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Aufstiegsrunde perfekt!

Karbach siegt auch ohne Tormaschine Wilschrey

TuS Koblenz - FC Karbach
Foto: Hermann-Josef Stoffel (Archiv)
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Die Aufstiegsrunde ist perfekt. Mit einem 2:0-Auswärtssieg im Stadion Oberwerth gegen die TuS Koblenz ist der FC Karbach auf Platz zwei der Oberliga Nord gesprungen. Aufgrund der anderen Ergebnisse hätte sich der FC sogar eine Niederlage leisten können und wäre dennoch unter den ersten sechs geblieben. Aber ein Sieg gegen die TuS Koblenz ist immer gut fürs Selbstbewusstsein. Als Torschützen trugen sich Linus Peuter und David Eberhardt ein.

Die erste Halbzeit lief gar nicht so gut für die Gäste auf dem schwer bespielbaren Rasen im Koblenzer Stadion. Der Platz war durch die Doppelbelastung von Regionalligist Rot-Weiß Koblenz und der TuS arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Damit kamen die Gastgeber zunächst besser zurecht: „TuS Koblenz hatte Vorteile, wir kamen nicht richtig rein in die Partie“, registrierte „Blau-Weiß“-Trainer Maximilian Junk.

Erst die Umstellung auf Eric Peters als klare Spitze und Umgruppierungen im Mittelfeld brachten die Wende. Es gab mehr Ballgewinne und Koblenz war zu langen Bällen gezwungen. Darauf hatte der FC spekuliert und wurde belohnt. Auch wenn Goalgetter Max Wilschrey, der immerhin an fast jedem zweiten Karbacher Treffer beteiligt war, berufsbedingt fehlte, es sprangen Tormöglichkeiten heraus. Die erste davon nutzte Linus Peuter in der 55. Spielminute. Nach der Kombination Peuter-Oster-Peuter markierte der Mittelfeldspieler zum 0:1.

Das 2:0 für Karbach ließ Abwehrrecke David Eberhardt folgen. Nachdem er sich selbst den Ball erkämpft hatte, legte er quer auf Janik Otto, bekam die Kugel zurück und versenkte – wie sollte es anders sein – per Kopf zum 0:2-Endstand. Die TuS sei ihrerseits zu „zwei bis drei guten Chancen“ gekommen, wie Junk erklärte, doch Romaric Grenz im FC-Tor war jedes Mal zur Stelle: „Mit einem Remis hätten wir auch gut leben können“, zeigte sich Maximilian Junk großzügig in Anbetracht der sicheren Qualifikation zur Aufstiegsrunde.

Hohe Priorität hat nun für den FC Karbach der Rheinlandpokal – hier wartet als nächster Gegner der Rheinlandligist BC Ahrweiler: „Wir wollen in der Liga aber auch unseren zweiten Platz verteidigen“, hakte Junk die Vorrunde noch nicht ab.


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