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Nach Felssturz am Gaul bei Kestert

Vierte Sprengung und Räumarbeiten rund um die Uhr

Nach Felssturz bei Kestert: Dritte Sprengung am Gaul soll am Dienstag erfolgen
Foto: DB AG Nach Felssturz bei Kestert: Dritte Sprengung am Gaul soll am Dienstag erfolgen

Auf Europas meistbefahrener Güterstrecke sollen so schnell wie möglich die Züge wieder rollen – die Deutsche Bahn arbeitet mit Hochdruck daran, das Geröll nach dem Felssturz zu zerkleinern und vom Hang abzutransportieren. Eine Felsnase, die sich den beiden Sprengungen vom Wochenende widersetzt hatte, soll am Dienstag um 16 Uhr endgültig abgesprengt werden.


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„Die Aufräumarbeiten am Hang in Kestert laufen auf Hochtouren“, berichtete die Deutsche Bahn. Nach den Sprengungen vom Wochenende habe man noch am Sonntag damit begonnen, das Gestein zu zerkleinern und von Hang und Strecke zu entfernen.

Im Dreischichtbetrieb seien jetzt Mensch und Technik vor Ort, um die Strecke möglichst schnell wieder befahrbar zu machen. Für die nächtlichen Arbeiten hat die DB den Hang mit mehreren Baustrahlern ausgeleuchtet. Zusätzlich zu einem speziellen Schreitbagger, soll noch ein 70-Tonnen-Bagger zu Einsatz kommen, der eigens aus Nordrhein-Westfalen komme.

Bereits drei Mal hatten die Sprengmeister mit jeweils mehreren Ladungen versucht, die nach dem Felssturz lockeren oder überstehenden Felsformationen gen Tal zu schicken. Geologen haben nun empfohlen, dass noch eine letzte Felsnase gesprengt werden sollte. Dies soll nun am Dienstag gegen 16 Uhr erfolgen.

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