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Tragödie in Hundheim

Toter unweit von explodiertem Wohnmobil entdeckt

Schreckliche Tragödie im kleinen Hundheim südlich von Kastellaun: Die Feuerwehr wurde um kurz nach 5 Uhr zu einem explodierten Wohnmobil gerufen. Der Verdacht: Eine Person könnte sich noch darin befinden. 

Markus Wittich, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Kastellaun, gegenüber Hunsrück News: „Als wir hier ankamen, stand das Wohnmobil noch in Vollbrand. Nach den Löscharbeiten hat sich aber herausgestellt, dass das Wohnmobil leer war.“

Die Einsatzkräfte haben daraufhin die nähere Umgebung abgesucht und die Leiche eines Mannes entdeckt. Ein Sichtschutzzaun wurde um einen Baum aufgestellt.


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Brandermittler der Polizeiinspektion Simmern, die die Leiche untersucht haben, erklärten gegenüber Hunsrück News, dass die Personalien des Fahrzeughalters festgestellt worden seien, das Alter scheine mit dem des gefundenen Mannes übereinzustimmen.

„Der Mann war außer einer Jogginghose unbekleidet“, erklärte der Ermittler. Hinweise auf Fremdeinwirkung beim Tod des Mannes gab es zunächst nicht.

Wegen der komplexen Lage müsse noch ein Experte für Fahrzeugbrände hinzugezogen werden. Der Tatort wurde gesperrt. Zur Ursache der Explosion des Wohnmobils gibt es derzeit nur Spekulationen.

Im Fahrzeug befanden sich noch zwei Gasflaschen, die von der Feuerwehr heruntergekühlt und dann in Sicherheit gebracht wurden. 

Nachbarn berichteten, dass der Mann erst vor kurzem das Grundstück gekauft und seitdem das Haus saniert habe. In den vergangenen fünf Wochen habe der Mann in seinem Wohnmobil gelebt. 

Die Feuerwehren Kastellaun, Hundheim und Bell waren mit rund 50 Einsatzkräften vor Ort.

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