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Salons haben seit 1. März geöffnet

Friseure berichten vom Ende der haarigen Zeiten

Friseure berichten vom Neustart nach dem Lockdown
Foto: Annette Johann

Vor zwei Wochen konnten wir uns endlich von unseren Corona-Frisuren verabschieden – nach zehn Wochen im Lockdown herrschte bei so manchem Wildwuchs. Zwei Salonbetreiberinnen berichteten Hunsrück News vom Neustart.

Die Wiedereröffnung sei bitter nötig gewesen, denn manche Kunden seien wegen der langen Haare und der Maske kaum wiederzuerkennen gewesen, erklärte Tamara Neuhäuser-Ceven vom Salon 32 in Emmelshausen.


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Zehn Wochen hatten die Salons geschlossen und aus der Not heraus habe so mancher versucht, sich selbst zu frisieren. „Manchmal mehr schlecht als recht, aber die großen Unfälle durch die eigenen Rettungsversuche mit Schere oder Farbe sind glücklicherweise ausgeblieben“, berichtete Neuhäuser-Ceven. Es herrsche eine gute Stimmung bei der Kundschaft.

„Wir haben noch nie so viel Wertschätzung und Dankbarkeit erfahren wie in den letzten Tagen“, sagte die Friseurmeisterin

Ähnliche Erfahrungen hat auch Annette Johann vom gleichnamigen Salon in Sohren gemacht: „Die Kunden sind mehr als verständnisvoll.“ Hygiene sei ein Must-have und zähle zur Dienstleistung am Kunden, Sicherheit sei gleichermaßen für Kunden und Mitarbeiterinnen wichtig, erklärte die Salonbetreiberin.

Dies sei auch der Grund, warum sie mit dem eigenen Konzept deutlich über die geforderten Maßnahmen hinausgehe. Mit einem professionellen Luftentkeimer und einer „Fieber-Mess-Station“ will sie ein hohes Maß an Sicherheit bieten.

Annette Johann freut sich über einen gelungenen Start, bei dem viele Kunden glücklich gemacht worden seien. Auch das hat Corona verändert: Freie Termine werden über Instagram vergeben.

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