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Testspiel gegen HSG Hunsrück

HSG Kastellaun-Simmern steht vor „Hammerprogramm“

Testspiel HSG Kastellaun-Simmern gegen HSG Hunsrück
Foto: @Frank Beil2020 Michel Kaltenmorgen wechselte von der HSG Hunsrück ins Team von Trainer Georg Wetstein

„Kämpfen, kämpfen, kämpfen“, gab Trainer Georg Wetstein seinem Team elf Minuten vor Spielende bei einem Stand von 19:23 Toren mit. Geholfen hat es am Ende nichts. Das Testspiel entschied die HSG Hunsrück, die in der Rheinlandliga startet, am Ende mit fünf Toren Vorsprung an diesem Samstag in der Halle der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Kastellaun für sich.

Entsprechend unzufrieden zeigte sich das Trainerteam der Oberliga-Mannschaft der HSG Kastellaun Simmern: „In der ersten Halbzeit stand die Mannschaft in der Abwehr gut. Allerdings hätten wir mehr Tore werfen müssen“, zog Florian Hübner, der selbst auf dem Feld stand, eine gemischte Bilanz der ersten Hälfte. In der zweiten Halbzeit habe die Mannschaft lange ausgeglichen gespielt. Doch zum Ende seien in der Abwehr zu viele Fehler passiert, dem Gegner zu viele Tore geschenkt worden.

Für das Trainierteam Hübner und Wetstein ist das verlorene Testspiel jedoch kein Grund, die Köpfe hängenzulassen. „Wir haben schöne Spielzüge gesehen, doch die Mannschaft ist als Team noch nicht gut eingespielt“, lautete das Fazit.

In der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar warte auf die erste Herrenmannschaft der HSG Kastellaun-Simmern ein „Hammerprogramm“, meint Wetstein: 30 Spiele in der bis Mai nächsten Jahres dauernden Spielzeit. Ziel von Trainern und Mannschaft ist ganz klar der Klassenerhalt.

Und da könnte die diesjährige Konstellation mit einer einzigen statt wie bisher zwei Staffeln der HSG Kastellaun-Simmern sogar entgegenkommen. Denn sie treffen auf mehr Teams „auf Augenhöhe“; auch wenn es natürlich Mannschaften gäbe, die weiter nach oben wollten, rechnen die Hunsrücker sich Chancen auf den Klassenerhalt aus.

„Die Zukunft der Mannschaft liegt in den nächsten zwei, drei Jahren, wenn sie zusammenbleibt“, sind sie sicher. Die Neuzugänge David Ponstein sowie die Brüder Michel und Leon Kaltenmorgen – alle von der HSG Hunsrück gewechselt – haben sich bereits gut ins Team integriert. Auf dem Feld stand am Samstag jedoch nur Michel Kaltenmorgen.

Testspiel HSG Kastellaun-Simmern gegen HSG Hunsrück
Foto: @Frank Beil2020 Timeout: Trainer und Team besprechen die weitere Taktik

Torwart Leon fiel verletzungsbedingt aus und auch Ponstein konnte noch nicht auflaufen. „Wir freuen uns, dass mit Nico Harley ein weiterer Linkshänder auf Rechtsaußen zum  Team stößt“, erklärte Hübner. Und auch Andrius Zigelis spielt weiter für die Kastellaun-Simmerner und zeigte beim Testspiel seine Klasse.

Die Verstärkung war nach dem Weggang von Kreisläufer Ömer Acer, Torhüter Luca Korbion und Rechtsaußen Patrick Hess sowie Kreisläufer Bastian Wendling, die das Team studien- und berufsbedingt Richtung Mainz und Bingen verlassen haben, wichtig, um das selbst gesteckte Ziel des Klassenerhalts zu erreichen. 

Bevor es am 25. September vor heimischem Publikum gegen VTV Mundenheim ernst wird, wollen Trainer und Team die Wochen nutzen, um weiter konzentriert zu arbeiten.

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