemacht. Und sie glaubten daran.

Gabriel Jost verkürzte mit einem 35-Meter-Schuss auf 4:2. Unhaltbar schien der nicht. Mit seinem zweiten Kopfballtor brachte Max Hannappel die Gäste nach 61 Minuten auf 4:3 in Schlagdistanz. Dann hätte Jeremy Mekoma den Deckel draufmachen können. Sein Abschluss aus acht Metern ging hoch übers Tor (88.). In der Nachspielzeit gab es wieder einen Eckball für Eisbachtal, den Tom Trabusch zum 4:4 veredelte.

„Wir kassieren drei Tore durch Standardsituationen“, war FC-Trainer Maximilian Junk mit der Leistung seiner Mannschaft nicht einverstanden. Mit der ersten Halbzeit war er natürlich zufrieden: „Wir haben die Angriffe gut zu Ende gespielt. Und wir waren uns nach dem 4:1-Pausenstand nicht zu sicher“, wiegelte er vorzeitig eventuelle Überheblichkeitsvorwürfe ab.


PL Verein SP S U N Tore DIFF Punkte
1 SV Eintracht Trier 05 22 15 4 3 58:19 39 49
2 SV Alemannia Waldalgesheim 22 12 3 7 43:32 11 39
3 SV Gonsenheim 22 11 5 6 41:27 14 38
4 FV Engers 07 22 11 5 6 34:27 7 38
5 FC Karbach 22 11 4 7 45:30 15 37
6 TuS Koblenz 22 8 5 9 33:32 1 29
7 1. FC Kaiserslautern II 22 8 5 9 34:42 -8 29
8 SG Mülheim-Kärlich 22 7 6 9 27:34 -7 27
9 Sportfreunde Eisbachtal 22 5 8 9 39:44 -5 23
10 FSV Salmrohr 22 7 2 13 30:56 -26 23
11 BFV Hassia Bingen 22 5 4 13 27:42 -15 19
12 TSV Emmelshausen 22 5 3 14 19:45 -26 18
Samstag, 5.03.2022
SV Eintracht Trier 05 4:0 BFV Hassia Bingen
FV Engers 07 1:1 FSV Salmrohr
SV Alemannia Waldalgesheim 4:0 Sportfreunde Eisbachtal
TSV Emmelshausen 2:3 SV Gonsenheim
TuS Koblenz 4:2 1. FC Kaiserslautern II
SG Mülheim-Kärlich 0:0 FC Karbach

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