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Trainer Maxi Junk

FC Karbach liegt zur Winterpause voll im Soll

Maxi Junk – Trainer FC Karbach
Foto: Stoffel Maxi Junk trainiert den 23-Mann-Kader des FC Karbach
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Mit dem zweiten Platz in der Oberliga Nord ist der FC Karbach mehr als zufrieden: „Das hatten wir so gar nicht erwartet“, freut sich Trainer Maximilian Junk über den Jahresabschluss. Der Verein hat sich vorzeitig für die Aufstiegsrunde qualifiziert und steht im Halbfinale des Rheinland-Pokals. Damit wurden die Ziele von Trainergespann, sportlichem Leiter Torsten Schmidt und dem Vereinsvorsitzenden Daniel Bernd voll erfüllt.

Dass dies so gut funktionierte, lag auch am guten Start, gleich mit dem 6:0-Sieg beim direkten Nachbarn Emmelshausen. Aber nicht nur das. Auch die Mischung als Alt und Jung gelang. David Eberhardt, David Peifer oder Tim Puttkammer mischten sich harmonisch mit Linus Peuter, Kevin Leidig oder Romaric Grenz, um nur einige zu nennen. Zudem sagt Junk: „Wir hatten keine schlechte Phase!“

Was nimmt sich der Tabellenzweite für das neue Jahr vor? Zuerst einmal gibt es noch zwei Spiele aus der unterbrochenen Hinrunde. Dann möchte der Club wieder unter die ersten sechs der Aufstiegsrunde aus zwölf Mannschaften: „Das wäre ein Riesen-Ding“, sagt Junk und ergänzt: „Für ganz nach oben brauchen wir uns nichts vorzumachen. Die Regionalliga ist überhaupt kein Thema.“

Im Rheinlandpokal gibt es zu Hause auf dem Quintinsberg noch die Hürde TuS Koblenz. Wird diese überwunden, steht die Elf am Tag der Amateure in der ARD-Sondersendung auf dem Koblenzer Oberwerth im Finale des Fußball-Verbands Rheinland. Sollte der FC Karbach auch dies gewinnen, könnte in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals ein Profiteam auf die 600-Seelen-Gemeinde warten.

Das wäre ein schöner Höhepunkt für den 23-Mann-Kader des FC Karbach, der sich auch dadurch auszeichnet, dass bisher keiner dauerhaft auf die Bank musste. „Das sorgt für ein gutes Klima untereinander und macht es erst möglich, dass wir diese Leistung überhaupt geschafft haben“, erklärt der Trainer.

Um nochmal auf die Regionalliga zurückzukommen. Da hat Maximilian Junk eine klare Meinung: „Das ist zu 90 Prozent eine Profiliga. Für uns nicht umsetzbar. Wir können doch nicht mittwochs bis nach Ulm fahren.“

Er selbst denkt auch nicht an höhere Aufgaben im Fußballgeschäft. Dazu würde er seine Beamtenstelle als Lehrer aufgeben müssen. „Außerdem ist die Entwicklung abzuwarten, wenn es mal schlecht läuft“, wägt er ab. Zeit ist noch genug: An Silvester wird Maxi Junk erst 30 Jahre jung.

Hintergrund

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PL Verein SP S U N Tore DIFF Punkte
1 SV Eintracht Trier 05 22 15 4 3 58:19 39 49
2 SV Alemannia Waldalgesheim 22 12 3 7 43:32 11 39
3 SV Gonsenheim 22 11 5 6 41:27 14 38
4 FV Engers 07 22 11 5 6 34:27 7 38
5 FC Karbach 22 11 4 7 45:30 15 37
6 TuS Koblenz 22 8 5 9 33:32 1 29
7 1. FC Kaiserslautern II 22 8 5 9 34:42 -8 29
8 SG Mülheim-Kärlich 22 7 6 9 27:34 -7 27
9 Sportfreunde Eisbachtal 22 5 8 9 39:44 -5 23
10 FSV Salmrohr 22 7 2 13 30:56 -26 23
11 BFV Hassia Bingen 22 5 4 13 27:42 -15 19
12 TSV Emmelshausen 22 5 3 14 19:45 -26 18
Samstag, 5.03.2022
SV Eintracht Trier 05 4:0 BFV Hassia Bingen
FV Engers 07 1:1 FSV Salmrohr
SV Alemannia Waldalgesheim 4:0 Sportfreunde Eisbachtal
TSV Emmelshausen 2:3 SV Gonsenheim
TuS Koblenz 4:2 1. FC Kaiserslautern II
SG Mülheim-Kärlich 0:0 FC Karbach

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