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Kleinlaster an Zapfsäule in Vollbrand

Feuerwehr verhindert Explosion an Raststätte Hunsrück Ost

Feuer auf der Raststätte Hunsrück Ost
Foto: Feuerwehr Stromberg Feuer auf der Raststätte Hunsrück Ost

Das hätte in einer Katastrophe enden können: Am späten Mittwochabend geriet ein Kleintransporter im Tankstellenbereich der Raststätte Hunsrück Ost an der A61 in Brand. Das Feuer griff auf die Zapfsäule über: Explosionsgefahr!

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Kleinlaster schon in Vollbrand und das Feuer hatte auf Zapfsäule und Tankstellendach übergegriffen. Der Feuerwehr Stromberg gelang es in kurzer Zeit den Brand zu löschen. Das Fahrzeug brannte komplett aus, die Tankstelle wurde erheblich beschädigt.

„Der Fahrer des Kleinlasters wollte tanken und bemerkte Qualm, der aus dem Motorraum stieg. Wenige Sekunden später stand das Fahrzeug in Flammen“, berichtete Thomas Müller, Dienstgruppenleiter der Polizeiautobahnstation Emmelshausen gegenüber Hunsrück News.

Feuer auf der Raststätte Hunsrück Ost
Foto: Feuerwehr Stromberg Das Feuer zerstörte große Teile des Tankbereichs

Derzeit werde von einem technischen Defekt ausgegangen, erklärte Müller. Den Unglücksort untersuchen Gutachter und Brandermittler der Kriminalinspektion Bad Kreuznach.

Dem Fahrer des Kleinlasters gehe es gut, er habe sich gerade noch in Sicherheit bringen können und sei unverletzt, sagte der Dienstgruppenleiter.

Wann die Raststätte wieder öffnen kann, ist noch nicht abzusehen. „An der Tankstelle werden umfangreiche Baumaßnahmen nötig sein“, sagte Müller. Es werde aber versucht, den Parkplatz bis zum Donnerstagabend wieder zu öffnen.

Feuer auf der Raststätte Hunsrück Ost
Foto: Feuerwehr Stromberg Nach dem Vollbrand ist nur das Gerippe des Kleinlasters übriggeblieben

Im Einsatz waren der DRK Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe, die Polizei Rheinland-Pfalz sowie die Feuerwehreinsatzzentrale der Verbandsgemeinde in Langenlonsheim. Nach rund anderthalb Stunden war der Einsatz beendet.

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