NEWSPlus_artikelzweiter_aufmacher
UDPATE: 1000 Strohballen in Flammen

Feuer vernichtet Scheune auf Sohrener Gretenhof

Das betroffene Gebiet soll gemieden werden. Die Türen und Fenster sollen geschlossen werden. Lüftungen und Klimaanlagen sollen abgeschaltet werden.

Das Update zu den andauernden Löscharbeiten finden Sie weiter unten im Text.

PHOTO-MOMENTS by dennis irmiter
<!– Paywall –>

Zwischen Sohren und Laufersweiler stand die Scheune Gretenhof in Vollbrand. Die Feuerwehr wurde gegen 22:30 Uhr mit dem Stichwort Brand 3 alarmiert. Beim Eintreffen der Kameraden kamen aus der Scheune meterhohe Stichflammen. Es war auch eine Explosion zu hören. Ungefähr 1000 Strohballen fingen Feuer sowie mehrere landwirtschaftlichen Maschinen und Fahrzeuge. Laut Polizei wurde niemand verletzt, aber es entstand ein erheblicher Sachschaden.

Foto: Sebastian Schmitt

Es waren rund 150 Feuerwehr-Kameraden im Einsatz. Unter anderem auch der Messwagen der Feuerwehr Rhein-Hunsrück-Kreis, der in den umliegenden Gemeinden ausführliche Messungen durchgeführt hat, um die Luftqualität auf Verunreinigung zu testen.

Außerdem war die Polizei vor Ort und die Malteser für Verpflegung der Kameraden.

Foto: Sebastian Schmitt

Aktuell werden die Heulballen mit einem Bagger mit Greifarm auseinandergenommen, um diese nach und nach zu löschen. Diese Arbeiten werden noch andauern.

Update 12 Uhr

Die Löscharbeiten dauern weiter an

Selbst nach 12 Stunden steigt weiter eine große Rauchsäule über dem Gelände des beliebten Gretenhof auf. VG Wehrleiter und Einsatzleiter, Oliver Socha,  informierte kurz nach elf Uhr: Das weiterhin über 100 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle sind, 80 wurden bereits abgelöst und konnten nach mehreren Stunden harter Arbeit nach Hause fahren.

Foto: Sebastian Schmitt

Mittlerweile sind vier Bagger und eine schwere Kettenraupe im Einsatz, um die rund ein tausend brennenden Stroh und Heuballen auseinander zuziehen. Die Feuerwehr Kastellaun ist mit einem Schlauchwagen gekommen, so konnte von Sohren aus eine 2.000 Meter lange Löschwasserversorgung aufgebaut werden, nach dem in der Nacht der Löschteich fast komplett zu Neige ging. 

Seit der Nacht ist die Feuerwehr Oberwesel auch mit einem Messfahrzeug vor Ort, um in den umliegenden Gemeinden die Schadstoffbelastung zu messen. In den sozialen Netzwerken sind bereits Spendenaufrufe für  Heu & Strohspenden eingestellt, um den beliebten Bauernhof zu unterstützen.
(Text zum Update von Sebastian Schmitt)

Update 16 Uhr

Brandursache eventuell technischer Defekt

Verletzt wurde zum Glück niemand bei dem Brand. Es entstand jedoch Schaden in Höhe von ca. 500.000 Euro. Ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei zu Folge, dürfte die Brandursache ein technischer Defekt an einem vor der Scheune abgestellten Traktor gewesen. Der Brand dürfte dann vom Traktor auf die Scheune übergriffen haben. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an.

Foto: Sebastian Schmitt
Aktuelle News

Auch interessant
Schließen
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"