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Neuer Bürgermeister von Boppard

Jörg Haseneier von eigenem Wahlsieg überrascht

Foto: Jörg Haseneier

248 Whatsapp, 86 Freundesanfragen bei Facebook, unzählige Mails und Telefondrähte, die heiß liefen: Jörg Haseneier ist der Mann der Stunde in Boppard … 

Boppard hat gewählt: Der 53-jährige Jurist Jörg Haseneier (CDU) wird der neue Bürgermeister. Bei der Stichwahl gegen seinen SPD-Kontrahenten Niko Neuser erreichte er 53,5 Prozent. Genau 499 Stimmen lagen die beiden am Ende auseinander. Im Interview mit Hunsrück News erklärt Jörg Haseneier, wie er den Wahlabend erlebt hat, wie er von den Ergebnissen überrascht wurde und welchen Vorteil er gegenüber Niko Neuser hatte.

Hunsrück News: Herzlichen Glückwunsch zur gewonnenen Wahl, wie haben Sie den Wahlabend erlebt?


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Jörg Haseneier: „Ich kann gar nicht sagen, was passiert ist. Ich habe die Ergebnisse der ersten drei Wahlbezirke bekommen und gesagt: ‚Was ist denn hier los?‘ Das war mein spontaner Eindruck. In einer Stichwahl gibt es normalerweise klare Entscheidungen.

Da kann sich so ein Knoten lösen, dass die Leute sagen, sie wollen lieber einen Bopparder oder nicht. Die Ergebnisse zeigten, dass ich zugelegt hatte und Herr Neuser in einem Bezirk sogar verloren. Und dann kam Salzig: ‚Die haben ja richtig geliefert‘, habe ich gedacht und gehofft, wenn noch in Boppard selbst was passieren sollte, wenn ich da nicht schlechter werde, dann habe ich die fehlenden 200 Stimmen draußen.“

Sie haben die Wahlergebnisse in Ihrer Heimatgemeinde Simmern im Westerwald verfolgt, wann haben Sie sich entschlossen, nach Boppard zu fahren?

Haseneier:

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