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Umgeworfen und wieder aufgerichtet

Kleinlaster wird zum Spielball der Sturmböen

Unfall Sturm Moritzheim
Foto: Feuerwehr Blankenrath Windstärke acht bis neun: Der Kleinlaster wurde von einer Sturmböe erfasst und umgeworfen

Ein unbeladener Transporter ist auf L98 zwischen Moritzheim und Grenderich von einer Sturmböe erfasst und umgeworfen worden. Der Fahrer konnte sich aus dem auf der Seite liegenden Fahrzeug befreien, wurde nur leicht verletzt. Kurios: Der Sturm war so heftig, dass der Laster von einem Windstoß wieder aufgerichtet wurde.

Der Laster befuhr die Landstraße in Richtung Genderich gegen kurz vor 11 Uhr, als der Sturm das leere Fahrzeug erfasste. An der Unfallstelle befindet sich nur weites Feld, nichts, was den Wind in seiner Wucht bremsen könnte. Der Deutsche Wetterdienst hatte vor Windgeschwindigkeiten von bis 85 km/h gewarnt.

Ein anderer Autofahrer half dem Verunglückten aus dem Laster. Nach Angaben der Polizei kam dieser mit leichten Blessuren davon, er sei nur etwas zittrig gewesen. Noch während der Mann im Rettungswagen behandelt wurde und die Feuerwehr die Unfallstelle sicherte, zerrte eine weitere Windböe an dem Wagen und richtete ihn wieder auf.


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„So etwas haben wir auch noch nicht erlebt“, sagte Markus Hensler, der Wehrleiter der Verbandsgemeinde Zell. Es wurde dann ein weiterer Rüstwagen aus Zell angefordert, um den verunglückten Kleinlaster bis zum Eintreffen des Abschleppwagens zu sichern. „Wir wollen ja nicht, dass hier einer von herumfliegenden Lkws erschlagen wird“, sagte Hensler zu Hunsrück News.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Blankenrath, Moritzheim und Zell mit rund 25 Mann.

Unfall Sturm Moritzheim
Foto: Dirk Eikhorst … und der Sturm stellte den Wagen auch wieder auf

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