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Pressemeldung
Für die Kunden ändert sich nichts

Erdgasumstellung in Boppard, St. Goar, Urbar und Oberwesel

Bereits seit mehreren Jahren läuft bundesweit eines der größten Infrastrukturprojekte der deutschen Erdgasversorgung: Die Umstellung von Erdgas der Qualität „L“ (= low calorific gas) mit niedrigem Energiegehalt auf Erdgas der Qualität „H“ (= high calorific gas) mit höherem Energiegehalt.

Mittlerweile haben die dafür erforderlichen Vorbereitungen durch den Verteilnetzbetreiber Westnetz auch den Hunsrück erreicht. Boppard, St. Goar, Urbar und Oberwesel werden die Kommunen sein, die in 2023 komplett auf H-Gas umgestellt werden.

Warum ist die Umstellung von L-Gas auf H-Gas erforderlich?

Der kontinuierliche Rückgang der L-Gasaufkommen in den deutschen und niederländischen L-Gasfeldern ist der Grund für die notwendige Umstellung des Gasnetzes, die sogenannte „Marktraumumstellung“. Um die L-Gas-Rückgänge auszugleichen und die Versorgungssicherheit jederzeit zu gewährleisten, stellen die Netzbetreiber alle Regionen, die bisher mit L-Gas versorgt werden, schrittweise auf H-Gas um. Seit Jahrzehnten werden in Deutschland Millionen von Kunden mit Erdgas-H beliefert. Die hohen nachgewiesenen Reserven erlauben auch in Zukunft eine verlässliche Erdgasversorgung für alle Kunden.

Was bedeutet die Umstellung für Erdgaskunden?

Die Gasumstellung erfordert eine Anpassung aller installierten Gasgeräte in Haushalten sowie in Gewerbe- und Industrieunternehmen. Die Gasgeräteanpassung wird in Abhängigkeit der Herstellerangaben vorgenommen. Nach der Anpassung der Gasgeräte und Umstellung des Erdgasnetzes auf H-Gas-Qualität ergeben sich für die Kunden grundsätzlich keine Einschränkungen und Veränderungen bei dem Betrieb ihrer Gasverbrauchseinrichtungen.

Im Vorfeld werden daher alle Gasgeräte – von der Heizung bis zum Warmwassergerät – erfasst. Im zweiten Schritt erfolgt die Anpassung der Gasgeräte durch Austausch der Brennerdüsen und Einstellung auf die neue H-Gasqualität.


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In Boppard, St. Goar, Urbar und Oberwesel werden über 6.000 Gasgeräte von der Umstellung betroffen sein. Den Beginn der Arbeiten wird der Verteilnetzbetreiber Westnetz frühzeitig ankündigen. Erste Informationen zur Marktraumumstellung wurden den Kunden bereits in einem Schreiben mitgeteilt.

Als zuständiger Gasnetzbetreiber in Boppard, St. Goar, Urbar und Oberwesel kümmert sich Westnetz vollständig um die Umstellung aller Gasverbrauchseinrichtungen.

Können alle Geräte an die neue Gasqualität angepasst werden?

Die weitaus größte Anzahl der Gasgeräte kann auf die neue Gasqualität angepasst werden. Bei älteren Gasverbrauchseinrichtungen kann ggf. eine Anpassung technisch nicht möglich oder die Bereitstellung der Ersatzteile durch die Hersteller nicht mehr gewährleistet sein.

Wer trägt die Kosten?

Die Erhebung und die Anpassung der Gasgeräte sind für die Kunden kostenfrei. Die Kosten tragen die Gasnetzbetreiber. Müssen allerdings im Einzelfall Gasgeräte neu angeschafft werden, weil diese technisch nicht mehr angepasst werden können, oder der Kunde sich aufgrund des Gerätealters für die Installation eines Neugerätes entscheidet, so können unter gewissen Voraussetzungen Kosten im Rahmen der gesetzlichen Regelungen (§19 a Energiewirtschaftsgesetz sowie Gasgerätekostenerstattungsverordnung) erstattet werden.

Wo finde ich Informationen und die richtigen Ansprechpartner?

Im Internet unter www.westnetz.de („Für Energieverbraucher“ → „Erdgasumstellung“) und unter der kostenfreien Telefonnummer 0800/777 764 34.

Bildunterschrift: Erdgasumstellung in Boppard, St. Goar, Urbar und Oberwesel. Westnetz stellt sicher und zuverlässig auf die neue Gasqualität um.

Bei RückfragenWestnetz GmbH Sabrina Kunz T +49 6781 55-3448 M +49 162 2805737 sabrina.kunz@westnetz.de

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