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Erste Federvieh-Vermietung

Ich wollt’, ich hätt’ ein Huhn …

Miethühner
Foto: Sebastian Schmitt Svenja Buß mit ihren Miethühnern

Jeden Tag ein frisches Ei, das Landleben in den Garten holen oder einfach mal ausprobieren, wie man sich als Hühnerhalter fühlt – dafür gibt es jetzt im Hunsrück eine Lösung: Miethühner von Nahe-Huhn. Die tierischen Mitarbeiter „Elsa“, „Gerda“ und „Thekla“ sind ständig auf Reisen.

„Unsere Miet-Hühner sind eine unkomplizierte Möglichkeit, eine etwaige eigene Tierhaltung einfach mal zu testen. Sie können hautnah erleben wie Tiere artgerecht gehalten werden und woher Lebensmittel ursprünglich kommen”, berichtet Nahe-Huhn-Geschäftsführerin Svenja Buß.

Miethuhn-Angebote gibt es seit mehreren Jahren vor allem im Norden Deutschlands. Das Prinzip: Gegen eine Gebühr können sich Kindergärten, Altenheime oder Privatleute eine kleine Hühnergruppe in den Garten holen. Bei Nahe-Huhn Hühnervermietung gibt es das Komplettpaket mit Zaun, Futter, Tränke, Sandbad und transportablem Stall – sowie den drei Bewohnern. Außerdem steht Vermieterin Svenja Buß mit Rat und Tat zur Seite.

Buß berichtet, dass die Corona-Pandemie die Geschäftsidee erst ausgebremst, dann aber befeuert habe, weil die Menschen plötzlich mehr Zeit gehabt hätten.

Der Stall schließt die Tiere abends automatisch ein, Räuber wie der Fuchs haben so keine Chance. Die Mieter brauchen ein Grundstück von rund 25 Quadratmetern mit unbefestigtem Untergrund, wie Wiese oder Erde. „Ich habe meine Hühner auch schon mal wieder mitgenommen, weil es nicht passte“, sagt Buß.

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