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Corona-Pandemie

Vier Infizierte im Kreis haben das mutierte Virus

Corona-Test
Foto: seventyfourimages Corona-Tests haben bei vier Einwohner des Landkreises eine Infektion mit einem mutierten Virus ergeben (Symbolbild)

Das Gesundheitsministerium in Rheinland-Pfalz hat mit den aktuellen Zahlen zur Corona-Pandemie auch vier Infizierte gemeldet, die sich mit einer der Corona-Varianten angesteckt haben. Für sie gilt eine verschärfte Quarantäne.

Virologen warnen vor einer dritten Pandemie-Welle, die durch die Verbreitung der leichter übertragbaren Corona-Mutanten ausgelöst werden könnte – vielleicht schon Anfang März.


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Mit welcher der drei verbreiteten Varianten – B.1.1.7 (Großbritannien), B.1.351 (Südafrika) oder P.1 (Brasilien) – sich die vier Kreisbewohner angesteckt haben, konnte das Gesundheitsministerium nicht genau sagen. „Aber über alle Testungen hinweg dominiert die britische Variante“, erklärte Pressesprecher Markus Kuhlen.

Für alle Infizierten mit einer als besorgniserregend eingestuften Virusvariante gilt die verschärfte Absonderungsverordnung: Gelten übrige Infizierte nach 14 Tagen als geheilt, so müssen diese nach frühestens elf Tagen einen weiteren Test machen und im Falle eines positiven Ergebnisses eine weitere Woche in Quarantäne.

Weitergehende Maßnahmen sind derzeit nicht vorgesehen: „Wir befinden uns weiterhin in einem sehr harten Lockdown, noch mehr Schutzmaßnahmen können wir fast nicht mehr auffahren“, sagte Kuhlen gegenüber Hunsrück News.

Er vermutet aber, dass die Virusvarianten einen breiten Raum bei den Lockdown-Beratungen von Kanzlerin und Ministerpräsidenten am 3. März einnehmen wird.

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