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Weiter Warnung vor Dauerregen

Hochwasser-Alarm im Hunsrück

Das Frontensystem eines Skandinavientiefs bringt weiter ergiebigen Dauerregen in den Hunsrück. In Sohren wurde bereits die Feuerwehr alarmiert und hat damit begonnen, Bewohner einzelner Ortschaften über eine Hochwassergefahr zu informieren. Neuralgischer Punkt ist die Gemeinde Dill.

Seit Montagfrüh sind im Hunsrück 20 bis 30 Liter, örtlich auch 40 Liter pro Quadratmeter Regen gefallen. Und bis Mitternacht sollen noch einmal bis 25 Liter hinzukommen. Schon jetzt ist zu beobachten, dass die Felder und Wiesen kein Wasser mehr aufnehmen können. Einzelne Bäche sind zu beachtlicher Größe angeschwollen.

Die Hochwasservorhersagezentrale des Landesamtes für Umwelt Rheinland-Pfalz warnt, dass die Ausläufer des Dauerregengebietes die Hunsrückzuflüsse erfassen und die Wasserstände noch bis in den Abend ansteigen könnten.

Der Sohrbach (Video) in der Ortsgemeinde Dill ist schon so weit angeschwollen, dass die Einsatzkräfte der Feuerwehr Sohren von Tür zu Tür ging, um die Anwohner zu warnen. „Dieser Ort ist der neuralgische Punkt“, erklärte ein Zugführer gegenüber Hunsrück News, „aber die Anwohner sind gut ausgerüstet mit Sandsäcken und Pumpen.“

Auch in Kirn steigt die Nahe rasant an. Nach den Jahrhunderthochwassern in den 90er-Jahren war die Innenstadt mit Millionenbeträgen hochwasserfest gemacht worden. Jetzt wurden wieder die ersten mobilen Schutzwände aufgebaut.

Hochwasseralarm im Hunsrück
Foto: Sebastian Schmitt In Kirn werden die mobilen Hochwasserschutzwände aufgebaut
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