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Auftakt zu zahlreichen Aufforstungen

Kastellauner Stadtrat pflanzt „Nutellabäume“

Stadtrat Kastellaun pflanzt Baum-Hasel
Foto: Stadt Kastellaun Im „Hebrück“ pflanzte der Stadtrat die ersten 100 Baum-Hasel

Der Klimawandel wird den Wald im Hunsrück nachhaltig verändern …

Früher ließ sich vor allem mit der Fichte gutes Geld verdienen, „jetzt geht es um den Walderhalt und die Frage der Finanzierbarkeit. Wir müssen uns fragen, wie wir es hinbekommen, dass wir überhaupt noch Wald haben“, meinte unlängst Förster Philipp Weckbecker.


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Der Kastellauner Stadtrat hat sich am vergangenen Samstag für den Erhalt des Waldes eingesetzt: Im „Hebrück“, einem Wäldchen in der Nähe von Gammelshausen, wurden 100 Baum-Hasel gepflanzt.

„Dieser kleine Beitrag für die Zukunft unseres Waldes und unseres Klimas ist der Anfang einer Reihe, mit der sich die Ratsmitglieder im Rahmen von Aufforstungen aktiv in die Entwicklung ‚ihres‘ Waldes einbringen möchten“, berichtete Bürgermeister Christian Keimer gegenüber Hunsrück News.

Der Bürgermeister hatte in der Stadtratssitzung von der Pflanzaktion berichtet. Er erklärte: „An alles die sich jetzt fragen, was das ist, eine Baum-Hasel: Die kommen aus der Türkei und sind wie der Haselnussstrauch, nur eben als Baum. Sie sollen sogar einmal Früchte tragen. Das sind quasi ‚Nutellabäume‘ – die einmal bis zu 30 Meter hoch werden.“

Förster Weckbecker hatte bei der Vorstellung des Emmelshausener Forstwirtschaftsplans gewarnt: Bei der Aufforstung müsse darauf geachtet werden, dass durch verschiedene Baumarten eine „Risikospreizung“ erreicht werde. Dazu scheint die als klimaresistent geltende Baum-Hasel bestens geeignet.

Unterstützt wurden die Stadträte von Revierleiter Carsten Riegel und Forstwirt Heiko Anders.

Die Kandidaten

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