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Nach fast 16 Jahren

Torsten Schmidt hört als Trainer beim FC Karbach auf

„Lieber Torsten, der FC Karbach und ich persönlich verneigen uns vor deiner Leistung, deinem Willen, deinem Engagement und deiner Hingabe zu unserem Verein“, schrieb FC-Präsident Daniel Bernd in einem emotionalen Statement bei Facebook.

Torsten Schmidt (50) ist ab sofort nicht mehr Trainer beim Fußball-Oberligisten FC Karbach. Damit endet eine Ära von knapp 16 Jahren, in denen er an der Seitenlinie stand, den Verein in die fünfthöchste Spielklasse führte und zusammen mit Bernd den Quintinsberg zu einem modernen Sportzentrum ausbaute. Nach Schmidts Entscheidung war da „eine gewisse Leere“, erklärte FC-Präsident Daniel Bernd.

Der langjährige Trainer verlasst seinen Verein aus beruflichen Gründen. „Ich werde mehrere Standorte in Deutschland betreuen, da kann ich ein kontinuierliches Trainerdasein nicht mehr gewährleisten“, sagte er gegenüber der Rhein-Zeitung. Er habe aber „im gleichen Atemzug“ mit seiner Amtsabgabe angeboten, dem Verein als sportlicher Leiter weiterhin zur Verfügung zu stehen.

Erst vor zwei Wochen hatte Schmidt gegenüber Hunsrück News erklärt: „Für mich war immer der berufliche Weg die Prio eins. Und der Fußball ist die sehr Zeit intensive, aber tolle Erholung.“ Vor diesem Hintergrund ist die aktuelle Entscheidung nur folgerichtig.

In fast 16 Jahren hast du aus einem B-Klasse-Verein mit mir in der Sturmspitze einen etablierten Oberligaverein ohne mich in der Sturmspitze geschaffen.

Daniel Bernd, Präsident des FC Blau-Weiß Karbach

Die Zukunft des Vereins wird jetzt an die jüngere Generation abgegeben. Der spielende Co-Trainer Maxi Junk wird das Amt des Chefcoaches übernehmen. „Mit Maxi Junk hast du deinen Nachfolger persönlich eingearbeitet und wirst ihm ab sofort jegliche Unterstützung als sportlicher Leiter zukommen lassen“, schrieb Bernd bei Facebook.

Daniel Bernd, den mit Torsten Schmidt eine tiefe Freundschaft verbindet, schrieb in seinem Post, er könne nur mit einem Wort schließen, „welches in der heutigen Zeit viel zu wenig benutzt wird: Danke“. Unterzeichnet hatte er mit: „Dein Präsi“.

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