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Corona-Nachrichten im Überblick

Dreyer will neuen Warnwert für die Corona-Pandemie

Hunsrück News berichtet täglich über die aktuellen Entwicklungen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Neben dem kompakten Nachrichtenüberblick gibt es hier die neuesten Zahlen in laufend aktualisierten, interaktiven Grafiken und Tabellen:

Aktuelle Corona-Grafiken

28. Juli 2021


Das Landesuntersuchungsamt hat für Dienstag keine neuen Corona-Fälle für den Rhein-Hunsrück-Kreis gemeldet – die Inzidenz sinkt wieder auf einen Wert von 11,6. Dieser Indikator, auf dem aktuell die jeweilige Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes mit seinen unterschiedlichen Maßnahmen aufbaut, soll durch einen neuen Warnwert abgelöst werden. Das forderte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD): „Die Inzidenz sagt heute viel weniger über die Gefahr einer Erkrankung und die mögliche Belastung des Gesundheitssystems aus als noch vor einem halben Jahr, weil immer mehr Menschen geimpft werden“, sagte sie der „Rheinischen Post“.

Künftig sollen in die Betrachtung neben dem Inzidenzwert auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen und der Anteil der durch Covid19-Patienten belegten Intensivbetten einfließen. Dreyer lobte in diesem Zusammenhang ein von Manuela Schwesig, der Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, vorgeschlagenes Ampelsystem, das dort bereits erprobt wird.

Derzeit weist das Landesuntersuchungsamt nur den Inzidenz-Wert in einer Zeitreihe (siehe Grafik oben) aus, für die Zahl der Hospitalisierungen der Covid19-Patienten fehlt eine solche historische Ausweisung. Nach Angaben des LUA werde es noch einige Tagen dauern, bis die Umstellung der internen Meldesysteme mit den einzelnen Gesundheitsämtern abgestimmt sei.

Die Belegung der Intensivbetten in den Kliniken in Simmern und Boppard lässt sich wie folgt darstellen:


24. Juli 2021


Die Delta-Variante des Corona-Virus ist auch im Rhein-Hunsrück-Kreis auf dem Vormarsch: Von den aktuell Infizierten sind 16 Menschen an der als ansteckender geltenden Mutation erkrankt. Das Robert Koch Institut warnt, dass eine Erhöhung des Impftempos nötig sei, um eine vierte Welle unter Kontrolle zu halten.

Das Robert-Koch-Institut geht davon aus, dass hierzulande die Delta-Variante bereits 84 Prozent der Neuinfektionen ausmacht. Von den 38 Infizierten, die das Gesundheitsamt des Rhein-Hunsrück-Kreises derzeit angibt, haben sich nach Angaben der Kreisverwaltung 16 Menschen mit der Delta-Variante angesteckt. „Neun Personen davon sind unter 20 Jahre alt“, erklärte Doris Becker, die Pressesprecherin des Landkreises.

Die Delta-Variante ist auf dem Vormarsch: Das Landesuntersuchungsamt wies für die vergangene Woche – siehe Karte unten – noch null Infizierte mit dieser Virus-Mutation aus. Jetzt sind es schon 16.

Angesichts der auch im Kreis steigenden Inzidenz-Zahlen sei es nötig, eine Impfquote von 85 Prozent bei den unter 60-Jährigen zu erreichen, um eine mögliche vierte Welle unter Kontrolle zu halten, erklärte das RKI. „Das ist unser effektivstes Mittel gegen die Pandemie. Nur so lässt sich die vierte Welle abschwächen“, sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Gernot Marx, gegenüber der „Morgenpost“.

Auch Landrat Marlon Bröhr hatte sich zusammen mit der Ärztlichen Direktorin der Hunsrück Klinik in Simmern, Elena Ribel, mit einem entsprechenden Appell an die Bürger des Rhein-Hunsrück-Kreises gewandt: „Jetzt gilt es: Machen Sie mit! Impfen ist der Weg aus dieser Krise“, sagte Bröhr.

Im Landesimpfzentrum in Simmern wird es deswegen in der kommenden Woche von Montag bis Donnerstag eine Sonderimpfaktion geben, bei der sich alle ohne eine vorherige Registrierung impfen lassen können. Zwischen 12 und 13.30 Uhr werden täglich die Erstimpfungen mit dem Impfstoff von BionTech durchgeführt.


23. Juli 2021


Seit Anfang Juli hat es im Rhein-Hunsrück-Kreis keinen weiteren Todesfall mehr im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gegeben: Bislang sind 102 Menschen an oder mit dem Virus gestorben. Auch die Fallzahlen zeigen trotz des in den letzten Tagen aufflammenden Infektionsgeschehens nach einem fast linearen Anstieg seit November 2020 ein stetiges Plateau.


5. Juli 2021


Der Rhein-Hunsrück-Kreis hat seit Beginn der zweiten Welle erstmals wieder eine Inzidenz von null. In den vergangenen sieben Tagen gab es somit keine neuen Fälle. Aktuell werden elf Menschen aus dem Kreis als infiziert geführt, insgesamt haben sich 3750 Menschen mit dem Virus angesteckt. 102 Patienten haben die Erkrankung nicht überlebt.


28. Juni 2021


Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz und das Landesimpfzentrum in Simmern haben ihre Impf-Statistik für den Rhein-Hunsrück-Kreis veröffentlicht: Mittlerweile hat fast jeder Dritte die zweite Impfdosis erhalten. Einmal geimpft sind über die Hälfte.

Aktuell dürften deutschlandweit etwa 30 Prozent der Neuinfektionen auf die Delta-Variante zurückzuführen sein, erklärte der Immunologe Carsten Watzl im „Morgenmagazin“ von ARD und ZDF. Im Juli könnte die 50-Prozent-Marke überschritten werden, meint der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie.

Inzwischen hat die Britische Gesundheitsbehörde (PHE) eine Studie veröffentlicht, wonach die Impfstoffe von Biontech und AstraZeneca auch gegen die Delta-Variante eine hohe Wirksamkeit haben. So liefere Biontech einen 96-prozentigen Schutz gegen schwere Krankheitsverläufe, bei AstraZeneca liege dieser bei 92 Prozent. Die PHE hatte dazu über 14 000 Fälle mit der Delta-Variante untersucht.

Das Landesuntersuchungsamt meldet für Montag eine Inzidenz von 3,9 für den Rhein-Hunsrück-Kreis. Vier Fälle wurden in den vergangenen sieben Tagen gemeldet. Die landesweite Inzidenz liegt bei 5,4.


26. Juni 2021


In Rheinland-Pfalz sind im Vergleich zum Vortag nur 21 neue Corona-Fälle registriert worden – ein Mensch ist mit oder an dem Virus gestorben. Insgesamt listet das Landesuntersuchungsamt jetzt 3882 Corona-Opfer auf. Die Pandemie kommt immer mehr zum Erliegen: Nur noch drei Kommunen – Donnersbergkreis, Ludwigshafen und Zweibrücken – haben eine Inzidenz von über zehn.

Im Rhein-Hunsrück-Kreis ist die 7-Tage-Inzidenz jetzt unter den Durchschnittswert von Rheinland-Pfalz gefallen, sie liegt jetzt bei 3,9. Das ist gleichbedeutend mit vier neuen Fällen in der vergangenen Woche.


24. Juni 2021


Die Delta-Variante des Corona-Virus verbreitet sich auch in Rheinland-Pfalz immer mehr. 9,2 Prozent der Infizierten der letzten 14 Tage (Stand 21. Juni) haben sich mit dieser Virus-Mutation angesteckt. Von den rund 1000 Infizierten in den vergangenen beiden Wochen hat sich etwa ein Drittel mit einer Variante angesteckt. Derzeit sind von der Beta- und Gamma-Mutation keine Fälle gemeldet.

Problem: Weil die Delta-Variante noch etwas ansteckender ist, ist dem Experten Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, zufolge eine Herdenimmunität noch schwerer zu erreichen. Das sagte er der „FAZ“.

Und diese Zahlen meldet das Landesuntersuchungsamt zur 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Hunsrück-Kreis und in Rheinland-Pfalz:


22. Juni 2021


Der Rhein-Hunsrück-Kreis liegt am Dienstag mit einer Inzidenz von 9,7 erstmals seit vielen Monaten wieder im einstelligen Bereich. Das Landesuntersuchungsamt meldete zehn Fälle in den vergangenen sieben Tagen, am Dienstag ist kein neuer hinzugekommen. Die Inzidenz bei Menschen über 60 Jahren ist sogar auf null gefallen.


21. Juni 2021


Der Rhein-Hunsrück-Kreis liegt bei der Impfquote weiter hinter dem bundesweiten Durchschnitt zurück: Während 50,8 Prozent der rund 82 Millionen Bundesbürger schon mindestens eine Impfung erhalten haben, sind die im Kreis nur 47,66 Prozent. Hier konnte der Abstand zwar etwas verringert werden, bei den Zweitimpfungen fällt aber der gegenläufige Trend auf: Die Kurve der Zweitimpfungsquote steigt steiler an als die des Kreises.

In der vergangenen Woche wurden im Impfzentrum, von den mobilen Impfteams und in den Arztpraxen 6566 Impfdosen verabreicht. Das waren 861 weniger als in der Vorwoche.

Das Landesuntersuchungsamt meldet für Montag eine Inzidenz von 13,6 im Landkreis, das Land liegt bei 9,0.


20. Juni 2021


In Dresden, Hamburg, Hildesheim und Waiblingen sind Infektionen mit der Delta-Variante in Schulen und Kitas bekannt geworden: Hunderte Menschen wurden in Quarantäne gesteckt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mahnte daher, dass nach den Sommerferien nicht völlig ohne Schutzmaßnahmen gestartet werden könne.

Maskenpflicht und Wechselunterricht können trotz derzeit sehr niedriger Inzidenzen im Herbst und Winter nötig sein, sagte Spahn laut „Spiegel“ bei der Evangelischen Akademie Tutzing. Wenn sich dann Millionen Menschen in Bewegung setzten, dann könnte das zu einer „Drehscheibe in die Haushalte hinein“ werden.

Das Landesuntersuchungsamt meldet für Rheinland-Pfalz eine weiter niedrige Inzidenz von 9,5. Der Rhein-Hunsrück-Kreis liegt bei 14,5 und damit minimal über dem Wert von Samstag. Im Vergleich zum Vortag sind zwei neue Corona-Fälle hinzugekommen.


19. Juni 2021


Die Ausbreitung des Corona-Virus wird immer weiter zurückgedrängt: Die 7-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz liegt mit 9,5 am Samstag erstmals seit einem Dreivierteljahr wieder im einstelligen Bereich. Nur noch 15 der 40 Städte und Landkreise liegen bei einer Inzidenz über zehn. Schlusslicht ist weiter Zweibrücken mit 49,7 – danach folgt Mainz mit 22,4.

Der Rhein-Hunsrück-Kreis steht auf der Stelle: Die Zahl der positiven Fälle in den vergangenen sieben Tagen liegt weiter bei 14. Am Samstag waren zwei Infizierte hinzugekommen. Das Landesuntersuchungsamt gibt die 7-Tage-Inzidenz im Kreis mit 13,6 an.


18. Juni 2021


Die Hoffnung, die Corona-Pandemie könnte wie in der Südwestpfalz – wo seit vielen Tagen eine Inzidenz von null herrscht – auch im Rhein-Hunsrück-Kreis bald zum Erliegen kommen, hat sich zerschlagen: Das Landesuntersuchungsamt meldete am Freitag fünf neue Corona-Fälle im Vergleich zum Vortag. Auch ein weiterer Mensch ist an oder mit dem Virus gestorben. Die Gesamtzahl der Opfer liegt jetzt bei 101.

Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis liegt aktuell bei 13,6. Von den 14 Menschen, die sich in den vergangenen sieben Tagen angesteckt haben, sind zwei über 60 Jahre alt.


17. Juni 2021


Die 7-Tage-Inzidenz liegt in allen 40 Kreisen und Städten in Rheinland-Pfalz weit unter 50 – nur Zweibrücken kratzt als Schlusslicht mit einem Wert von 43,9 an diesem Wert. Die Neuinfektionen haben sich sogar so weit abgeschwächt, dass in 23 Kommunen die Inzidenz mittlerweile unter zehn liegt.

Der Rhein-Hunsrück-Kreis gehört nicht dazu: Zwar sind keine neuen Infizierten im Vergleich zum Vortag hinzugekommen, mit zwölf positiven Corona-Test in den vergangenen sieben Tagen liegt die Inzidenz bei 11,6.


15. Juni 2021


Die 7-Tage-Inzidenz bleibt im Rhein-Hunsrück-Kreis stabil auf sehr niedrigem Niveau. Das Landesuntersuchungsamt meldet für Dienstag einen Wert von 14,5 – so wie am Vortag. Vier neue Fälle sind hinzugekommen, in den vergangenen sieben Tagen wurden insgesamt 15 positive Tests gemeldet. Davon waren sechs bei Menschen über 60 Jahren durchgeführt worden.

Mit dem Donnerbergkreis ist jetzt die dritte Kommune in Rheinland-Pfalz seit sieben Tagen coronafrei. Auch Pirmasens und Neustadt an der Weinstraße melden seit über einer Woche keine Infektionen mehr.


14. Juni 2021


Die Impfkampagne schreitet weiter voran – mittlerweile ist mit 44,66 Prozent fast jeder Zweite im Rhein-Hunsrück-Kreis mindestens einmal geimpft. Knapp jeder Vierte hat beide Impfungen erhalten (23,82%).

Auffällig ist dabei, dass der Kreis im Bundesdurchschnitt zurückliegt, was aber an den geringen Liefermengen liegt. Außerdem ist zu beobachten, dass die Zahl der wöchentlich verabreichten Impfdosen stetig steigt, wobei der Anteil der Arztpraxen überproportional ansteigt.

Das Landesuntersuchungsamt meldet für Montag eine 7-Tage-Inzidenz von 14,5 im Rhein-Hunsrück-Kreis – damit ist dieser Wert wieder gesunken. In Rheinland-Pfalz beträgt die Zahl der Infektionen in den vergangenen sieben Tagen bezogen auf 100 000 Einwohner nur noch 16,0.


13. Juni 2021


Während Pirmasens und Neustadt an der Weinstraße weiter eine Null-Inzidenz vermelden können, trägt Zweibrücken die rote Laterne: Die Stadt liegt mit 70,2 als einzige Kommune in Rheinland-Pfalz noch über 50 – tatsächlich ist der Wert fast doppelt so hoch wie beim Kreis Vulkaneifel, der direkt über Zweibrücken steht. Die Inzidenzen in den einzelnen Kommunen sehen Sie in unserer Infografik.

Im Rhein-Hunsrück-Kreis ist ein neuer Infizierter hinzugekommen, die Inzidenz liegt bei 15,5.


12. Juni 2021


In Rheinland-Pfalz haben die ersten Kommunen eine 7-Tage-Inzidenz von null! In Neustadt an der Weinstraße und Pirmasens sind in der vergangenen Woche keine Menschen mehr positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Landesweit ist die Zahl der Infizierten bezogen auf die Einwohnerzahl ebenfalls weiter gesunken – die Inzidenz lag am Freitag mit 19,1 erstmals unter 20, steht jetzt bei 17,3.

Im Rhein-Hunsrück-Kreis scheint sich die Inzidenz hingegen um einen Wert von 15 einzupendeln (siehe Diagramm). Aktuell sind 43 Menschen als aktuelle Fälle registriert, in der vergangenen Woche kamen 15 hinzu. Von den bislang 3730 Erkrankten im Kreis mussten 374 ins Krankenhaus eingeliefert werden, 100 Menschen starben an oder mit dem Virus.


11. Juni 2021


Das Landesuntersuchungsamt meldet für Freitag eine 7-Tage-Inzidenz von 14,5 in Rhein-Hunsrück-Kreis – damit ist dieser Wert nach einem minimalen Anstieg wieder gesunken. In Rheinland-Pfalz beträgt die Zahl der Infektionen in den vergangenen sieben Tagen bezogen auf 100 000 Einwohner nur noch 19,1 und liegt damit erstmals seit Beginn der zweiten Welle im Dezember wieder unter 20.

Nach Angaben der Kreisverwaltung sind derzeit 93 Menschen in Quarantäne (Vortag 85). Die 34 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf die Kommunen:

  • Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein: 9 (Vortag 9)
  • Verbandsgemeinde Kastellaun: 1 (Vortag 1)
  • Verbandsgemeinde Kirchberg: 16 (Vortag 13)
  • Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen: 8 (Vortag 9)
  • Stadt Boppard: 0 (Vortag 1)

Die Landesregierung hat weitere Öffnungsschritte beschlossen: Das Senken der Infektionszahlen war unser Ziel und das haben wir erreicht. Wichtig ist aber weiterhin, das Infektionsgeschehen mit einer klugen Öffnungsstrategie zu senken“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Diese Strategie ist in der „Fortschreibung des Perspektivplan Rheinland-Pfalz“ festgehalten – der das Leben in den Sommermonaten maßgeblich bestimmen wird. Die neue Corona-Bekämpfungsverordnung soll bereits am 18. Juni in Kraft treten und dann folgende Öffnungsschritte zulassen:

  • Öffnung des Innenbereichs von Freizeiteinrichtungen (z.B. Indoorminigolf, Indoorspielplätze) mit Test und Personenbeschränkung.
  • Private Veranstaltungen bei einer Inzidenz unter 100: Diese sind innen und außen auch in gemieteten Räumen mit max. 25 Personen möglich, bei privaten Veranstaltungen im Innenbereich besteht Testpflicht, Geimpfte und Genesene werden nicht einberechnet.
  • Private Veranstaltungen bei einer Inzidenz unter 50: Diese sind ausschließlich im Freien mit bis zu 50 Personen möglich. Geimpfte und Genesene werden nicht einberechnet.
  • Ausübung von Sport/Kultur bei einer Inzidenz unter 100: 30 teilnehmende Personen sind im Freien gestattet.
  • Ausübung von Sport/Kultur bei einer Inzidenz unter 50: Außen sind 50 teilnehmende Personen ohne Test gestattet. Im Innenbereich gilt dies für 20 Personen mit Test, für Kinder bis einschließlich 14 Jahre entfällt drinnen die Testpflicht.
  • Veranstaltungen im Kultur/Sportbereich bei einer Inzidenz unter 100: Veranstaltungen können mit 250 Zuschauern außen ohne Test stattfinden.
  • Veranstaltungen im Kultur/Sportbereich bei einer Inzidenz unter 50: Im Innenbereich sind 250 Gäste mit Test zugelassen, für den Außenbereich gilt: 500 Zuschauer können eine entsprechende Veranstaltung besuchen.
  • Zuschauer im Amateursport sind in selber Anzahl wie im Profisport wieder zugelassen.
  • Auftrittsbetrieb mit Zuschauern in der Laienkultur ist in selber Anzahl wie in öffentlichen und gewerblichen Kultureinrichtungen wieder möglich.
  • Hallen- und Spaßbäder sowie Thermen öffnen mit vorzuhaltendem Hygienekonzept, Test und 50 Prozent Kapazitätsbegrenzung.
  • Öffnung aller Campingplätze und deren Gemeinschaftseinrichtungen wird wieder gestattet. Bei gastronomischen Angeboten, Sport oder Wellness gelten die entsprechenden Regelungen.
  • Kantinen können für Betriebsangehörige ohne Test öffnen.
  • Jugendfreizeiten sind mit Übernachtung möglich.
Perspektivplan Corona RLP
Dirk Eikhorst | Hunsrück News Perspektivplan Corona RLP

10. Juni 2021


Die 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Hunsrück-Kreis ist am Donnerstag leicht gefallen – sie liegt nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes jetzt bei 16,5. Laut Kreisverwaltung sind aktuell 85 Menschen in Quarantäne, am Vortag waren es noch 123. Die 33 aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf die Kommunen im Kreis:

  • Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein: 9 (Vortag 7)
  • Verbandsgemeinde Kastellaun: 1 (Vortag 1)
  • Verbandsgemeinde Kirchberg: 13 (Vortag 14)
  • Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen: 9 (Vortag 15)
  • Stadt Boppard: 3 (Vortag 3)

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat heute angekündigt, dass der Rollout des digitalen Impfnachweises beginne. Genutzt werden könne der digitale Impfausweis direkt in der Corona-Warn-App oder mit der neuen CovPass-App. „Schritt für Schritt werden sich jetzt Impfzentren, Arztpraxen sowie Apotheken an das System anschließen, um europäisch interoperable Impfbescheinigungen ausstellen zu können“, erklärte Spahn.

Spahn schränkte ein: Nicht alle könnten sofort ihre Impfinformationen auf dem Handy speichern. „Innerhalb der nächsten Wochen sind dann alle dabei. Die Zielmarke: Bis Ende Juni wird der CovPass in Deutschland für alle zur Verfügung stehen“, sagte der Minister.

Der Plan des Gesundheitsministers: „Die Impfzertifikate werden als QR-Code von nun an nach und nach schrittweise von den Impfzentren, Ärzten und Apotheken ausgestellt. Für jede einzelne Impfung gibt es einen QR-Code. Für bereits vollständig in den Impfzentren der Bundesländer Geimpfte werden die QR-Codes an die Geimpften in der überwiegenden Zahl der Bundesländer per Post nachversandt oder durch Online-Portale zur Verfügung gestellt. Die Umsetzung erfolgt durch die Bundesländer.

Sofern Sie in einer Arztpraxis geimpft wurden und bereits vollständig geimpft wurden, stellt Ihnen Ihr impfender Arzt das Impfzertifikat aus. Insbesondere bereits vollständig Geimpfte können sich ihr Impfzertifikat auch gegen Vorlage des analogen Impfnachweises und Lichtbildausweises in einer Apotheke ausstellen lassen.“


8. Juni 2021


Die 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Hunsrück-Kreis ist weiter gefallen und liegt aktuell bei 11,6. Somit sind in der vergangenen Woche nur zwölf Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Laut Kreisverwaltung sind derzeit 131 Personen in Quarantäne (Vortag 156). Die aktuell Infizierten verteilen sich wie folgt auf die Kommunen des Kreises:

  • Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein: 6 (Vortag 6)
  • Verbandsgemeinde Kastellaun: 2 (Vortag 3)
  • Verbandsgemeinde Kirchberg: 13 (Vortag 11)
  • Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen: 21 (Vortag 21)
  • Stadt Boppard: 3 (Vortag 3)

7. Juni 2021


Genau 20 042 Menschen im Rhein-Hunsrück-Kreis haben inzwischen die zweite Impfung erhalten. Damit liegt die Impfquote bei 19,39 Prozent und so knapp unter der deutschlandweiten Quote von 21,3 Prozent. Das Landesuntersuchungsamt meldet für Montag einen weiteren Infizierten. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut im Kreis bei aktuell bei 15,5.

Alle aktuellen Daten zur Impfkampagne und zum Verlauf der 7-Tage-Inzidenz präsentiert Hunsrück News in interaktiven Grafiken.


6. Juni 2021


Das Landesuntersuchungsamt meldet für Sonntag keine neuen Corona-Fälle im Rhein-Hunsrück-Kreis. Die Zahl der Infizierten in den letzten sieben Tagen liegt damit bei 16, die Inzidenz (Bezug auf die Bevölkerungszahl) bei 15,5. Vier Personen im Kreis, die sich in der vergangenen Woche mit dem Corona-Virus infiziert haben, sind über 60 Jahre alt.

Hunsrück News zeigt die aktuellsten Daten zur Corona-Pandemie in interaktiven Infografiken.


5. Juni 2021


Der neue rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch rät allen Menschen, die schon jetzt impfberechtigt sind, sich noch am Wochenende für einen Impftermin zu registrieren oder beim Hausarzt um einen solchen zu bemühen. Denn ab Montag wird die Impfpriorisierung wie vom Bund angekündigt aufgehoben.

„Nur so vermeiden Sie unnötig lange Wartezeiten auf eine Impfung. Die Terminvergabe läuft auch nach dem 7. Juni unter allen bereits registrierten Personen nach der in Bundesimpfverordnung festgelegten Priorisierung“, sagte Hoch. Die einzige Gruppe, für die eine Priorisierung auch bei Neuregistrierungen weiter greifen wird, ist die Gruppe der Menschen über 70 Jahre. 

Für Impftermine kann man sich über die Hotline 0800 / 57 58 100 (Mo. - Fr von 7 bis 23 Uhr und Sa. und So. von 10 bis 18 Uhr) und auf der Internetseite impftermin.rlp.de registrieren.

Unterdessen bleibt die Inzidenz im Rhein-Hunsrück-Kreis weiter extrem niedrig: Mit einem Wert von 17,4 liegt diese den dritten Tag in Folge unter 20. Das Landesuntersuchungsamt meldet 18 Infizierte, die in den vergangenen sieben Tagen positiv getestet wurden, davon sind vier Personen über 60 Jahre alt


3. Juni 2021


Die 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Hunsrück-Kreis fällt laut Robert Koch Institut am Donnerstag auf 18,4. Damit ist ein Tiefstwert erreicht, auf dem der Kreis zuletzt vor dem Beginn der zweiten Welle im November 2020 lag. Das RKI meldet 19 Infizierte in den vergangenen sieben Tagen.

Das Landesuntersuchungsamt sieht den Kreis derzeit bei einer Inzidenz von 13,6 – nur zwei Fälle sind im Vergleich zum Vortag hinzugekommen. Eine Person, die in den vergangenen sieben Tage positiv getestet wurde, ist über 60 Jahre alt.

Die Hängeseilbrücke Geierlay in Mörsdorf bleibt weiterhin geschlossen – obwohl der bei Touristen beliebte Spaziergang in schwindelerregender Höhe eigentlich erlaubt wäre. Die als Freizeiteinrichtung eingestufte Brücke darf unter Auflagen öffnen: Ein Hygienekonzept und die Kontakterfassung der Besucher müssten sichergestellt werden, erklärte die Kreisverwaltung.

Dies könne die Ortsgemeinde Mörsdorf aber nicht leisten, sagte ein Sprecher der Gemeinde gegenüber dem SWR. Es gebe weder die Infrastruktur wie etwa Kassenhäuschen oder Testzelte vor Ort. Auch fehle das nötige Personal, um solche Einrichtungen rund um die Brücke zu betreiben.


2. Juni 2021


Die 7-Tage-Inzidenz bleibt im Rhein-Hunsrück-Kreis stabil unter 30. Für Mittwoch meldet das Robert-Koch-Institut einen Wert von 27,1 – und damit den vierten Tag in Folge unter 30. Das Landesuntersuchungsamt, das mit etwas aktuelleren Daten arbeitet, hat sogar eine Inzidenz von nur noch 18,4 errechnet. Alle aktuellen Daten sehen Sie in unseren interaktiven Infografiken …


1. Juni 2021


Die niedrigen Inzidenzzahlen machen es möglich: Rheinland-Pfalz geht umfangreichere Öffnungsschritte als geplant. Dazu gehört auch, dass Freizeiteinrichtungen wieder öffnen dürfen. Als solche war die Geierlay-Brücke bei Mörsdorf zum 1. April von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) eingestuft worden – zuvor galt sie als Wanderweg.

Jetzt darf die Brücke nach Aussage der ADD mit besonderen Schutzmaßnahmen wieder öffnen: Vor allem Kontakterfassung und eine Vorausbuchung von Terminen zur Besucherlenkung müssten erfüllt sein, erklärte die Behörde gegenüber Hunsrück News.

Marcus Kirchhoff, der Bürgermeister von Mörsdorf, in dessen Gemeinde die Geierlay steht, stellte sich allerdings noch die Frage, wer den von der Polizei auf Anordnung der ADD angebrachten Nato-Draht wieder entfernt. Die Aufsichtsdirektion erklärte, die Öffnung habe gegebenenfalls von Kreisverwaltung zu erfolgen. Dort gibt es aber noch Abstimmungsbedarf.

Die Inzidenzzahl im Rhein-Hunsrück-Kreis liegt laut Robert Koch Institut am Dienstag bei 24,2. Es gibt die Zahl der Infizierten, die in den vergangenen sieben Tagen positiv getestet wurden, mit 25 an.

„Der zügige Fortschritt bei den Impfungen, konsequentes Testen und vorsichtige Öffnungsschritte in der Vergangenheit haben ebenfalls zu den positiven Entwicklungen beigetragen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Wegen der sinkenden Inzidenzzahlen, könne auf dem Weg weiter mit Vorsicht, aber auch mit Zuversicht vorangeschritten werden.

Weitere wichtige Lockerung: In der Außengastronomie entfällt die Testpflicht.

Diese Öffnungsschritte treten ab dem 2. Juni in Kraft:

  • Kontaktbeschränkung fünf Personen aus fünf Hausständen zzgl. Kinder bis einschl. 14 und Geimpfte/Genesene
  • Grundsätzlich entfällt bei Außenaktivitäten die Testpflicht bei möglichst digitaler Kontakterfassung.
  • In der Gastronomie: Auch bei Inzidenz zwischen 50 und 100 im Innenbereich geöffnet; Wegfall der Testpflicht im Freien, Möglichkeit der Abholung von Speisen/Getränken an der Theke
  • Öffnung von Freizeiteinrichtungen (z.B. Minigolfplätze) und Freizeitparks im Freien (mit Maske, wo immer möglich sowie Kontakterfassung; zusätzlich Vorausbuchungspflicht im Freizeitpark)
  • Im Sport: Bei Inzidenz unter 100: Training (inklusive Kontaktsport) im Freien in der 10er Gruppe mit Trainer plus Geimpfte und Genesene, für Kinder bis 14 Jahre auch Kontaktsport draußen mit bis zu 25 Kindern,
  • bei Inzidenz unter 50: Training inklusive Kontaktsport im Freien mit 20 Personen nebst Trainer plus Geimpfte und Genesene, innen mit zehn Personen (kontaktfrei und mit Trainer plus Geimpfte und Genesene) und 25 Kinder mit Kontakt auch innen;
  • Zuschauerinnen und Zuschauer beim Sport: bei Inzidenz unter 50 250 (statt 100) Zuschauerinnen und Zuschauer im Außenbereich möglich;
  • Öffnung der Freibäder und Badeseen mit Kapazitätsbeschränkung auf 50 Prozent und weiteren Schutzmaßnahmen;
  • Saunen können öffnen mit Test und maximal 50 Prozent Belegung;
  • In den Hotels: Bewirtung der Gäste innen und außen, Frühstück auch als Buffet zulässig; Saunaöffnung zulässig, Wellnessangebote – auch Kosmetikanwendungen – und Hallenbadnutzung unter Auflagen für die Hotelgäste möglich im Rahmen der Kontaktbeschränkung;
  • In der Kirche: Gemeindegesang im Freien möglich, Musik/Gesang in der Kirche durch kleinere Ensembles möglich, Kommunion-, Konfirmations- und Firmunterricht zulässig
  • Im Bereich außerschulische Bildung jetzt Angebote mit einer Person pro angefangene 10 qm (statt 20), ebenso im Bereich des Musik- und Kunstunterricht; weitere Erleichterung für Musik- und Kunstunterricht für Kinder in Gruppen bis zu 25 Kindern
  • Kultureinrichtungen (Theater, Kino etc.) innen und im Freien für 100 Zuschauer und Zuschauerinnen, bei Inzidenz unter 50 sind im Freien 250 Zuschauerinnen und Zuschauer möglich; Proben in der Laienkultur im Rahmen der Kontaktbeschränkungen nebst Anleitungsperson, wobei Geimpfte und Genese nicht zählen, innen mit Testpflicht; im Freien mit bis zu zehn Personen nebst Anleitungsperson, wobei Geimpfte und Genese nicht zählen; Kinder draußen in Gruppen mit 25 Kindern


31. Mai 2021


Die Impfkampagne im Rhein-Hunsrück-Kreis kommt weiter voran – wenn auch nur schleppend und nicht zur Zufriedenheit von Impfzentrumsleiter Christian Poh. Er sagt weiterhin: „Wir brauchen mehr Impfstoff.“ Und für die nächsten Wochen steht keine nennenswerte Ausweitung der Lieferungen in Aussicht.

Genau 3080 Zweitimpfungen gab es in der vergangenen Woche im Kreis. Damit liegt die Impfquote jetzt bei 16,4 Prozent. Alle Einzelheiten zur Impfstatistik haben wir in unseren interaktiven Infografiken herausgearbeitet. Die weiteren tagesaktuellen Diagramme finden Sie hier.


30. Mai 2021


Das Robert Koch Institut meldet für den Rhein-Hunsrück-Kreis am Sonntag eine Inzidenz von 26,2. Nach 32 am Samstag ist dies der gleiche Wert wie am vorvergangenen Tag. Das Landesuntersuchungsamt berichtet von vier neuen Infektionsfällen im Vergleich zum Vortag, damit werden 111 Menschen mit dem Virus als aktuell infiziert gezählt.


29. Mai 2021


Die 7-Tage-Inzidenz bewegt sich im Rhein-Hunsrück-Kreis weiter auf einem sehr niedrigen Niveau – zuletzt Anfang März lagen die Infiziertenzahlen so weit unten. Das Robert Koch Institut meldet für Samstag einen leicht angestiegenen Wert von 32. Die Zahlen der Infizierten der letzten sieben Tage bezogen auf 100 000 Einwohner für Rheinland-Pfalz (32,4) und Deutschland (37,5) sind weiter im Sinkflug.

Auffällig ist die nur noch minimale Infektionsrate bei den Menschen über 60 Jahren im Kreis. Nach den Zahlen des Landesuntersuchungsamtes wurde in den vergangenen sieben Tagen nur bei einem Menschen dieser Altersgruppe der Corona-Virus nachgewiesen. Die Inzidenz liegt hier bei 3,1!


28. Mai 2021


Die Infiziertenzahlen sind nach den Daten des Robert Koch Institutes weiter weit unter 50, ziehen aber etwas an. Am Freitag lag der Wert für den Rhein-Hunsrück-Kreis bei 26,2, nachdem er am Vortag bei 20,4 lag. Diese Entwicklung hatte sich schon an den Daten des Landesuntersuchungsamtes abgezeichnet. Hier stieg die 7-Tage-Inzidenz den zweiten Tag in Folge auf aktuell 32,0.

Mit acht neuen Fällen liegt die Zahl der Infizierten der letzten sieben Tage bei 33. Vier Personen, die sich mit dem Corona-Virus angesteckt hatten, waren älter als 60 Jahre.

Unterdessen zeichnet sich eine weitere Entspannung bei den Corona-Regeln ab: Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) kündigte nach dem Impfgipfel von Bund und Ländern an, dass sie die Testpflicht für die Außengastronomie aufheben wolle. Einen entsprechenden Vorschlag werde sie am Dienstag ihrem Kabinett unterbreiten.

Außerdem hat die europäische Arzneimittelbehörde (EMA) den Impfstoff von Biontech für Kinder ab zwölf Jahren zugelassen. Damit können auch Schüler sich ab dem 7. Juni um einen Impftermin bemühen. Rheinland-Pfalz war mit der Öffnung der Schulen vorgeprescht – bereits die letzten vier Wochen vor den Sommerferien sollen in normalem Präsenzunterricht stattfinden.


27. Mai 2021


Am Donnerstag werden Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder über die weitere Strategie der Impfkampagne sprechen: Strittiges Thema wird die Impfung von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren werden.

Am Freitag will die Europäische Arzneimittelbehörde die Freigabe des Impfstoffs von Biontech für diese Altersgruppe empfehlen. Die Ständige Impfkommission zögert aber noch – ihr war die Datenlage für eine Abwägung von Krankheits- und Impfrisiko zu dünn.

Aber die Zeit drängt: Die meisten Bundesländer wollen nach den Sommerferien wieder mit dem normalen Präsenzunterricht beginnen – in Rheinland-Pfalz soll dieser Schritt schon am 21. Juni umgesetzt werden. „Alle Schüler können dann die letzten vier Wochen vor den Sommerferien noch einmal gemeinsam zur Schule gehen“, erklärte Bildungsministerin Stefanie Hubig.

Das bedeutet den Verzicht auf den Abstand – dies sei wegen des zunehmenden Impfschutzes, der Testungen und der hervorragend umgesetzten Hygienekonzepte, insbesondere der Maskenpflicht, auch aus Sicht von Experten der Universitätsmedizin Mainz verantwortbar und möglich.

Das Robert Koch Institut meldet für den Rhein-Hunsrück-Kreis am Donnerstag eine weiter gefalle Inzidenz von 20,4. Das Landesuntersuchungsamt, das mit etwas aktuelleren Daten arbeitet, sieht hingegen einen leichten Anstieg.


26. Mai 2021


Mehr als jeder dritte Mensch im Rhein-Hunsrück-Kreis ist schon mindestens einmal geimpft. Das geht aus den aktuellen Impfstatistiken des Kreises und der Kassenärztlichen Vereinigung hervor. Demnach wurden bereits 36 900 Erstimpfungen verabreicht, die Zweitimpfung hat mit 13873 Stück mehr als jeder Achte erhalten.

Impfzentrumsleiter Christian Poh sagte zu Hunsrück News: „Wir kämpfen immer noch mit der schleppenden Versorgung mit Impfstoff. Am Donnerstag ist der Impfgipfel, vielleicht ändern sich ja dann die Lieferzahlen.“ Die angekündigten Mengen ließen aber bis zuletzt wenig Hoffnung zu.

Poh schätzt, dass die Zahl der Impfungen im Zentrum in Simmern stabil bleiben wird und sich die Menge der in Arztpraxen verimpften Dosen angleichen wird. Vergangene Woche wurden erstmals von Impfzentrum, mobilem Impfteam und den Arztpraxen zusammen mehr als 6000 Impfungen durchgeführt.

Bis sich nicht die Menge der Dosen signifikant erhöht, muss Poh alles aus dem herausholen, was ihm zur Verfügung steht. „Wir drehen wirklich an jedem Rädchen“, erklärte er gegenüber Hunsrück News.

Zwei Beispiele: Wenn möglich wird durch sorgsamen Umgang mit den Viales eine siebte Dosis aus den Fläschchen herausgeholt. Stellt das Impfzentrum fest, dass eine Person mehrere Impftermine gebucht hat, wird diese kontaktiert, um die überschüssigen Termin – die es natürlich eigentlich nicht geben sollte – für andere freizumachen.

Das Robert Koch Institut meldet für Mittwoch eine Inzident von 27,1. Damit machte die Zahl der registrierten Infektionen in den vergangenen sieben Tagen bezogen auf 100 000 Einwohner wieder einen großen Rutsch nach unten – die lässt sich aber eventuell durch die Feiertage erklären, an denen sich üblicherweise weniger Menschen testen lassen.

Das Landesuntersuchungsamt meldet sogar eine Inzidenz von nur noch 20,4. Zwei Tage in Folge sind keine neuen Infizierten gemeldet worden. Derzeit gelten noch 128 Menschen als akut erkrankt.


25. Mai 2021


Es ist geschafft – die nächste Hürde auf dem Weg zu einem Leben ohne Corona-Einschränkungen ist überwunden. Der Rhein-Hunsrück-Kreis ist nach den Zahlen des Robert Koch Instituts jetzt fünf Werktage in Folge unter einer Inzidenz von 50. Das RKI meldete am Dienstag eine Inzidenz von 41,7.

Damit kann der Kreis die im Perspektivplan des Landes vorgesehene zweite Stufe ab Donnerstag voll ausschöpfen: Dann sind Innengastronomie und Kultur in Innenräumen wieder erlaubt – allerdings vorerst nur mit einem negativen Corona-Test. Von dieser Testpflicht sind alle ausgenommen, deren zweite Impfung bereits 14 Tage zurückliegt.

Malu Dreyer verkündet Corona-Stufenplan
Dirk Eikhorst Malu Dreyer verkündet Corona-Stufenplan


24. Mai 2021


Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat einen Fahrplan für Impfungen von Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren gefordert. Ihr Ziel: Der Schulbetrieb sollen nach den Sommerferien wieder überall relativ normal beginnen, sagte die CDU-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

„Dafür wäre es sehr hilfreich, wenn möglichst viele Schülerinnen und Schüler geimpft wären“, sagte Karliczek. Sie plädiert dafür, dass sich der nächste Impfgipfel von Bund und Ländern mit diesem Thema befasst. Impfungen von Schülern hatte auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schon in Aussicht gestellt. Die dafür nötigen Impfdosen von Biontech müssten entsprechend reserviert werden. Am 7. Juni fällt die Impfpriorisierung.

Das Robert Koch Institut meldet für Pfingstmontag eine wieder leicht ansteigende 7-Tage-Inzidenz von 39,7. Dem Wert für den morgigen Dienstag wird besondere Bedeutung beikommen – liegt dieser weiter unter der Marke von 50, kann ab Donnerstag die nächste im Perspektivplan des Landes vorgesehene Stufe der Lockerungen in Kraft treten. Das würde dann etwa die Öffnung der Innengastronomie unter Auflagen bedeuten.

Das Landesuntersuchungsamt, das mit etwas aktuelleren Daten arbeitet als das RKI, meldet vier neue Fälle und damit 41 in der vergangenen Woche laborbestätigte Infizierte. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut LUA damit bei 41,7.


23. Mai 2021


Das Robert Koch Institut meldet für Pfingstsonntag eine 7-Tage-Inzidenz von 38,8. Nach 39,7 am Vortag ist der Wert damit wie in den vergangenen fünf Tagen weiter gefallen.

Damit ist der Rhein-Hunsrück-Kreis nur noch einen Werktag unter 50 davon entfernt, dass die im Perspektivplan der Landesregierung vorgesehenen Öffnungsschritte erfolgen können. Sollte am Dienstag die Zahl der Infizierten nicht signifikant steigen, dürfen ab Donnerstag die Innengastronomie und Kultureinrichtungen unter Auflagen öffnen.

Das Landesuntersuchungsamt, das mit etwas aktuelleren Zahlen arbeitet, meldet für den Kreis hingegen eine leicht gestiegene Anzahl der Infizierten in den letzten sieben Tagen bezogen auf 100 000 Einwohner. Mit neun Infizierten mehr im Vergleich zum Vortag steigt die Inzidenz laut LUA von 38,8 auf 39,7.


22. Mai 2021


Am Samstag, den 22. Mai vermeldet das Landesuntersuchungsamt den 100. Toten aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis, der seit dem Beginn der Pandemie mit oder an dem Virus gestorben ist.

Unterdessen sinkt die Zahl der Infizierten weiter: Das LUA meldet eine 7-Tage-Inzidenz von 38,8, das Robert Koch Institut, dessen Daten nicht ganz so aktuell sind, beziffert die Zahl der Infizierten der vergangenen sieben Tage bezogen auf 100 000 Einwohner auf 39,7.

Laut dem Landesuntersuchungsamt sind seit dem gestrigen Tag keine neuen Corona-Fälle registriert worden. 148 Menschen werden derzeit als Infizierte geführt. Die fortschreitende Impfkampagne zeigt ihre Wirkung: Nur drei Menschen, die über 60 Jahr alt sind, haben sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Virus angesteckt.


21. Mai 2021


Die 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Hunsrück-Kreis ist ein weiters Mal gefallen: Das Robert Koch Institut meldet einen Wert von 41,7 am Freitag. Bereits die beiden Tage zuvor lag die Inzidenz unter der jetzt wichtigen Marke von 50.

Die Kreisverwaltung teilt in diesem Zusammenhang vorsorglich mit, dass die nächsten im Perspektivplan des Landes vorgesehenen Lockerungen frühestens am 27. Mai in Kraft treten können – sofern die Inzidenz in dieser Zeit nicht die Inzidenz von 50 wieder überschreitet.

Doris Becker, die Pressesprecherin des Kreises: „In Landkreisen, deren Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen den Schwellenwert von 50 unterschreitet, sind folgende Erleichterungen möglich:

  • Öffnung gastronomischer Einrichtungen im Innenbereich
  • Der Betrieb öffentlicher und gewerblicher Kultureinrichtungen im Innenbereich  
  • Im Amateur- und Freizeitsport ist die kontaktlose Sportausübung zulässig im Freien und auf allen öffentlichen und privaten ungedeckten Sportanlagen in Gruppen bis maximal zehn Personen nebst Trainer*in.

Bei den Erleichterungen sind eventuelle Testpflichten zu beachten.“


20. Mai 2021


Die 7-Tage-Inzidenz wird am Donnerstag vom Landesuntersuchungsamt mit 41,7 angegeben und liegt damit den dritten Tag in Folge unter 50. 180 Infizierte listet das LUA als aktuelle Fälle, 43 davon wurden in den vergangenen sieben Tagen registriert. Drei der Infizierten sind über 60 Jahre alt.

Zwei weitere Menschen aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis sind an oder mit dem Virus verstorben. Damit ist die Zahl der Corona-Opfer jetzt bei 99.

Auch das Robert Koch Institut, das wegen der Meldekette mit etwas älteren Daten arbeitet, weist für den Kreis den zweiten Tag in Folge eine Inzidenz unter 50 aus.

Das Gesundheitsamt meldet 271 Menschen in Quarantäne, das sind 23 mehr als am Vortag. Die 139 infizierten Menschen (Vortag 156) im Kreis verteilen sich wie folgt:

  • Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein: 16 (Vortag 17)
  • Verbandsgemeinde Kastellaun: 26 (Vortag 30)
  • Verbandsgemeinde Kirchberg: 60 (Vortag 64)
  • Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen: 25 (Vortag 35)
  • Stadt Boppard: 12 (Vortag 12)

19. Mai 2021


Es nährt sich die Hoffnung, dass der gestrige extreme Absturz der 7-Tage-Inzidenz auf unter 50 nicht doch nur ein Strohfeuer ist. Das Landesuntersuchungsamt (LUA) meldet am Mittwoch einen weiter gefallenen Wert von 46,5. Auch das Robert Koch Institut (RKI), das wegen der Meldekette meist ältere Daten präsentiert, weist für den Rhein-Hunsrück-Kreis eine Inzidenz von 49,4 aus.

Das ist insofern von Bedeutung, da weitere Lockerungsschritte von den RKI-Zahlen abhängen: Bleibt die Inzidenz weiter unter 50, könnten schon bald die Innengastronomie und Kulturveranstaltungen (mit Tests) freigegeben werden. Dieser Schritt ist in der zweiten Stufe des Perspektivplans für Rheinland-Pfalz vorgesehen, die am 21. Mai in Kraft tritt.


18. Mai 2021


Die 7-Tage-Inzidenz ist nach den Werten des Landesuntersuchungsamtes (LUA) am Dienstag auf 49,4 gesunken. Unklar ist, wie der extreme Absturz von 71,7 auf unter 50 zu erklären ist. Ist das nur ein einmaliger Ausreißer, lässt sich dies durch das lange Wochenende erklären oder zeigen Impfungen, Testen und Corona-Hygieneregeln jetzt gemeinsam einen geballten Effekt?

Die Inzidenz ist auf einem Wert, der zuletzt am 16. März – also vor dem Beginn der vierten Welle – erreicht wurde. Das LUA zählt fünf neue Fälle, sodass sich die Zahl der Infizierten in den letzten sieben Tagen auf 51 summiert. Sechs dieser Personen waren über 60 Jahr alt, die Inzidenz dieser Altersgruppe ist damit auf 18,9 gefallen.

Das Robert Koch Institut, dessen Werte wegen der Meldekette nicht so aktuell sind wie die des LUA, weist für den Rhein-Hunsrück-Kreis eine Inzidenz von 71,7 aus.

Das Gesundheitsamt des Landkreises meldet 319 Menschen in Quarantäne, 25 weniger als am Vortag. Die 179 infizierten Menschen im Kreis verteilen sich wie folgt:

  • Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein: 20 (Vortag 20)
  • Verbandsgemeinde Kastellaun: 32 (Vortag 32)
  • Verbandsgemeinde Kirchberg: 74 (Vortag 75)
  • Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen: 39 (Vortag 39)
  • Stadt Boppard: 14 (Vortag 15)

17. Mai 2021


Das Landesuntersuchungsamt meldet für Montag eine Inzidenz von 71,7 und damit einen minimalen Anstieg im Vergleich zum Vortag. 74 Fälle wurden in der vergangenen Woche an das LUA gemeldet, weiterhin muss der Kreis 97 Todesopfer beklagen, die mit oder an dem Virus gestorben sind.

Das LUA hat ebenfalls die Zahlen der laborbestätigten Virusmutationen gemeldet: Von den 159 Fällen in den vergangenen 14 Tagen waren 93 mit der britischen Variante B.1.1.7 – die südafrikanische und die brasilianische Variante kamen im Kreis nicht vor. Damit wurden rund 60 Prozent aller Corona-Fälle durch eine Mutation ausgelöst.

Das Gesundheitsamt meldet 346 Menschen in Quarantäne, das sind 35 mehr als am Vortag. Die 181 infizierten Menschen im Kreis verteilen sich wie folgt:

  • Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein: 20 (Vortag 21)
  • Verbandsgemeinde Kastellaun: 32 (Vortag 33)
  • Verbandsgemeinde Kirchberg: 75 (Vortag 74)
  • Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen: 39 (Vortag 41)
  • Stadt Boppard: 15 (Vortag 16)

Die Zahl der Impfungen im Rhein-Hunsrück-Kreis ist in der vergangenen Woche leicht zurückgegangen: Es wurden genau 5436 Impfdosen im Landesimpfzentrum, vom mobilen Impfteam und in den Arztpraxen gesetzt. Das waren 205 weniger als in der Vorwoche.

Die Impfquote im Kreis lag bei rund 32 Prozent bei den Erstimpfungen. Mit 11 095 verabreichten Zweitimpfungen ist jeder Zehnte komplett durchgeimpft und hat vollen Impfschutz gegen das Corona-Virus.

Die Zahl der Impfungen in den Arztpraxen ist seit dem Beginn in der ersten Aprilwoche kontinuierlich gestiegen: In der 19. Kalenderwoche wurden 2325 Impfdosen verabreicht, das sind mittlerweile fast 43 Prozent aller wöchentlichen Impfdosen.

Christian Poh, der Leiter des Landesimpfzentrums in Simmern, erklärte gegenüber Hunsrück News: „Wir brauchen mehr Impfstoff. Die Kapazitätsgrenzen des Impfzentrums sind noch lange nicht erreicht.“ Die Idee, 16 Stunden am Tag zu impfen, auch am Wochenende, das habe sich „relativiert“, sagt Poh.

Dort wo die Inzidenzzahlen in den vergangenen Monaten höher waren, da sei auch mehr Impfstoff hingegangen. Jetzt sei das Land zwar bemüht, überall ein gleiches Impfniveau herzustellen, aber dabei sei die Zahl der verfügbaren Dosen immer noch der entscheidende Faktor.

Bis zur 26. Kalenderwoche könne man jetzt schon die Liefermengen einsehen. Und die würden beim Impfzentrum nicht sonderlich angehoben. Ein Anstieg sei bei den Hausärzten zu erwarten, erklärte Christian Poh, diese würden mit dem Impfzenturm bald gleichziehen.


16. Mai 2021


Seit dem 10. Mai gibt es bei der 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Hunsrück-Kreis ein ständiges Auf und Ab. Der Wert pendelt um die 70: Für Sonntag hat das Landesuntersuchungsamt eine Inzidenz von 70,8 errechnet, das sind 7,8 Fälle mehr bezogen auf die letzten sieben Tage und 100 000 Einwohner als noch einen Tag zuvor. Am Freitag lag der Wert aber bei 73,7.


15. Mai 2021


Das Landesuntersuchungsamt meldet am Samstag 3622 laborbestätigte Corona-Fälle seit dem Beginn der Pandemie – genauso viele wie am Vortag. Es sind keine neuen Infizierten zu vermelden. Die 7-Tage-Inzidenz fällt von 73,7 auf genau 63. Von den 65 in den letzten sieben Tagen gemeldeten Infizierten waren, sind sieben über 60 Jahre alt. Damit ist die Inzidenz dieser besonders vulnerablen Gruppe weiter bei 22.


14. Mai 2021


Das Landesuntersuchungsamt meldet für Freitag eine 7-Tage-Inzidenz von 73,7. Aktuell gelten 257 Menschen im Landkreis nach Daten des LUA als infiziert. Die Zahl der Fälle in den letzten sieben Tagen beläuft sich auf 76, davon sind sieben Menschen über 60 Jahre alt. Die Zahl der Personen, die seit dem Beginn der Pandemie im Rhein-Hunsrück-Kreis an oder mit dem Virus gestorben sind, liegt weiter bei 97.


13. Mai 2021


Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat ihren Drei-Stufen-Plan zur Lockerung der Corona-Maßnahmen vorgestellt: Wenn am Freitag im Rhein-Hunsrück-Kreis die „Bundes-Notbremse“ außer Kraft gesetzt wird, dann gilt auch hier die erste Stufe des Plans: Der gesamte Handel kann öffnen, kontaktarmer Urlaub und mehr Sport sind erlaubt.

Ab dem 21. Mai soll dann die zweite Stufe des Plans greifen, ab dem 2. Juni die dritte – immer vorausgesetzt, dass die Inzidenz weiter unter 100 bleibt und die „Bundes-Notbremse“ nicht wieder greift.

Das Landesuntersuchungsamt meldete an Christi Himmelfahrt eine 7-Tage-Inzidenz von 69,8. 13 neue laborbestätigte Corona-Fälle sind seit dem Vortag hinzugekommen. Bei den Infektionen der letzten sieben Tage sind nur noch sieben Fälle von Menschen über 60 Jahre. Damit fällt die Inzidenz dieser Altersklasse auf 22.


12. Mai 2021


Die „Bundes-Notbremse“ wird im Rhein-Hunsrück-Kreis am Freitag, 14. Mai um 0 Uhr außer Kraft gesetzt, das hat die Kreisverwaltung am Mittwoch mitgeteilt. Die 7-Tage-Inzidenz hatte in den vergangenen fünf aufeinander folgenden Werktagen unter 100 gelegen. Für Mittwoch meldete das Robert Koch Institut eine Inzidenz von 63,0.

Ab Freitag gelten dann wieder die Regelungen der rheinland-pfälzischen Corona-Bekämpfungsverordnung. Die Änderungen zum 14. Mai im Einzelnen:

  • Der gesamte Handel kann wieder öffnen: maximal eine Person auf zehn Quadratmeter, die Testpflicht entfällt. Es gelten die gleichen Bedingungen wie aktuell in Lebensmittelgeschäften.
  • Kontaktarmer Urlaub wird möglich: Übernachtungen in Ferienwohnungen und in Wohnmobilen und Wohnwagen mit eigenen sanitären Anlagen sind wieder erlaubt.
  • Übernachtungen in Hotels sind auch „kontaktarm“ möglich, wenn zum Beispiel Frühstück auf dem Zimmer und ein eigenes Bad angeboten wird. Für diesen Aufenthalt ist eine Testung bei Anreise und danach alle 48 Stunden notwendig.
  • Im Sport ist die kontaktfreie Sportausübung wieder möglich, das gilt auch für Bereiche des Fußballtrainings, bei dem Abstand gehalten werden kann. Hallensport ist im Rahmen der Kontaktbeschränkung möglich, wenn Abstand eingehalten und die Personenbegrenzung von einer Person auf 40 Quadratmeter nicht überschritten wird. Außerdem ist für maximal 20 Kinder Sport auch ohne Abstand möglich.
  • Die Außengastronomie ist nach Terminvereinbarung unter Beachtung der Testpflicht und den üblichen Schutzmaßnahmen (Abstandsgebot, Maskenpflicht, Kontakterfassung etc.) zulässig. Gastronomische Einrichtungen, wie z.B. Restaurants, Speisegaststätten, Cafés, Eisdielen oder Vinotheken sind geschlossen. Diese Einrichtungen können Abhol-, Liefer- und Bringdienste sowie Straßenverkauf (ohne Alkoholausschank) und Ab-Hof-Verkauf anbieten.
  • Körpernahe Dienstleistungen, wie beispielsweise in Friseursalons, Nagelstudios, Kosmetiksalons, Massagesalons, Tattoostudios, Piercingstudios und ähnlichen Einrichtungen, sind möglich. Es gelten das Abstandsgebot, die Maskenpflicht sowie die Pflicht zur Kontakterfassung. Die bisherige Pflicht in einem Friseurbetrieb oder bei der Fußpflege ein negatives Testergebnis vorzulegen, das nicht älter als 24 Stunden ist, entfällt.

Seit vergangenen Sonntag gelten Lockerungen für Menschen, die gegen Coronaviren geimpft sind oder in den vergangenen sechs Monaten eine Corona-Erkrankung überstanden haben …

Das Gesundheitsamt des Landkreises stellt sogenannte „Genesenennachweise“ aus und verschickt diese zusätzlich an Menschen, die eine mittels PCR-Test laborbestätigte Corona-Erkrankung hatten. Mit diesem Ausweis ist es möglich, ohne vorherige Testung zum Beispiel Ladengeschäfte zu betreten, Zoos und botanische Gärten zu besuchen oder die Dienstleistungen von Friseuren und Fußpflegern in Anspruch zu nehmen.

Da die Kreisverwaltung mehreren Tausend Personen einen Genesenennachweis schicken wird, könne dies einige Tage dauern, erklärte Pressesprecherin Doris Becker.

Für die folgenden Gruppen gilt:

  1. Personen, die bereits zweimal geimpft wurden, benötigen keine Bescheinigung über ihre Genesung – der Impfnachweis reicht aus.

2. Personen, deren Erkrankung 28 Tage bis sechs Monate zurückliegt, bekommen unaufgefordert vom Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis einen sogenannten „Genesenennachweis“, mit dem sie ihre Erkrankung belegen können.

3. Personen, deren Erkrankung mehr als sechs Monate zurückliegt und die mittlerweile einmal geimpft wurden, können sich mit dem Betreff „Genesenennachweis“ per E-Mail an virushotline@rheinhunsrueck.de wenden. Diese bekommen dann ebenfalls einen „Genesenennachweis“, der zusammen mit dem Impfnachweis eine Immunisierung bescheinigt.

4. Personen, die aktuell erkrankt sind oder künftig erkranken, erhalten den Genesenennachweis nach Quarantäneende automatisch.


11. Mai 2021


Ja, was denn nun? In den vergangenen Tagen herrschte Verwirrung ob des Zeitpunkts, an dem die „Bundes-Notbremse“ im Rhein-Hunsrück-Kreis außer Kraft gesetzt werden kann. Am Freitag? Oder vielleicht schon am Donnerstag, sodass die Außengastronomie für alle Väter an ihrem „Feiertag“ geöffnet werden könnte?

Das Problem sind die immer noch die unterschiedlichen Zahlen, die das Robert Koch Institut (RKI) und das Landesuntersuchungsamt für die 7-Tage-Inzidenz heranziehen, und vor allem wann diese erhoben werden. So kann es sein, dass der Meldeweg von Infektionen von den Gesundheitsämtern über das Landesamt an das RKI so lange in Anspruch nimmt, dass einige Meldungen aus den Kreisen noch nicht in die Berechnung einfließen.

Hinzu kommt der Berechnungszeitpunkt: Das RKI hat die aktuellen Werte für den 11. Mai etwa mit dem Stand 5.47 Uhr veröffentlicht. Das Landesuntersuchungsamt gibt als Zeitpunkt 14.10 Uhr an. Fakt ist aber, dass für die „Bundes-Notbremse“ die Zahlen des RKI zählen und die geben für Donnerstag, den 6. Mai eben mit 100,8 noch einen Wert über der so wichtigen Schwelle an.

Ab Freitag beginnt also die Zählung von fünf aufeinanderfolgenden Tagen, die unter 100 liegen müssen. Wieder mit einer Ausnahme: Nur Werktage werden gezählt, der Sonntag fällt heraus. Sind diese fünf Tage erreicht, kann am übernächsten Tag die Notbremse fallen. Jetzt fehlt noch ein Tag, denn für Dienstag meldet das RKI eine Inzidenz von 80,5. Nur wenn am Dienstag nach RKI Zahlen über 20 neue Infizierte hinzukommen, könnte die erhoffte Lockerung noch ausfallen.


10. Mai 2021


Die 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Hunsrück-Kreis bleibt auch am fünften Tag in Folge unter dem wichtigen Wert von 100: Das Landesuntersuchungsamt hat für Montag einen neuen Corona-Fall gemeldet. Die Zahl der Infizierten in den vergangenen sieben Tagen liegt bei 80,5.

Das Gesundheitsamt meldet 452 Menschen in Quarantäne, einer weniger als am Vortag. Die 220 infizierten Menschen im Kreis verteilen sich wie folgt:

  • Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein: 33 (Vortag 33)
  • Verbandsgemeinde Kastellaun: 28 (Vortag 29)
  • Verbandsgemeinde Kirchberg: 74 (Vortag 76)
  • Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen: 62 (Vortag 65)
  • Stadt Boppard: 23 (Vortag 23)

09. Mai 2021


Der Rhein-Hunsrück-Kreis ist noch zwei Tage von der Aufhebung der nächtlichen Ausgangssperren entfernt – zwar liegt die Inzidenz jetzt den vierten Tag in Folge unter 100, aber für das Infektionsschutzgesetz zählen nur Werktage. Für Sonntag meldete das Landesuntersuchungsamt einen Wert von 83,4.

Sollte am Dienstag die Zahl der Infizierten der vergangenen sieben Tage bezogen auf 100 000 Einwohner nicht sprunghaft ansteigen, fällt der Kreis nicht mehr unter die „Bundes-Notbremse“.

Das LUA meldet aktuell fünf neue Corona-Fälle im Vergleich zum Vortag, damit sind 86 Menschen in der vergangenen Woche als infiziert gemeldet worden. 17 dieser Fälle betreffen Menschen über 60 Jahren.

Korrektur: In einer früheren Version dieses Artikels hatten wir geschrieben, dass bereits am Montag die Notbremse fallen könnte. Das Infektionsschutzgesetz spricht aber ausdrücklich von fünf aufeinanderfolgenden Werktagen, an denen die Inzidenz unter 100 liegen muss.


Seit Sonntag sind in ganz Deutschland Lockerungen für Menschen in Kraft getreten, die vollständig geimpft – heißt die zweite Impfung liegt zwei Wochen zurück – oder genesen sind. Diese können sich ab sofort uneingeschränkt mit anderen Menschen treffen, auch die nächtliche Ausgangssperre gilt für sie nicht mehr. Als Nachweis gelten die Impfbescheinigungen und für Genesene ein positiver PCR-Test.


08. Mai 2021


Die 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Hunsrück-Kreis ist auch am dritten Tag in Folge unter dem wichtigen Wert von 100: Das Landesuntersuchungsamt hat für Samstag 10 neue Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Infizierten in den vergangenen sieben Tagen liegt bei 85,3.


07. Mai 2021


Die 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Hunsrück-Kreis ist den zweiten Tag in Folge unter dem wichtigen Wert von 100: Das Landesuntersuchungsamt (LUA) meldet am Freitag eine Zahl von Neuinfektionen in der vergangenen Woche von 91,9 bezogen auf 100 000 Einwohner. Hält sich der weiter abwärts zeigende Trend, könnte die von der „Bundes-Notbremse“ vorgesehene Ausgangssperre am Dienstag wieder aufgehoben werden.

Das von der Bundesregierung geänderte Infektionsschutzgesetz sieht vor, dass nach fünf Tagen, an denen die 7-Tage-Inzidenz unter dem Wert von 100 gelegen hat, die Maßnahmen wieder aufgehoben werden können.

Das LUA meldet zwölf neue Corona-Fälle im Kreis und weiterhin 97 Menschen, die mit oder an dem Virus gestorben sind. Aktuell sind 94 Menschen infiziert, von denen 19 über 60 Jahre alt sind.


06. Mai 2021


Ist das die Wende? Das Landesuntersuchungsamt hat für Donnerstag 17 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit liegt die Zahl der Infizierten in den vergangenen sieben Tagen bei 101. Bezogen auf 100 000 Einwohner ergibt sich für den Rhein-Hunsrück-Kreis eine Inzidenz von 97,9.

Seit einigen Tagen lässt sich damit ein deutlicher Trend ablesen: Die Inzidenz ist nach dem Höchststand am 19. April mit 135,7 mit einigen Ausschlägen kontinuierlich gesunken – ist die dritte Pandemiewelle damit überstanden? Die immer weiter steigende Zahl der Impfungen zeigt ihre Wirkung: Die Inzidenz der Menschen über 60 Jahren sinkt schneller als die für alle Bewohner des Kreises.


Das LUA musste am Donnerstag aber auch die Statistik der Corona-Todesfälle im Kreis anpassen: Zwei Frauen über 80 Jahren sind an oder mit dem Virus gestorben.

Das Gesundheitsamt des Kreises meldet folgende Zahlen:

  • Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein: 42 (Vortag 43)
  • Verbandsgemeinde Kastellaun: 30 (Vortag 28)
  • Verbandsgemeinde Kirchberg: 77 (Vortag 75)
  • Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen: 82 (Vortag 84)
  • Stadt Boppard: 23 (Vortag 26)

Genau 591 Menschen sind derzeit in Quarantäne, das sind zehn weniger als am Vortag.


05. Mai 2021


Nachdem es am Dienstag nach leichter Entspannung im Kampf gegen die Corona-Pandemie aussah, ist die 7-Tage-Inzidenz am Mittwoch wieder über die so wichtige Marke von 100 gestiegen. Mit 26 neuen Fällen stieg die Zahl der Infizierten in den letzten sieben Tagen auf 104. Gerechnet auf 100 000 Einwohner liegt die Fallzahl bei 100,8.

Auffällig ist, dass die Differenz zwischen der Inzidenz der über 60-Jährigen – zu denen die allermeisten der Geimpften gehören – und der Inzidenz der Jüngeren immer größer wird. Aktuell liegt sie für die Menschen unter 60 Jahren bei 119,1.

Die Zahl der Coronatoten im Rhein-Hunsrück-Kreis ist auf 95 gestiegen.

Das Gesundheitsamt 601 Menschen in Quarantäne, 20 weniger als am Vortag. Die 256 infizierten Menschen im Kreis verteilen sich wie folgt:

  • Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein: 43 (Vortag 47))
  • Verbandsgemeinde Kastellaun: 28 (Vortag 29)
  • Verbandsgemeinde Kirchberg: 75 (Vortag 69)
  • Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen: 84 (Vortag 87)
  • Stadt Boppard: 26 (Vortag 28)

04. Mai 2021


Genau 20 056 Erstimpfungen sind im Impfzentrum in Simmern und vom mobilen Impfteam gesetzt worden. Damit hat fast jeder Fünfte der 103 363 Kreisbewohner die erste Dosis erhalten. 7,39 Prozent haben den kompletten Impfschutz durch beide Spritzen.


Das Landesuntersuchungsamt meldet für Dienstag genau 14 neue Corona-Fälle. Damit sind in den vergangenen sieben Tagen 96 Menschen im Rhein-Hunsrück-Kreis positiv auf das Virus getestet worden. Die 7-Tage-Inzidenz sank auf 93,1.

Das Gesundheitsamt 631 Menschen in Quarantäne, 24 weniger als am Vortag. Die 260 infizierten Menschen im Kreis verteilen sich wie folgt:

  • Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein: 47 (Vortag 57)
  • Verbandsgemeinde Kastellaun: 29 (Vortag 35)
  • Verbandsgemeinde Kirchberg: 69 (Vortag 69)
  • Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen: 87 (Vortag 87)
  • Stadt Boppard: 28 (Vortag 28)

03. Mai 2021


Die Corona-Situation im Rhein-Hunsrück-Kreis ist weiter nicht von Entspannung gezeichnet: Mit einer Corona-Inzidenz von 112,4 verharrt die Zahl der neuen Fälle pro Woche gemessen auf 100 000 Einwohner weiter über der für die Ausgangssperre wichtigen Grenze von 100. Das Landesuntersuchungsamt meldete für Montag zwei neue Fälle.

Das Gesundheitsamt des Kreises meldet, dass sich derzeit 655 Menschen in Quarantäne befinden, 47 weniger als am Vortag. 276 Personen werden als Infizierte geführt, diese verteilen sich wie folgt auf die Verbandsgemeinden und die Stadt Boppard:

  • Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein: 57 (Vortag 59)
  • Verbandsgemeinde Kastellaun: 35 (Vortag 38)
  • Verbandsgemeinde Kirchberg: 69 (Vortag 70)
  • Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen: 87 (Vortag 87)
  • Stadt Boppard: 28 (Vortag 29)

Lockerungen in den Alten- und Pflegeheimen: Wie angekündigt sind heute die Beschränkungen für den Zugang zu den Einrichtungen und die Veranstaltungen in den Häusern leicht zurückgefahren worden. Je nach Impfquote beziehungsweise Immunisierungsquote.

Einrichtungen, die eine Impfquote von unter 75 Prozent haben, können wieder gemeinschaftliche Aktivitäten für die Bewohner anbieten, Schutzmasken sind zu tragen, der Mindestabstand einzuhalten. Auch dürfen wieder zwei Besucher aus zwei Haushalten pro Tag empfangen werden. Liegt die Quote bei 75 bis 90 Prozent können auch Angehörige und nahestehende Personen an den Aktivitäten teilnehmen, der Mindest-Abstand ist aber einzuhalten. Auch dürfen dann vier Personen aus zwei Haushalten pro Tag kommen. Liegt die Quote über 90 Prozent fallen auch das Abstandsgebot und die Pflicht eine Schutzmaske zu tragen weg.


02. Mai 2021


Früher kamen die Menschen zu Konzerten, Theater und Konferenzen in die Bürgerhalle in Sohren – jetzt treibt sie die Sorge vor einer Infektion mit dem Corona-Virus ins Stadtzentrum. Seit dem Beginn der „Testen für alle“-Initiative werden in der Bürgerhalle kostenlose Corona-Test gemacht.

600 Besucher kommen jede Woche mit einem online gebuchten Termin oder spontan in die Bürgerhalle, um einen Test machen zu lassen. Jung und Alt, für die Arbeit oder einen Friseurbesuch – am Testzentrum finden sich die unterschiedlichsten Menschen ein.

Die Mitarbeiter im Testzentrum sind zumeist Ehrenamtliche vom Deutschen Roten Kreuz. Sie wurde online geschult, um die Tests fachmännisch durchführen zu können. Auch sie selbst werden vor jeder Schicht auf das Virus getestet und dann mit der nötigen Schutzkleidung ausgestattet.

Eine Frage, an die sicher jeder schon einmal gestellt hat: Was geschieht im Testzentrum, wenn mein Test positiv ist? Die Tests stehen grundsätzlich jedem offen, aber auch in der Bürgerhalle wird darauf hingewiesen, dass Menschen mit Symptomen, die auf eine Corona-Infektion hindeuten, zuerst Kontakt zu ihrem Hausarzt aufnehmen sollen.

Kommt bei einem Abstrich im Testzentrum ein positives Ergebnis heraus, wird die betreffende Person den Vorschriften entsprechend in Quarantäne geschickt und das Testergebnis dem Gesundheitsamt gemeldet. Danach muss das Testzentrum erneut desinfiziert werden, es wird gelüftet und natürlich wechseln die Mitarbeiter auch ihre Schutzkleidung.

Alle Ergebnisse und Zahlen, auch die Anzahl an positiven Tests, werden jeden Abend von Mitarbeitern des DRK gesammelt und abgeholt. Ob die Teststation in Sohren eine feste Einrichtung für die Zeit der Pandemie werden soll, steht noch nicht fest. Bisher plant das Testzentrum bis zum 30. Juni.


Das Landesuntersuchungsamt meldet am Sonntag wieder eine leicht ansteigende 7-Tage-Inzidenz - diese liegt aktuell bei 115,4. Mit 23 neuen Fällen sind in dieser Woche 119 Menschen am Corona-Virus erkrankt. Davon waren 23 über 60 Jahre alt.


30. April 2021


Die 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Hunsrück-Kreis ist am Freitag wieder leicht gestiegen, liegt aktuell bei 109,5. Das Landesuntersuchungsamt meldete 30 neue Infizierte im Vergleich zum Vortag, derzeit seien 352 Menschen infiziert. Die Inzidenz liegt jetzt schon seit über zwei Wochen über dem Wert von 100.


29. April 2021


Der Rhein-Hunsrück-Kreis hat zwei weitere Opfer zu beklagen, die an oder mit dem Corona-Virus gestorben sind. Insgesamt 91 Tote zählt das Landesuntersuchungsamt seit dem Beginn der Pandemie im März 2020. Die 7-Tage-Inzidenz verharrt auch am Donnerstag über der roten Linie von 100. Mit 13 neuen Fällen liegt die Inzidenz jetzt bei 106,6.

Das Gesundheitsamt des Kreises meldet, dass sich derzeit 651 Menschen in Quarantäne befinden, fünf mehr als am Vortag. 274 Personen werden als Infizierte geführt, diese verteilen sich wie folgt auf die Verbandsgemeinden und die Stadt Boppard:

  • Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein: 62 (Vortag 60)
  • Verbandsgemeinde Kastellaun: 38 (Vortag 45)
  • Verbandsgemeinde Kirchberg: 59 (Vortag 52)
  • Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen: 86 (Vortag 84)
  • Stadt Boppard: 29 (Vortag 30)

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn verkündete bei Twitter zwei neue Rekorde: So sei am Mittwoch erstmalig mehr als ein Prozent der Bevölkerung an einem Tag geimpft worden. Dabei habe es mit 1,1 Millionen Impfdosen auch ein neuer Tagesrekord aufgestellt worden. Mehr als jeder vierte Deutsche (25,9 Prozent) sei mindestens einmal geimpft.


28. April 2021


Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler hat angekündigt, dass die Corona-Schutzmaßnahmen in Altenheimen schrittweise zurückgefahren werden. „Der Kampf gegen die Pandemie ist nicht nur ein Kampf gegen das Virus, sondern auch gegen die soziale Isolation“, sagte die Ministerin.

Wegen der hohen Impfquote und der hohen Immunisierungsquote unter Bewohnern und Mitarbeitern sei es möglich, „ein Stück weit zu einer gewissen Normalität zurückzukehren“. Rund 90 Prozent der Bewohner hätten bereits den kompletten Impfschutz, bei den Mitarbeitern liege dieser Wert bei über 80 Prozent.

Jetzt könne „das Leben in Pflegeeinrichtungen wieder offener und gemeinschaftlicher“ werden, sagte Bätzing-Lichtenthäler. Diese schrittweise Öffnung soll in drei Stufen erfolgen: Einrichtungen, die eine Impfquote von unter 75 Prozent haben, können wieder gemeinschaftliche Aktivitäten für die Bewohner anbieten, Schutzmasken sind zu tragen, der Mindestabstand einzuhalten. Auch dürfen wieder zwei Besucher aus zwei Haushalten pro Tag empfangen werden.

Liegt die Quote bei 75 bis 90 Prozent können auch Angehörige und nahestehende Personen an den Aktivitäten teilnehmen, der Mindest-Abstand ist aber einzuhalten. Auch dürfen dann vier Personen aus zwei Haushalten pro Tag kommen. Liegt die Quote über 90 Prozent fallen auch das Abstandsgebot und die Pflicht eine Schutzmaske zu tragen weg.


Das Landesuntersuchungsamt hat am Mittwoch 39 neue Corona-Fälle im Rhein-Hunsrück-Kreis gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz stiegt wieder auf 114,4, bei den Menschen über 60 Jahren lag sie bei 91,2. Von den 118 infizierten Personen waren 29 älter als 60 Jahre. Aktuell sind laut Landkreis 271 Menschen mit dem Virus infiziert, 646 befinden sich in Quarantäne.


27. April 2021


Mit fünf neuen Corona-Fällen summieren sich die in den letzten sieben Tagen positiv getesteten Menschen auf 106. Die Inzidenz geht damit einen gewaltigen Schritt runter in Richtung der roten Linie der „Bundes-Notbremse“: Sie liegt am Dienstag bei 102,8, am Vortag war der Wert noch 128!

Das von der Bundesregierung geänderte Infektionsschutzgesetz sieht vor, dass nach fünf Tagen, an denen die 7-Tage-Inzidenz unter dem Wert von 100 gelegen hat, die Maßnahmen wieder aufgehoben werden können.


Im Rhein-Hunsrück-Kreis befinden sich derzeit 684 Menschen in Quarantäne (Vortag 654) und es 281 Personen als infiziert geführt, zwei weniger als am Vortag. Diese verteilen sich wie folgt auf die Verbandsgemeinden und die Stadt Boppard:

  • Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein: 70 (Vortag 77)
  • Verbandsgemeinde Kastellaun: 50 (Vortag 51)
  • Verbandsgemeinde Kirchberg: 48 (Vortag 47)
  • Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen: 84 (Vortag 89)
  • Stadt Boppard: 29 (Vortag 28)

Das Landesuntersuchungsamt hat neue Zahlen zur Verbreitung der Virusmutationen präsentiert. Der Rhein-Hunsrück-Kreis liegt hier mit einem Anteil von 68 Prozent im oberen Drittel in Rheinland-Pfalz. Von den 274 Fällen in den vergangenen 14 Tagen waren 186 mit einer Mutation.


26. April 2021


In der vergangenen Woche wurden im Impfzentrum in Simmern und vom mobilen Impfteam genau 3480 Impfungen vorgenommen. Davon waren 835 Zweitimpfungen. Damit haben jetzt 6,01 Prozent der 103 163 Kreisbewohner einen kompletten Impfschutz gegen das Corona-Virus. 17 592 Menschen haben bereits die erste Impfung erhalten.

Das Landesuntersuchungsamt meldete am Montag zwei neue Corona-Fälle, die 7-Tage-Inzidenz lag damit bei 128 und fiel ganz leicht von 128,9 am Vortag. Von den 132 in der vergangenen Woche gemeldeten Fällen, betrafen 28 Menschen über 60 Jahren. Umgerechnet auf die Bevölkerungsteile liegt die Inzidenz der Menschen unter 60 Jahren damit bei 145,7.


25. April 2021


695 neue Infizierte sind in Rheinland-Pfalz im Vergleich zum Vortag hinzugekommen, das berichtet das Landesuntersuchungsamt (LUA) am Sonntag. Die landesweite Inzidenz stiegt damit auf 143,1, am Vortag lag diese bei 136,9 und in der Vorwoche bei 138,2.

Bislang sind 3515 Menschen in Rheinland-Pfalz an oder mit dem Virus gestorben, im Rhein-Hunsrück-Kreis sind es 89 Opfer – ungefähr so viele wie Utzenhain, Korweiler oder Todenroth Einwohner haben.

Kein Kreis und keine Stadt in Rheinland-Pfalz liegt mit der Inzidenz unter 50, sieben liegen sogar über der 165, bei der die Bundesnotbremse die Rückkehr zum Distanzunterricht an Schulen und Notbetrieb in Kitas vorsieht.

Im Rhein-Hunsrück-Kreis zeigt die Tendenz der Neuinfektionen weiter steil nach oben – mit kleinen Ausschlägen nach oben und unten. Aktuell liegt die 7-Tag-Inzidenz bei 128,9, es werden 337 infizierte Menschen als aktuelle Fälle geführt.


24. April 2021


Woche für Woche werden mehr Menschen geimpft: Risikogruppen und vor allem ältere Generationen haben den Schutz schon erhalten. Deswegen verbreitet sich das Corona-Virus jetzt vor allem unter den jüngeren Bevölkerungsschichten. Seitdem das Landesuntersuchungsamt die 7-Tage-Inzidenz für Menschen unter 60 Jahren ausweist, lag dieser Wert noch nie höher: 155,5!

Umgerechnet auf die Einwohnerzahlen des Rhein-Hunsrück-Kreises bedeutet dies, dass es in den vergangenen sieben Tagen 111 der 139 gemeldeten Fälle bei diesen Menschen gab.

Mit 24 neuen Infektionen gibt es derzeit 345 aktuelle Fälle bei einer Inzidenz von 134,7. Von den bislang 3334 infizierten Kreisbewohnern mussten über zehn Prozent in ein Krankenhaus eingeliefert werden. 89 Menschen verstarben.


Ab Montag gilt in Rheinland-Pfalz die Testpflicht für Schüler und Lehrkräfte. Zweimal die Woche müssen die Kinder sich dann selbst testen, ansonsten dürfen sie nicht am Präsenzunterricht teilnehmen. Dies gelte auch für die Notbetreuung, teilte das Bildungsministerium mit. Da die Testung jetzt Verpflichtung sei, bedürfe es dafür keine Einverständniserklärung der Eltern mehr.


23. April 2021


Das Landesuntersuchungsamt meldet für Freitag 24 neue Corona-Fälle im Rhein-Hunsrück-Kreis und damit bleibt 7-Tage-Inzidenz gleich zum Vortag auf 119,2. Aktuell sind 340 Menschen mit dem Virus infiziert. Die Kreisverwaltung berichtet, dass derzeit 631 Menschen in Quarantäne seien, das sind 18 weniger als gestern. Die Zahl der Todesopfer, die mit oder an dem Virus gestorben sind, liegt bei 89.


22. April 2021


Mit der Öffnung der Prioritätsgruppe drei für die Impfregistrierung dürfen sich auch alle Kräfte der Berufsfeuerwehren und der freiwilligen Feuerwehren ab Freitag anmelden. Die ersten Impfungen sollen dann ab Ende Mai stattfinden. Insgesamt sollen rund eine Million Menschen in die dritte Prio-Gruppe gehören.

„Die Feuerwehrkameraden wissen nicht, welche Ansteckungsgefahren ein Einsatz mit sich bringt. Sie können immer wieder unvorhergesehen in Situationen kommen, in denen eine Impfung gegen das Virus zusätzliche Sicherheit bietet. Mit der Impfung schützen wir diejenigen, die uns tagtäglich schützen“, sagte Innenminister Roger Lewentz.


Am Donnerstag hat die Änderung des Impfschutzgesetzes – die sogenannte „Bundes-Notbremse“ – den Bundesrat passiert und das Gesetz wurde von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterzeichnet. Damit es in Kraft treten kann, muss jetzt nur noch veröffentlicht werden.


Der Impfstoff von AstraZeneca wird in Rheinland-Pfalz nicht für alle Impfwilligen freigegeben. Diesen Schritt waren mehrere Bundesländer gegangen. Es gelte laut Gesundheitsministerium weiterhin, dass nur Personen über 60 Jahre mit dem Impfstoff geimpft würden. Ausnahmen bestünden für Freiwillige aus den Prio-Gruppen eins und zwei, die nach Aufklärung und Risikoabwägung durch den impfenden Hausarzt dazu bereit seien.


Das Landesuntersuchungsamt meldet für Donnerstag 28 neue Corona-Fälle im Rhein-Hunsrück-Kreis und damit eine weiter sinkende 7-Tage-Inzidenz von 119,2. Aktuell sind 327 Menschen mit dem Virus infiziert. Die Kreisverwaltung berichtet, dass derzeit 631 Menschen in Quarantäne seien, das sind 18 weniger als am Vortag. Außerdem stieg die Zahl der Todesopfer, die mit oder an dem Virus gestorben sind auf 89.


21. April 2021


Der Bundestag hat heute mit 342 Ja-Stimmen die Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Jetzt muss noch der Bundesrat zustimmen. Dann gelten bundeseinheitliche Regelungen: Ab einer Inzidenz von 100 greift zum Beispiel die Ausgangssperre. Ab einem Wert von 165 müssen betroffene Kreise und Städte Schulen und Kitas schließen. Dann müssen Schüler wieder in den Distanzunterricht.

Große Veränderungen für den Rhein-Hunsrück-Kreis bedeutet dies derzeit nicht: Seit einer Woche liegt die Inzidenz durchgehend über 100 – die entsprechende Allgemeinverfügung spiegelt die Maßnahmen der Bundes-Notbremse wider. Das Landesuntersuchungsamt meldet für den Kreis am Mittwoch eine Inzidenz von 127,0 und damit einen wiederum leicht gefallenen Wert. Mit 20 neuen Infizierter zählt das LUA jetzt 316 aktuelle Fälle.


20. April 2021


Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler kündigten an, dass von Freitag an Terminregistrierungen für alle Personen der Prioritätsgruppe III möglich sind. „Das betrifft wohl deutlich mehr als eine Million Rheinland-Pfälzer“, sagte Bätzing-Lichtenthäler. „Die ersten Impfungen werden voraussichtlich ab Ende Mai stattfinden können.“

Neben den Menschen zwischen 60 und 69 Jahren, die sich bereits seit dem 7. April registrieren können, sollen dann Personengruppen geimpft werden, die …

  • in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen tätig sind

„Dies umfasst - und das ist der Landesregierung sehr wichtig - somit auch Lehrer und Lehrerinnen an weiterführenden Schulen“, erläuterte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

  • Menschen mit Vorerkrankungen wie beispielsweise Herzinsuffizienz, rheumatologischen Erkrankungen, Asthma bronchiale oder HIV-Infizierten sowie bis zu zwei Kontaktpersonen der Betroffenen
  • Personen, die in Einrichtungen und Unternehmen der kritischen Infrastruktur tätig sind (definiert durch den Bund in der KRITIS-Verordnung)
  • Personen, die mit niedrigem Expositionsrisiko in medizinischen Einrichtungen arbeiten, insbesondere in Laboren, und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut
  • Mitarbeitende im Lebensmitteleinzelhandel
  • Mitglieder von Verfassungsorganen
  • Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Corona-Infektion besteht.

Das Landesuntersuchungsamt hat für den Rhein-Hunsrück-Kreis eine 7-Tage-Inzidenz von 130,9 am Dienstag gemeldet. Damit ging dieser Wert minimal zurück. Mit 21 neuen Infizierten sind derzeit 304 Menschen als aktuelle Fälle eingestuft.


19. April 2021


Jeder 20. im Kreis hat vollen Impfschutz gegen Corona

Im Landesimpfzentrum in Simmern konnten in der vergangenen Woche so viele Impfdosen verabreicht werden, wie in den letzten 14 Wochen seit Impfstart nicht. Zusammen mit dem mobilen Impfteam, das auf 109 Dosen kam, wurden genau 3512 Spritzen mit dem Impfstoff gesetzt. Damit haben 5,21 Prozent der 103 163 Kreisbewohner zwei Imfpungen erhalten und genießen den vollen Schutz gegen das Corona-Virus.

Das Landesuntersuchungsamt meldete am Montag zwar nur vier neue Fälle, die 7-Tage-Inzidenz stieg aber um 1,0 auf 135,7. Im Kreis sind derzeit 309 Menschen an dem Virus erkrankt, 87 sind daran gestorben. Das sind zwei Todesfälle mehr als noch am Sonntag, als bundesweit den Opfern der Pandemie gedacht wurde.


18. April 2021


Tag des bundesweiten Corona-Gedenkens – 85 Tote im Kreis

Fast 80 000 Menschen sind seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland an dem Virus gestorben. Bei einer zentralen Gedenkfeier im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt wurde den Opfern gedacht und den Hinterbliebenen Mitgefühl bekundet: Mit dabei waren Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Vertreter der Kirchen. Das Staatsoberhaupt sagte in seiner Rede, dass die Pandemie tiefe Wunden geschlagen und auf schreckliche Weise Lücken gerissen habe.

Auch im Rhein-Hunsrück Kreis gibt es diese Lücken: 85 Menschen wurden zum Opfer des Virus. Mit der Gedenkaktion „#lichtimfenster“ druckten viele Bürger ihr Mitgefühl aus und stellten dazu Kerzen in ihre Fenster.

Die dritte Welle der Pandemie treibt auch im Kreis die Infektionszahlen immer weiter in die Höhe: Das Landesuntersuchungsamt meldete am Sonntag 26 neue Fälle. Damit sind aktuell 312 Menschen an Corona erkrankt, die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 134,7 – ein Wert, der seit dem 31. Januar nicht mehr erreicht wurde.


17. April 2021


Jo-Jo-Inzidenz im Rhein-Hunsrück-Kreis

Die 7-Tage-Inzidenz ist derzeit extremen Schwankungen unterworfen: Aktuell meldet das Landesuntersuchungsamt neun neue Corona-Fälle für den Rhein-Hunsrück-Kreis. Die Inzidenz liegt damit bei 117,3. Aktuell sind 302 Kreisbewohner mit dem Virus infiziert, bislang sind 84 Menschen daran oder damit verstorben.

Nachdem nach Ostern die 7-Tage-Inzidenz drastisch auf nur noch 67,9 gefallen war, vollführt der Wert eine stetige Jo-Jo-Bewegung. Nach dem Tiefstwert am 6. April schnellte die Inzidenz wieder in die Höhe, um dann am 15. April wieder unter die 100er-Marke zu sacken.

Neues Testzentrum in St. Goar

St. Goar hat in der Rheinfelshalle ein Corona-Testzentrum eingerichtet, dass nach Auskunft der Stadtverwaltung mittlerweile registriert ist und am Freitag, den 23. April eröffnet werden soll. „Die Stadt Sankt Goar freut sich, ein Corona-Testzentrum für alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, Gäste bzw. kurz gesagt für alle zu eröffnen“, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Das Testen ohne Terminvergabe soll bis voraussichtlich 30. Juni zu folgenden Zeiten möglich sein: Montag und Mittwoch von 8 bis 12 Uhr, freitags von 8 bis 16 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 bis 16 Uhr.


16. April 2021


Bröhr legt Beschwerde gegen Ausgangssperre-Beschluss ein

Die nächtliche Ausgangsbeschränkung im Rhein-Hunsrück-Kreis hat noch Bestand: Marlon Bröhr will jetzt aber Beschwerde gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichtes Koblenz einlegen, das seinen Widerspruch gegen die Ausgangssperre abgeschmettert hatte. Anlass ist eine Entscheidung von Verwaltungsrichtern in Mainz, die die Ausgangssperren in Mainz und Mainz-Bingen gekippt hatten.

„Die Anordnung der Ausgangssperre erweise sich bei vorläufiger Betrachtung jedenfalls als materiell rechtswidrig, denn es könne derzeit nicht positiv festgestellt werden, dass es sich bei ihr um eine notwendige Maßnahme im Sinne des Gesetzes handele“, schreiben die Mainzer Richter in ihrer Begründung.

Die Ausgangssperre dürfe wegen ihrer besonderen, in Grundrechte eingreifenden Wirkung nur angeordnet werden, wenn eine wirksame Corona-Eindämmung erheblich gefährdet wäre. Diese Gefährdungsprognose vermissten die Richter in den Allgemeinverfügungen der Stadt Mainz und des Landkreise Mainz-Bingen. Diese hatten im Übrigen denselben Vordruck der Landesregierung genutzt, den Landrat Marlon Bröhr auch verwendete.

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15. April 2021


Belastungsgrenze? 378 zusätzliche Dosen für Impfzentrum in Simmern

Die Ankündigung der Sonder-Impfaktion durch Gesundheitsstaatssekretär Dr. Alexander Wilhelm machte Hoffnung: Am Wochenende sollten alle Impfzentren in Rheinland-Pfalz an ihre Belastungsgrenze gehen. 1200 Impfungen wären das pro Tag in Simmern. Herausgekommen sind 378 zusätzliche Impfdosen, die im Rahmen der Sonderaktion geliefert werden.

„Das Impfzentrum freut sich über die zusätzlichen Impf-Kontingente“, sagte Doris Becker, die Pressesprecherin des Landkreises, „allerdings wurde zwischenzeitlich die angekündigte Gesamtmenge auf rund 30000 Impfdosen verringert.“

Der Rhein-Hunsrück-Kreis bekomme 126 Dosen Biontech und 252 Dosen AstraZeneca im Rahmen der Aktion. Diese sollen am Montag mit verimpft werden. Mit den zusätzlichen Kontingenten werde die mögliche Kapazität jedoch noch nicht erreicht, erklärte Becker. Offensichtlich: Am Sonntag kann das Impfzentrum geschlossen bleiben –es fehlt weiter an genügend Impfstoff.

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