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Erster Versuch „insgesamt erfolgreich“

Nach Felssturz: Zweite Sprengung am Sonntag erforderlich

Sprengung am Gaul
Foto: Dirk Eikhorst Sprengung am Gaul

Der Knall war gewaltig, das Ergebnis nicht: Schon nach der Sprengung am Samstag war die Ernüchterung bei den zahllosen Augenzeugen zu spüren: Das hat nicht gereicht, war der Tenor. Und sie sollten recht behalten.

Am Berg Gaul muss es eine zweite Sprengung geben: Geologen und Sprengmeister würden den ersten Versuch zwar als „insgesamt erfolgreich“ beurteilen, wie die Bahn erklärte, aber es sei eine Felsnase stehengeblieben, die noch abgesprengt werden müsse.


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Direkt nach der ersten Sprengung waren die Experten mit einem Hubschrauber aufgestiegen, begutachteten das Ergebnis der Explosion aus der Nähe und senkten den Daumen. Es war geplant, dass noch einmal rund 1500 Kubikmeter Schiefergestein vom Berg abgesprengt werden – Teile des Massivs erwiesen sich aber als standhafter als gedacht.

Die zweite Sprengung soll aber weitaus kleiner ausfallen als die erste. „Das ist auch daran zu sehen, dass die B9 und der Bahnverkehr auf der linksrheinischen Seite nicht gesperrt werden“, erklärte eine Bahnsprecherin gegenüber Hunsrück News. Die erneute Sprengung wird am Sonntag gegen 10 Uhr erfolgen.

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UPDATE: Sprengung auf 15 Uhr verschoben. Da noch weitere Risse gefunden worden sind.

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