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Hoher Sachschaden

Großbrand beim Automobilzulieferer Happich

Foto: Sebastian Schmitt

„Bereits auf der Anfahrt sahen wir die enorme Rauchsäule, sowie die Meterhohen Flammen“, berichtet Einsatzleiter, Nils Heidrich. Am Mittwoch, den 09.03.2022 brach beim Automobilzulieferer Happich ein Großbrand aus.

Eine Fertigungshalle stand in Flammen. Die Feuerwehr begann sofort mit den Löschmaßnahmen. Zum Glück konnten die Einsatzkräfte relativ schnell Entwarnung geben, dass sich in der Halle keine Personen mehr aufhielten.


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Brand einer Fertigungshalle in Herrstein
Foto: Sebastian Schmitt

Trotz umgehender Löscharbeiter der Feuerwehr und Alarmierung mehrere Ortschaften der VG Herrstein, sowie der Stadt Idar-Oberstein, der VG Birkenfeld und der VG Baumholder, hat das Feuer nach ca. 30 Minuten mehrere Stellen des Daches durchgebrannt und Teile stürzten ein.

Die Drehleitern aus Herrstein und Idar-Oberstein bekämpften das Feuer von oben. Die Rauchentwicklung war enorm, ein Teil der Rauchwolke waberte durch das gesamte Fischbachtal, aber auch in Richtung Breitental.

Ein Problem für die Helfer stellte das gefrierende Löschwasser dar, so musste neben Verpflegung und Löschwasser auch Streusalz an die Einsatzstelle beordert werden. „Gott sei Dank hat die Brandschutzwand, die die brennende Lackiererei von der Produktionshalle trennt stand gehalten. Auch haben sich Übungen und Begehungen auf dem Gelände bezahlt gemacht, jeder unsere Männer kannte sich aus“, so Heidrich.

Foto: Sebastian Schmitt

Auch wurden Messfahrzeuge in die VG Herrstein alarmiert, die an verschiedenen Stellen die freiwerdenden Schadstoffe in der Umgebungsluft gemessen haben.  Es bestand keine Gefahr für die Bevölkerung besteht.

Foto: Sebastian Schmitt

Teile der Industriehalle wurden nach der Sommerüberflutung durch den Fischbach, erst vor 4 Jahren wieder neu aufgebaut. Doch genau dieser Bach half nun den über 150 Rettungskräften. Gleich an einem halben Dutzend Stellen entnahm die Feuerwehr Wasser aus dem fliesenden Gewässer. 

Ermittler der Kriminalpolizei waren vor Ort. Der Sachschaden beläuft sich auf einen hohen sechsstelligen Euro-Betrag.

Foto: Sebastian Schmitt

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