Anzeige
NEWSPlus_artikel
Ausweitung der Impfkampagne

Impfen für alle ab 70 und Hausärzte spritzen Bettlägerige

Keine Impfung fpr bettlägerige Menschen, die nicht im Pflegeheim wohnen
Foto: Rawpixel Ltd. Bislang gab es für bettlägerige Menschen keine Möglichkeit der Impfung – das sollen jetzt Hausärzte übernehmen

Am Montag verkündete Landrat Marlon Bröhr (CDU), dass ab kommender Woche täglich 1200 Impfstoffdosen im Impfzentrum in Simmern verabreicht werden sollen.

Der Impfstoff wird endlich in ausreichender Menge geliefert: Deshalb können sich jetzt alle Menschen ab 70 Jahre, mit schweren Vorerkrankungen und Kontaktpersonen von Schwangeren und Pflegebedürftigen für einen Impftermin registrieren. Auch für bettlägrige Patienten gibt es endlich Hoffnung auf die Impfung.


Anzeige

Ab Mittwoch können sich die über 70-Jährigen über das Online-Portal oder telefonisch um einen Termin bemühen. Alle 360 000 Menschen dieser Gruppe in Rheinland-Pfalz seien bereits angeschrieben worden, erklärte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Bereits seit Samstag ist die Anmeldung für den Rest der Priorisierungsgruppe II möglich. Davon hätten bereits rund 100 000 Menschen Gebrauch gemacht, erklärte die Ministerin: darunter 44 000 Kontaktpersonen von Schwangeren oder Pflegebedürftigen, 42 000 Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen sowie rund 2700 Menschen mit Behinderungen.

Auch viele Lehrer mit rund 56 500 Registrierungen und Erzieher mit etwa 47 600 Terminen werden bald gegen das Corona-Virus geschützt sein. „Der allergrößte Teil dieser Impftermine wird bis Mitte März stattgefunden haben“, sagte Bätzing-Lichtenthäler.

Mehr zu Thema
  • Hunsrück News - Plus Artikel 1200 Dosen pro Tag: Kreis gibt Vollgas beim Impfen
    Hunsrück News - Plus Artikel Ab dem 15. März

    1200 Dosen pro Tag: Kreis gibt Vollgas beim Impfen

  • Hunsrück News - Plus Artikel „Testen für alle“ startet auch im Kreis
    Hunsrück News - Plus Artikel Hunsrück News zeigt die Teststellen

    „Testen für alle“ startet auch im Kreis

Hoffnung für bettlägrige Patienten: Nachdem ein seit Anfang März laufender Modellversuch mit vier Pilotpraxen „gut funktioniert“ habe, sollen jetzt landesweit Menschen ab 80 Jahren, die aus gesundheitlichen immobil sind, von ihren Hausärzten geimpft werden.

In der Sitzung des Kreistages erkundigten sich Umut Kurt (SPD) und Katharina Monteith (SPD), was mit übriggebliebenen Impfdosen geschehen sei und ob es Impflinge gegeben habe, die den Impfstoff von AstraZeneca abgelehnt hätten.

Landrat Marlon Bröhr erklärte, dass Impfdosen, die nicht im Impfzentrum verwendet wurden, teilweise an die Hunsrück Klinik in Simmern gegangen oder einfach am nächsten Tag verimpft worden seien. Er selbst habe noch keine Impfung erhalten.

Bröhr stellte fest: „Das Impfen ändert das Spiel. Es ist wichtig, dass die Menschen nicht mehr erkranken.“

Auch interessant
Schließen
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"