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Am 7. Januar um 8 Uhr geht es los

Nur 60 Impfdosen pro Tag zum Start im Impfzentrum

Impfzentrum in Simmern einsatzbereit
Foto: Dirk Eikhorst Das Impfzentrum in Simmern nimmt Donnerstag den Betrieb auf

Der Ansturm auf die Termine für die Corona-Impfung sei „gigantisch“, wie Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler in Mainz erklärte. 28 000 Termine seien fest vergeben worden – in nur wenigen Stunden.

Am Donnerstag um 8 Uhr startet auch im Impfzentrum in Simmern die Kampagne gegen die Corona-Pandemie: 60 Impfungen wird es jeweils an den ersten beiden Tagen geben. Ab dem 11. Januar sollen es dann 110 Impfdosen pro Tag sein.


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Die Gesundheitsministerin sagte der Ansturm sei „ein starker Indikator für eine hohe Impfbereitschaft in Rheinland-Pfalz“. Kleinere Probleme, die zum Start solcher Großprojekte unweigerlich auftreten würde, hätten bis mittags behoben werden können. Bätzing-Lichtenthäler meinte damit die überlastete Hotline und dass zeitweilig keine korrekten Postleitzahlen im Online-Formular eingegeben werden konnten.

„Mit den nun so schnell vergebenen Impfterminen ist sichergestellt, dass die vorhandenen und absehbar verfügbaren Impfdosen in den kommenden Tagen und Wochen auch tatsächlich in einem sehr großen Umfang verimpft werden können. Voraussetzung dazu ist, dass Impfstoff zur Verfügung steht“, sagte Bätzing-Lichtenthäler.

Im Rhein-Hunsrück Kreis ist diese Verfügbarkeit sehr limitiert. Bis Ende Januar können nach den Zuteilungsplänen des Landes 1770 Impfdosen verabreicht werden. Bis Mitte Februar – so weit sollen jetzt erstmal die Termine vergeben werden – noch einmal 2420 Dosen.

Vom Deutschen Roten Kreuz war zu hören, dass die ersten Alten- und Pflegeheime im Kreis zumindest schon auf der Vorplanung für die mobilen Impfteams stehen. Problem sei vielerorts, dass die Einrichtungen noch keine Impfbereitschaft gemeldet hätten. Wann es konkret losgeht, ist allerdings noch offen.

Unterdessen grassiert das Virus in den Einrichtungen der Altenpflege weiter: Das „Haus Ursula“ in Gemünden meldete Stand heute 61 Bewohner und 21 Mitarbeiter positiv. Im Hildegard-von-Bingen-Seniorenzentrum in Simmern haben sich 23 Bewohner und zwölf Mitarbeiter mit dem Virus infiziert.

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