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THW-Ortsverband Simmern

Katastrophenschützer in spe ausgebildet

Text & Fotos: (THW) Verleihung des Helferabzeichens (v.l.n.r. Max Westermayer (Dienststellenleiter Simmern), Prüflinge Jürgen, Andreas, Anton, Katharina, Kai

Nach mehr als 100 Stunden des Lernens und Übens stellten sich fünf angehende THW-Helferinnen und Helfer der theoretischen und praktischen Grundausbildungsprüfung im THW-Ortsverband Simmern. An mehreren Stationen zeigten die „Katastrophenschützer in spe“ was sie gelernt haben, um zukünftig als ausgebildete Einsatzkräfte in den verschiedenen Einheiten die jeweiligen Dienste und Einsätze des Simmerner Ortsverbands zu bestreiten.

In der Grundausbildung des THW lernen die Teilnehmenden unter anderem Details über die Struktur und den gesetzlichen Auftrag des Technischen Hilfswerks, die Aufgaben und das Leistungsvermögen der einzelnen Fachgruppen dieser Bundesorganisation, das richtige und sichere Verhalten an Einsatzstellen und auch den Umgang mit belastenden Einsatzsituationen.

In der praktischen Ausbildung wird ein breites Spektrum der zu verwendenden Gerätschaften und Hilfsmittel erklärt und natürlich auch immer wieder deren Nutzung geübt. Nicht nur die richtige Verwendung von Leinen und Leitern, der sichere Umgang mit hydraulischen Rettungsgeräten, die Inbetriebnahme von Stromerzeugern, das Absichern von Gefahrenstellen, sondern auch die Grundlagen der Holz-, Metall- und Gesteinsbearbeitung gehören beispielsweise für die Anwärterinnen und Anwärter dazu.

Text & Fotos: (THW) Aufbau einer Stromversorgung und Inbetriebnahme eines Flutlichtstrahlers

Vergangenen Samstag war es dann soweit: ca. 15cm Neuschnee, Temperaturen um den Gefrierpunkt, blauer Himmel und Sonnenschein waren die Prüfungsvoraussetzungen für die Prüflinge Katharina, Andreas, Anton, Jürgen und Kai. In dieser Abschlussprüfung musste zunächst ein knapp 40 Fragen umfassender schriftlicher Test absolviert werden. Anschließend standen sechs Stationen für die praktische Prüfung auf dem Programm. Unter den kritischen Blicken der speziell auf die Grundausbildung spezialisierten Prüferinnen und Prüfer meisterten die Prüflinge aber auch die kniffligen Aufgaben stets souverän.

Die abgeschlossene Grundausbildung ist Basis für die Arbeit und Voraussetzung für den aktiven Dienst und die Einsatzbefähigung im THW. Da das THW eine Bundesorganisation ist, sind alle Fahrzeugtypen standardisiert und mit nahezu identischer Ausstattung versehen. Daher gelingt es alle Helferinnen und Helfer bundesweit einheitlich auszubilden. Somit wird ein reibungsloser Einsatzablauf beim Zusammenkommen vieler THW-Einheiten (wie zum Beispiel im Fluteinsatz im Ahrtal 2021) erreicht.

Text & Fotos: (THW)

Nach erfolgreichem Abschluss dieser ersten Ausbildungsstufe werden die Helferinnen und Helfer nun in eine der vier Einheiten (Zugtrupp, Bergungsgruppe, Fachgruppe Notversorgung, Fachgruppe Wasserschaden/Pumppen) des Simmerner THW eingesetzt. Die Helferinnen und Helfer vertiefen dort ihr Wissen, das ihnen in der Grundausbildung vermittelt wurde. Darüber hinaus erhalten sie eine gruppenspezifische Fachausbildung, um den Umgang und die Anwendung der unterschiedlichsten Spezialgeräte des THW zu erlernen.

Über den erfolgreichen Abschluss dieser Grundausbildungsprüfung freute sich neben den Prüflingen auch insbesondere der Ortsbeauftragte Max Westermayer. Für die Unterstützung an der Ausbildung und der Prüfung bedankte sich der Ortsbeauftragte bei allen Ausbildern und Führungskräften des Simmerner Standorts. Das Interesse an der Mitwirkung im THW ist aktuell sehr groß. Allein im Jahr 2021 konnten 15 Neueintritte verzeichnet werden. Dabei sind auch neun Kinder und Jugendliche.

Text & Fotos: (THW) Aufbau einer Stromversorgung und Inbetriebnahme eines Flutlichtstrahlers

Auch in diesem Jahr werden daher am Standort Simmern wieder „Katastrophenschützer in spe“ ausgebildet. Die neue Grundausbildung wird im Frühjahr 2022 starten und vermutlich im Oktober prüfungsbereit sein. „Deshalb ist genau JETZT der richtige Zeitpunkt sich über die Arbeit der Einsatzkräfte in Simmern zu informieren!“, so der Ortsbeauftragter Westermayer. Ein erstes Reinschnuppern ist damit noch vor Beginn der Grundausbildung im Frühjahr möglich.


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