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POLITIK
Hängeseilbrücke bei Mörsdorf

„Freizeiteinrichtung“: Geierlay bis 11. April gesperrt

Hängeseilbrücke Geierlay Mörsdorf
Foto: twenty20photos Hängeseilbrücke Geierlay bei Mörsdorf ist jetzt eine Freizeiteinrichtung

Die Entscheidung sorgte für einige Verwunderung …

Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) hat die Landkreise Rhein-Hunsrück und Cochem-Zell angewiesen, die Geierlay bei Mörsdorf zu schließen. Grundlage ist eine Neubewertung der Hängeseilbrücke, die jetzt als Freizeiteinrichtung nach der Coronabekämpfungsverordnung gilt.


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„Das zuletzt stark erhöhte Besucheraufkommen im Bereich der Geierlay-Hängebrücke und die anstehenden Osterfeiertage mit zu erwartenden weiter steigenden Besucherzahlen waren Anlass, die Einordnung der Brücke im Hinblick auf die Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz neu zu bewerten“, erklärte die ADD. Bislang war die Brücke als Wanderweg deklariert.

Wegen der aktuellen Gefährdungslage: In Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium handele es sich jetzt bei der Brücke um eine nach Paragraf 11 der CoBeLVO zu schließende Einrichtung, wie etwa Freizeitparks oder Spielhallen.

Diese Sperrung gilt bis zum 11. April und ob die Brückenschließung danach aufrechterhalten werden müsse, ergebe sich aus den bis dahin beschlossenen Verordnungen.

Landrat Marlon Bröhr blieb also nichts anderes übrig, als Mörsdorfs Ortsbürgermeister Marcus Kirchhoff zu bitten, die Anordnung der ADD umzusetzen. Verbunden mit einem ganzen Strauß an Maßnahmen, die aus Sicht der Kreisverwaltung erforderlich sind.

Außerdem würden Polizei und Ordnungsbehörden die Umsetzung und Durchsetzung der Maßnahmen in den nächsten Tagen entsprechend begleiten und unterstützen. 

Der Landrat schließt seinen Brief mit der Hoffnung, „dass das Infektionsgeschehen baldmöglichst wieder eine Neubewertung der Situation ermöglicht. 

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