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HSG Hunsrück

Mit jungen Talenten auf in die dritte Handball-Liga

HSG Hunsrück - HSG Wittlich
Foto: Hermann-Josef Stoffel Melissa Gräber beim Sprungwurf gegen die HSG Wittlich

Der Hunsrücker Damenhandball verändert sich, denn in der kommenden Saison wird die HSG Hunsrück Damen zum ersten Mal in der dritten Bundesliga spielen. Die junge und talentierte Mannschaft unter Trainer Nils Ibach sieht darin einen Weg, weiter zu wachsen und sich an stärkeren Gegnern zu messen.

Trotz des verwobenen Weges zum Aufstieg, der stark durch die Corona-Krise beeinflusst wurde, stehen die Damen nun hinter der Entscheidung, wollen diesen Schritt wagen und sich den Herausforderungen stellen. Es ist das erste Mal, dass die Hunsrücker Mannschaft in der dritten Liga spielen wird. Ziel nach dem Aufstieg: Die Liga halten und sportlich innerhalb des Mannschaftsgefüges weiterentwickeln.

Bei allen Herausforderungen und Zielen soll der Spaß allerdings nicht zu kurz kommen: „Die dritte Liga ist ein Erlebnis und bei diesem sollte die Freude am Sport nicht zu kurz kommen“, heißt es aus der Mannschaft. Die Vorfreude auf die Herausforderungen, die der Aufstieg mit sich bringt, und das Messen mit stärkeren Gegnern ist groß.

Erst kürzlich wurden für die dritte Liga die Staffeln ausgelost und Mannschaften in diese eingeteilt: Die Hunsrücker Damen werden auf die Lokalrivalen Marpingen und Wittlich treffen. Natürlich hätte sich vor allem der Trainer über Mainz als Gegner gefreut.

Trotz der weiten Anfahrten, die mit der dritten Liga einhergehen, hofft die HSG, dass einige Fans mitkommen werden, der harte Kern die eine oder andere Fahrt mitmacht. Die Mannschaft sieht in den langen Wegen aber auch die Chance, noch enger zusammenzuwachsen, den Team-Spirit trotz eventueller Niederlagen zu stärken.

Zum Auftakt steht die Partie gegen TV Möglingen auf dem Spielplan: „Wir gehen in jedes Spiel als Außenseiter, werden aber immer das Bestmögliche herausholen“ erklärt Damentrainer Nils Ibach. Die Vorbereitung ist bereits in vollem Gang, denn die ersten Spiele finden bereits Ende Juli statt.

Dabei ist die Mannschaft schon weit gekommen, es müssten nur noch Taktik und Technik verfeinert werden, erklärte der Trainer. Konditionell sieht er seine Spielerinnen schon bereit. Vor allem nach dem dreitägigen Trainingswochenende in Vallendar scheint die HSG auf Erfolgskurs zu sein. Trotz der schwierigen Umstände durch heftige Regenfälle konnte ein Trainingsspiel gegen die Fortuna Köln absolviert werden und die Reinigung der Halle sorgte für extra Teambuilding-Einheiten.


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Der dritten Liga sieht die Mannschaft teils freudig, teils nervös entgegen. Ein neues, aufregendes Kapitel beginnt für den Handball im Hunsrück. Co-Trainer Torsten Neuls hofft, dass der Einsatz der Damen in der dritten Liga neue junge Sportler in den Verein bringt und den Handball wieder attraktiver werden lässt.

Die Mannschaftsverantwortlichen, dass neue und eingeschworene Fans das Abenteuer der dritten Liga mit der HSG Hunsrück gemeinsam angehen. „Die größte Stärke der Hunsrücker lag schon immer in der Unterstützung der Zuschauer“, sagen sie. Trotz Corona hoffen Trainer und Team auf vollen Hallen.

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