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Holzheizung hatte Feuer gefangen

Kaminbrand-Einsatz für die Feuerwehr in Rödern

Kaminbrand-Alarm in Rödern
Foto: Dirk Eikhorst Die Feuerwehrleute entfernten die Verschalung des Schornsteins, um mögliche Glutnester zu finden

Die Feuerwehr musste am Samstagabend nach Rödern bei Kirchberg ausrücken, in einem Wohnhaus sollte es zu einem Kaminbrand gekommen sein. Eine Holzheizung hatte Feuer gefangen.  

„Eine mit Holz befeuerte Einrichtung im Keller hatte eine Fehlfunktion, die Hausbewohner hatten diese bei unserem Eintreffen aber bereits gelöscht“, erklärte Einsatzleiter Maurice Zurikyu. Für die Ermittlung der genauen Ursache wurde ein Schornsteinfeger hinzugezogen.


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„Durch die Feuerwehr wurden das Innere des Kamins und angrenzende Räume kontrolliert“, erklärte der Einsatzleiter, „im Bereich des Dachfirstes und der Abdeckung des Schornsteins wurden noch Nachlöscharbeiten vorgenommen.“

Die Feuerwehrleute befreiten den oberen Teil des Schornsteins von der Verschalung, dabei war auch einiger Funkenflug zu sehen.

Kaminbrand-Alarm in Rödern
Foto: Dirk Eikhorst Die Drehleiter aus Sohren-Büchenbeuren wurde zu dem Einsatz hinzugerufen

Warum es ein Kaminbrand so gefährlich ist, erklärte Andreas Roth, der Wehrleiter der Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen, vor Kurzem gegenüber Hunsrück News: „Die Temperatur geht von innen nach außen, alles das, was am Kamin steht, etwa Möbel, kann anfangen zu brennen.“

Und er warnte eindringlich: „Einen Kaminbrand niemals mit Wasser bekämpfen, denn der Wasserdampf bringt den Kamin zum Bersten.“

Im Einsatz waren die Löschgruppe Rödern, der Löschzug Kirchberg und die Drehleiter aus Sohren-Büchenbeuren.

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