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Corona-Nachrichten im Überblick

85,3: Tag drei mit Inzidenz unter 100

Hunsrück News berichtet täglich über die aktuellen Entwicklungen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Neben dem kompakten Nachrichtenüberblick gibt es hier die neuesten Zahlen in laufend aktualisierten, interaktiven Grafiken und Tabellen:

Aktuelle Corona-Grafiken

08. Mai 2021


Die 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Hunsrück-Kreis ist auch am dritten Tag in Folge unter dem wichtigen Wert von 100: Das Landesuntersuchungsamt hat für Samstag 10 neue Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Infizierten in den vergangenen sieben Tagen liegt bei 85,3.


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07. Mai 2021


Die 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Hunsrück-Kreis ist den zweiten Tag in Folge unter dem wichtigen Wert von 100: Das Landesuntersuchungsamt (LUA) meldet am Freitag eine Zahl von Neuinfektionen in der vergangenen Woche von 91,9 bezogen auf 100 000 Einwohner. Hält sich der weiter abwärts zeigende Trend, könnte die von der „Bundes-Notbremse“ vorgesehene Ausgangssperre am Dienstag wieder aufgehoben werden.

Das von der Bundesregierung geänderte Infektionsschutzgesetz sieht vor, dass nach fünf Tagen, an denen die 7-Tage-Inzidenz unter dem Wert von 100 gelegen hat, die Maßnahmen wieder aufgehoben werden können.

Das LUA meldet zwölf neue Corona-Fälle im Kreis und weiterhin 97 Menschen, die mit oder an dem Virus gestorben sind. Aktuell sind 94 Menschen infiziert, von denen 19 über 60 Jahre alt sind.


06. Mai 2021


Ist das die Wende? Das Landesuntersuchungsamt hat für Donnerstag 17 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit liegt die Zahl der Infizierten in den vergangenen sieben Tagen bei 101. Bezogen auf 100 000 Einwohner ergibt sich für den Rhein-Hunsrück-Kreis eine Inzidenz von 97,9.

Seit einigen Tagen lässt sich damit ein deutlicher Trend ablesen: Die Inzidenz ist nach dem Höchststand am 19. April mit 135,7 mit einigen Ausschlägen kontinuierlich gesunken – ist die dritte Pandemiewelle damit überstanden? Die immer weiter steigende Zahl der Impfungen zeigt ihre Wirkung: Die Inzidenz der Menschen über 60 Jahren sinkt schneller als die für alle Bewohner des Kreises.


Das LUA musste am Donnerstag aber auch die Statistik der Corona-Todesfälle im Kreis anpassen: Zwei Frauen über 80 Jahren sind an oder mit dem Virus gestorben.

Das Gesundheitsamt des Kreises meldet folgende Zahlen:

  • Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein: 42 (Vortag 43)
  • Verbandsgemeinde Kastellaun: 30 (Vortag 28)
  • Verbandsgemeinde Kirchberg: 77 (Vortag 75)
  • Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen: 82 (Vortag 84)
  • Stadt Boppard: 23 (Vortag 26)

Genau 591 Menschen sind derzeit in Quarantäne, das sind zehn weniger als am Vortag.


05. Mai 2021


Nachdem es am Dienstag nach leichter Entspannung im Kampf gegen die Corona-Pandemie aussah, ist die 7-Tage-Inzidenz am Mittwoch wieder über die so wichtige Marke von 100 gestiegen. Mit 26 neuen Fällen stieg die Zahl der Infizierten in den letzten sieben Tagen auf 104. Gerechnet auf 100 000 Einwohner liegt die Fallzahl bei 100,8.

Auffällig ist, dass die Differenz zwischen der Inzidenz der über 60-Jährigen – zu denen die allermeisten der Geimpften gehören – und der Inzidenz der Jüngeren immer größer wird. Aktuell liegt sie für die Menschen unter 60 Jahren bei 119,1.

Die Zahl der Coronatoten im Rhein-Hunsrück-Kreis ist auf 95 gestiegen.

Das Gesundheitsamt 601 Menschen in Quarantäne, 20 weniger als am Vortag. Die 256 infizierten Menschen im Kreis verteilen sich wie folgt:

  • Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein: 43 (Vortag 47))
  • Verbandsgemeinde Kastellaun: 28 (Vortag 29)
  • Verbandsgemeinde Kirchberg: 75 (Vortag 69)
  • Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen: 84 (Vortag 87)
  • Stadt Boppard: 26 (Vortag 28)

04. Mai 2021


Genau 20 056 Erstimpfungen sind im Impfzentrum in Simmern und vom mobilen Impfteam gesetzt worden. Damit hat fast jeder Fünfte der 103 363 Kreisbewohner die erste Dosis erhalten. 7,39 Prozent haben den kompletten Impfschutz durch beide Spritzen.


Das Landesuntersuchungsamt meldet für Dienstag genau 14 neue Corona-Fälle. Damit sind in den vergangenen sieben Tagen 96 Menschen im Rhein-Hunsrück-Kreis positiv auf das Virus getestet worden. Die 7-Tage-Inzidenz sank auf 93,1.

Das Gesundheitsamt 631 Menschen in Quarantäne, 24 weniger als am Vortag. Die 260 infizierten Menschen im Kreis verteilen sich wie folgt:

  • Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein: 47 (Vortag 57)
  • Verbandsgemeinde Kastellaun: 29 (Vortag 35)
  • Verbandsgemeinde Kirchberg: 69 (Vortag 69)
  • Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen: 87 (Vortag 87)
  • Stadt Boppard: 28 (Vortag 28)

03. Mai 2021


Die Corona-Situation im Rhein-Hunsrück-Kreis ist weiter nicht von Entspannung gezeichnet: Mit einer Corona-Inzidenz von 112,4 verharrt die Zahl der neuen Fälle pro Woche gemessen auf 100 000 Einwohner weiter über der für die Ausgangssperre wichtigen Grenze von 100. Das Landesuntersuchungsamt meldete für Montag zwei neue Fälle.

Das Gesundheitsamt des Kreises meldet, dass sich derzeit 655 Menschen in Quarantäne befinden, 47 weniger als am Vortag. 276 Personen werden als Infizierte geführt, diese verteilen sich wie folgt auf die Verbandsgemeinden und die Stadt Boppard:

  • Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein: 57 (Vortag 59)
  • Verbandsgemeinde Kastellaun: 35 (Vortag 38)
  • Verbandsgemeinde Kirchberg: 69 (Vortag 70)
  • Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen: 87 (Vortag 87)
  • Stadt Boppard: 28 (Vortag 29)

Lockerungen in den Alten- und Pflegeheimen: Wie angekündigt sind heute die Beschränkungen für den Zugang zu den Einrichtungen und die Veranstaltungen in den Häusern leicht zurückgefahren worden. Je nach Impfquote beziehungsweise Immunisierungsquote.

Einrichtungen, die eine Impfquote von unter 75 Prozent haben, können wieder gemeinschaftliche Aktivitäten für die Bewohner anbieten, Schutzmasken sind zu tragen, der Mindestabstand einzuhalten. Auch dürfen wieder zwei Besucher aus zwei Haushalten pro Tag empfangen werden. Liegt die Quote bei 75 bis 90 Prozent können auch Angehörige und nahestehende Personen an den Aktivitäten teilnehmen, der Mindest-Abstand ist aber einzuhalten. Auch dürfen dann vier Personen aus zwei Haushalten pro Tag kommen. Liegt die Quote über 90 Prozent fallen auch das Abstandsgebot und die Pflicht eine Schutzmaske zu tragen weg.


02. Mai 2021


Corona-Testzentrum Bürgerhalle Sohren
Foto: Sally Sülzle Rund 600 Menschen werden jede Woche im Testzentrum in Sohren getestet

Früher kamen die Menschen zu Konzerten, Theater und Konferenzen in die Bürgerhalle in Sohren – jetzt treibt sie die Sorge vor einer Infektion mit dem Corona-Virus ins Stadtzentrum. Seit dem Beginn der „Testen für alle“-Initiative werden in der Bürgerhalle kostenlose Corona-Test gemacht.

600 Besucher kommen jede Woche mit einem online gebuchten Termin oder spontan in die Bürgerhalle, um einen Test machen zu lassen. Jung und Alt, für die Arbeit oder einen Friseurbesuch – am Testzentrum finden sich die unterschiedlichsten Menschen ein.

Die Mitarbeiter im Testzentrum sind zumeist Ehrenamtliche vom Deutschen Roten Kreuz. Sie wurde online geschult, um die Tests fachmännisch durchführen zu können. Auch sie selbst werden vor jeder Schicht auf das Virus getestet und dann mit der nötigen Schutzkleidung ausgestattet.

Eine Frage, an die sicher jeder schon einmal gestellt hat: Was geschieht im Testzentrum, wenn mein Test positiv ist? Die Tests stehen grundsätzlich jedem offen, aber auch in der Bürgerhalle wird darauf hingewiesen, dass Menschen mit Symptomen, die auf eine Corona-Infektion hindeuten, zuerst Kontakt zu ihrem Hausarzt aufnehmen sollen.

Kommt bei einem Abstrich im Testzentrum ein positives Ergebnis heraus, wird die betreffende Person den Vorschriften entsprechend in Quarantäne geschickt und das Testergebnis dem Gesundheitsamt gemeldet. Danach muss das Testzentrum erneut desinfiziert werden, es wird gelüftet und natürlich wechseln die Mitarbeiter auch ihre Schutzkleidung.

Corona-Testzentrum Bürgerhalle Sohren
Foto: Sally Sülzle An mehreren Teststationen werden die Abstriche genommen

Alle Ergebnisse und Zahlen, auch die Anzahl an positiven Tests, werden jeden Abend von Mitarbeitern des DRK gesammelt und abgeholt. Ob die Teststation in Sohren eine feste Einrichtung für die Zeit der Pandemie werden soll, steht noch nicht fest. Bisher plant das Testzentrum bis zum 30. Juni.


Das Landesuntersuchungsamt meldet am Sonntag wieder eine leicht ansteigende 7-Tage-Inzidenz – diese liegt aktuell bei 115,4. Mit 23 neuen Fällen sind in dieser Woche 119 Menschen am Corona-Virus erkrankt. Davon waren 23 über 60 Jahre alt.


30. April 2021


Die 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Hunsrück-Kreis ist am Freitag wieder leicht gestiegen, liegt aktuell bei 109,5. Das Landesuntersuchungsamt meldete 30 neue Infizierte im Vergleich zum Vortag, derzeit seien 352 Menschen infiziert. Die Inzidenz liegt jetzt schon seit über zwei Wochen über dem Wert von 100.


29. April 2021


Der Rhein-Hunsrück-Kreis hat zwei weitere Opfer zu beklagen, die an oder mit dem Corona-Virus gestorben sind. Insgesamt 91 Tote zählt das Landesuntersuchungsamt seit dem Beginn der Pandemie im März 2020. Die 7-Tage-Inzidenz verharrt auch am Donnerstag über der roten Linie von 100. Mit 13 neuen Fällen liegt die Inzidenz jetzt bei 106,6.

Das Gesundheitsamt des Kreises meldet, dass sich derzeit 651 Menschen in Quarantäne befinden, fünf mehr als am Vortag. 274 Personen werden als Infizierte geführt, diese verteilen sich wie folgt auf die Verbandsgemeinden und die Stadt Boppard:

  • Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein: 62 (Vortag 60)
  • Verbandsgemeinde Kastellaun: 38 (Vortag 45)
  • Verbandsgemeinde Kirchberg: 59 (Vortag 52)
  • Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen: 86 (Vortag 84)
  • Stadt Boppard: 29 (Vortag 30)

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn verkündete bei Twitter zwei neue Rekorde: So sei am Mittwoch erstmalig mehr als ein Prozent der Bevölkerung an einem Tag geimpft worden. Dabei habe es mit 1,1 Millionen Impfdosen auch ein neuer Tagesrekord aufgestellt worden. Mehr als jeder vierte Deutsche (25,9 Prozent) sei mindestens einmal geimpft.


28. April 2021


Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler hat angekündigt, dass die Corona-Schutzmaßnahmen in Altenheimen schrittweise zurückgefahren werden. „Der Kampf gegen die Pandemie ist nicht nur ein Kampf gegen das Virus, sondern auch gegen die soziale Isolation“, sagte die Ministerin.

Wegen der hohen Impfquote und der hohen Immunisierungsquote unter Bewohnern und Mitarbeitern sei es möglich, „ein Stück weit zu einer gewissen Normalität zurückzukehren“. Rund 90 Prozent der Bewohner hätten bereits den kompletten Impfschutz, bei den Mitarbeitern liege dieser Wert bei über 80 Prozent.

Jetzt könne „das Leben in Pflegeeinrichtungen wieder offener und gemeinschaftlicher“ werden, sagte Bätzing-Lichtenthäler. Diese schrittweise Öffnung soll in drei Stufen erfolgen: Einrichtungen, die eine Impfquote von unter 75 Prozent haben, können wieder gemeinschaftliche Aktivitäten für die Bewohner anbieten, Schutzmasken sind zu tragen, der Mindestabstand einzuhalten. Auch dürfen wieder zwei Besucher aus zwei Haushalten pro Tag empfangen werden.

Liegt die Quote bei 75 bis 90 Prozent können auch Angehörige und nahestehende Personen an den Aktivitäten teilnehmen, der Mindest-Abstand ist aber einzuhalten. Auch dürfen dann vier Personen aus zwei Haushalten pro Tag kommen. Liegt die Quote über 90 Prozent fallen auch das Abstandsgebot und die Pflicht eine Schutzmaske zu tragen weg.


Das Landesuntersuchungsamt hat am Mittwoch 39 neue Corona-Fälle im Rhein-Hunsrück-Kreis gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz stiegt wieder auf 114,4, bei den Menschen über 60 Jahren lag sie bei 91,2. Von den 118 infizierten Personen waren 29 älter als 60 Jahre. Aktuell sind laut Landkreis 271 Menschen mit dem Virus infiziert, 646 befinden sich in Quarantäne.


27. April 2021


Mit fünf neuen Corona-Fällen summieren sich die in den letzten sieben Tagen positiv getesteten Menschen auf 106. Die Inzidenz geht damit einen gewaltigen Schritt runter in Richtung der roten Linie der „Bundes-Notbremse“: Sie liegt am Dienstag bei 102,8, am Vortag war der Wert noch 128!

Das von der Bundesregierung geänderte Infektionsschutzgesetz sieht vor, dass nach fünf Tagen, an denen die 7-Tage-Inzidenz unter dem Wert von 100 gelegen hat, die Maßnahmen wieder aufgehoben werden können.


Im Rhein-Hunsrück-Kreis befinden sich derzeit 684 Menschen in Quarantäne (Vortag 654) und es 281 Personen als infiziert geführt, zwei weniger als am Vortag. Diese verteilen sich wie folgt auf die Verbandsgemeinden und die Stadt Boppard:

  • Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein: 70 (Vortag 77)
  • Verbandsgemeinde Kastellaun: 50 (Vortag 51)
  • Verbandsgemeinde Kirchberg: 48 (Vortag 47)
  • Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen: 84 (Vortag 89)
  • Stadt Boppard: 29 (Vortag 28)

Das Landesuntersuchungsamt hat neue Zahlen zur Verbreitung der Virusmutationen präsentiert. Der Rhein-Hunsrück-Kreis liegt hier mit einem Anteil von 68 Prozent im oberen Drittel in Rheinland-Pfalz. Von den 274 Fällen in den vergangenen 14 Tagen waren 186 mit einer Mutation.


26. April 2021


In der vergangenen Woche wurden im Impfzentrum in Simmern und vom mobilen Impfteam genau 3480 Impfungen vorgenommen. Davon waren 835 Zweitimpfungen. Damit haben jetzt 6,01 Prozent der 103 163 Kreisbewohner einen kompletten Impfschutz gegen das Corona-Virus. 17 592 Menschen haben bereits die erste Impfung erhalten.

Das Landesuntersuchungsamt meldete am Montag zwei neue Corona-Fälle, die 7-Tage-Inzidenz lag damit bei 128 und fiel ganz leicht von 128,9 am Vortag. Von den 132 in der vergangenen Woche gemeldeten Fällen, betrafen 28 Menschen über 60 Jahren. Umgerechnet auf die Bevölkerungsteile liegt die Inzidenz der Menschen unter 60 Jahren damit bei 145,7.


25. April 2021


695 neue Infizierte sind in Rheinland-Pfalz im Vergleich zum Vortag hinzugekommen, das berichtet das Landesuntersuchungsamt (LUA) am Sonntag. Die landesweite Inzidenz stiegt damit auf 143,1, am Vortag lag diese bei 136,9 und in der Vorwoche bei 138,2.

Bislang sind 3515 Menschen in Rheinland-Pfalz an oder mit dem Virus gestorben, im Rhein-Hunsrück-Kreis sind es 89 Opfer – ungefähr so viele wie Utzenhain, Korweiler oder Todenroth Einwohner haben.

Kein Kreis und keine Stadt in Rheinland-Pfalz liegt mit der Inzidenz unter 50, sieben liegen sogar über der 165, bei der die Bundesnotbremse die Rückkehr zum Distanzunterricht an Schulen und Notbetrieb in Kitas vorsieht.

Im Rhein-Hunsrück-Kreis zeigt die Tendenz der Neuinfektionen weiter steil nach oben – mit kleinen Ausschlägen nach oben und unten. Aktuell liegt die 7-Tag-Inzidenz bei 128,9, es werden 337 infizierte Menschen als aktuelle Fälle geführt.


24. April 2021


Woche für Woche werden mehr Menschen geimpft: Risikogruppen und vor allem ältere Generationen haben den Schutz schon erhalten. Deswegen verbreitet sich das Corona-Virus jetzt vor allem unter den jüngeren Bevölkerungsschichten. Seitdem das Landesuntersuchungsamt die 7-Tage-Inzidenz für Menschen unter 60 Jahren ausweist, lag dieser Wert noch nie höher: 155,5!

Umgerechnet auf die Einwohnerzahlen des Rhein-Hunsrück-Kreises bedeutet dies, dass es in den vergangenen sieben Tagen 111 der 139 gemeldeten Fälle bei diesen Menschen gab.

Mit 24 neuen Infektionen gibt es derzeit 345 aktuelle Fälle bei einer Inzidenz von 134,7. Von den bislang 3334 infizierten Kreisbewohnern mussten über zehn Prozent in ein Krankenhaus eingeliefert werden. 89 Menschen verstarben.


Ab Montag gilt in Rheinland-Pfalz die Testpflicht für Schüler und Lehrkräfte. Zweimal die Woche müssen die Kinder sich dann selbst testen, ansonsten dürfen sie nicht am Präsenzunterricht teilnehmen. Dies gelte auch für die Notbetreuung, teilte das Bildungsministerium mit. Da die Testung jetzt Verpflichtung sei, bedürfe es dafür keine Einverständniserklärung der Eltern mehr.


23. April 2021


Das Landesuntersuchungsamt meldet für Freitag 24 neue Corona-Fälle im Rhein-Hunsrück-Kreis und damit bleibt 7-Tage-Inzidenz gleich zum Vortag auf 119,2. Aktuell sind 340 Menschen mit dem Virus infiziert. Die Kreisverwaltung berichtet, dass derzeit 631 Menschen in Quarantäne seien, das sind 18 weniger als gestern. Die Zahl der Todesopfer, die mit oder an dem Virus gestorben sind, liegt bei 89.


22. April 2021


Mit der Öffnung der Prioritätsgruppe drei für die Impfregistrierung dürfen sich auch alle Kräfte der Berufsfeuerwehren und der freiwilligen Feuerwehren ab Freitag anmelden. Die ersten Impfungen sollen dann ab Ende Mai stattfinden. Insgesamt sollen rund eine Million Menschen in die dritte Prio-Gruppe gehören.

„Die Feuerwehrkameraden wissen nicht, welche Ansteckungsgefahren ein Einsatz mit sich bringt. Sie können immer wieder unvorhergesehen in Situationen kommen, in denen eine Impfung gegen das Virus zusätzliche Sicherheit bietet. Mit der Impfung schützen wir diejenigen, die uns tagtäglich schützen“, sagte Innenminister Roger Lewentz.


Am Donnerstag hat die Änderung des Impfschutzgesetzes – die sogenannte „Bundes-Notbremse“ – den Bundesrat passiert und das Gesetz wurde von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterzeichnet. Damit es in Kraft treten kann, muss jetzt nur noch veröffentlicht werden.


Der Impfstoff von AstraZeneca wird in Rheinland-Pfalz nicht für alle Impfwilligen freigegeben. Diesen Schritt waren mehrere Bundesländer gegangen. Es gelte laut Gesundheitsministerium weiterhin, dass nur Personen über 60 Jahre mit dem Impfstoff geimpft würden. Ausnahmen bestünden für Freiwillige aus den Prio-Gruppen eins und zwei, die nach Aufklärung und Risikoabwägung durch den impfenden Hausarzt dazu bereit seien.


Das Landesuntersuchungsamt meldet für Donnerstag 28 neue Corona-Fälle im Rhein-Hunsrück-Kreis und damit eine weiter sinkende 7-Tage-Inzidenz von 119,2. Aktuell sind 327 Menschen mit dem Virus infiziert. Die Kreisverwaltung berichtet, dass derzeit 631 Menschen in Quarantäne seien, das sind 18 weniger als am Vortag. Außerdem stieg die Zahl der Todesopfer, die mit oder an dem Virus gestorben sind auf 89.


21. April 2021


Der Bundestag hat heute mit 342 Ja-Stimmen die Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Jetzt muss noch der Bundesrat zustimmen. Dann gelten bundeseinheitliche Regelungen: Ab einer Inzidenz von 100 greift zum Beispiel die Ausgangssperre. Ab einem Wert von 165 müssen betroffene Kreise und Städte Schulen und Kitas schließen. Dann müssen Schüler wieder in den Distanzunterricht.

Große Veränderungen für den Rhein-Hunsrück-Kreis bedeutet dies derzeit nicht: Seit einer Woche liegt die Inzidenz durchgehend über 100 – die entsprechende Allgemeinverfügung spiegelt die Maßnahmen der Bundes-Notbremse wider. Das Landesuntersuchungsamt meldet für den Kreis am Mittwoch eine Inzidenz von 127,0 und damit einen wiederum leicht gefallenen Wert. Mit 20 neuen Infizierter zählt das LUA jetzt 316 aktuelle Fälle.


20. April 2021


Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler kündigten an, dass von Freitag an Terminregistrierungen für alle Personen der Prioritätsgruppe III möglich sind. „Das betrifft wohl deutlich mehr als eine Million Rheinland-Pfälzer“, sagte Bätzing-Lichtenthäler. „Die ersten Impfungen werden voraussichtlich ab Ende Mai stattfinden können.“

Neben den Menschen zwischen 60 und 69 Jahren, die sich bereits seit dem 7. April registrieren können, sollen dann Personengruppen geimpft werden, die …

  • in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen tätig sind

„Dies umfasst – und das ist der Landesregierung sehr wichtig – somit auch Lehrer und Lehrerinnen an weiterführenden Schulen“, erläuterte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

  • Menschen mit Vorerkrankungen wie beispielsweise Herzinsuffizienz, rheumatologischen Erkrankungen, Asthma bronchiale oder HIV-Infizierten sowie bis zu zwei Kontaktpersonen der Betroffenen
  • Personen, die in Einrichtungen und Unternehmen der kritischen Infrastruktur tätig sind (definiert durch den Bund in der KRITIS-Verordnung)
  • Personen, die mit niedrigem Expositionsrisiko in medizinischen Einrichtungen arbeiten, insbesondere in Laboren, und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut
  • Mitarbeitende im Lebensmitteleinzelhandel
  • Mitglieder von Verfassungsorganen
  • Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Corona-Infektion besteht.

Das Landesuntersuchungsamt hat für den Rhein-Hunsrück-Kreis eine 7-Tage-Inzidenz von 130,9 am Dienstag gemeldet. Damit ging dieser Wert minimal zurück. Mit 21 neuen Infizierten sind derzeit 304 Menschen als aktuelle Fälle eingestuft.


19. April 2021


Jeder 20. im Kreis hat vollen Impfschutz gegen Corona

Im Landesimpfzentrum in Simmern konnten in der vergangenen Woche so viele Impfdosen verabreicht werden, wie in den letzten 14 Wochen seit Impfstart nicht. Zusammen mit dem mobilen Impfteam, das auf 109 Dosen kam, wurden genau 3512 Spritzen mit dem Impfstoff gesetzt. Damit haben 5,21 Prozent der 103 163 Kreisbewohner zwei Imfpungen erhalten und genießen den vollen Schutz gegen das Corona-Virus.

Das Landesuntersuchungsamt meldete am Montag zwar nur vier neue Fälle, die 7-Tage-Inzidenz stieg aber um 1,0 auf 135,7. Im Kreis sind derzeit 309 Menschen an dem Virus erkrankt, 87 sind daran gestorben. Das sind zwei Todesfälle mehr als noch am Sonntag, als bundesweit den Opfern der Pandemie gedacht wurde.


18. April 2021


Tag des bundesweiten Corona-Gedenkens – 85 Tote im Kreis

Fast 80 000 Menschen sind seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland an dem Virus gestorben. Bei einer zentralen Gedenkfeier im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt wurde den Opfern gedacht und den Hinterbliebenen Mitgefühl bekundet: Mit dabei waren Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Vertreter der Kirchen. Das Staatsoberhaupt sagte in seiner Rede, dass die Pandemie tiefe Wunden geschlagen und auf schreckliche Weise Lücken gerissen habe.

Auch im Rhein-Hunsrück Kreis gibt es diese Lücken: 85 Menschen wurden zum Opfer des Virus. Mit der Gedenkaktion „#lichtimfenster“ druckten viele Bürger ihr Mitgefühl aus und stellten dazu Kerzen in ihre Fenster.

Die dritte Welle der Pandemie treibt auch im Kreis die Infektionszahlen immer weiter in die Höhe: Das Landesuntersuchungsamt meldete am Sonntag 26 neue Fälle. Damit sind aktuell 312 Menschen an Corona erkrankt, die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 134,7 – ein Wert, der seit dem 31. Januar nicht mehr erreicht wurde.


17. April 2021


Jo-Jo-Inzidenz im Rhein-Hunsrück-Kreis

Die 7-Tage-Inzidenz ist derzeit extremen Schwankungen unterworfen: Aktuell meldet das Landesuntersuchungsamt neun neue Corona-Fälle für den Rhein-Hunsrück-Kreis. Die Inzidenz liegt damit bei 117,3. Aktuell sind 302 Kreisbewohner mit dem Virus infiziert, bislang sind 84 Menschen daran oder damit verstorben.

Nachdem nach Ostern die 7-Tage-Inzidenz drastisch auf nur noch 67,9 gefallen war, vollführt der Wert eine stetige Jo-Jo-Bewegung. Nach dem Tiefstwert am 6. April schnellte die Inzidenz wieder in die Höhe, um dann am 15. April wieder unter die 100er-Marke zu sacken.

Neues Testzentrum in St. Goar

St. Goar hat in der Rheinfelshalle ein Corona-Testzentrum eingerichtet, dass nach Auskunft der Stadtverwaltung mittlerweile registriert ist und am Freitag, den 23. April eröffnet werden soll. „Die Stadt Sankt Goar freut sich, ein Corona-Testzentrum für alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, Gäste bzw. kurz gesagt für alle zu eröffnen“, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Das Testen ohne Terminvergabe soll bis voraussichtlich 30. Juni zu folgenden Zeiten möglich sein: Montag und Mittwoch von 8 bis 12 Uhr, freitags von 8 bis 16 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 bis 16 Uhr.


16. April 2021


Bröhr legt Beschwerde gegen Ausgangssperre-Beschluss ein

Die nächtliche Ausgangsbeschränkung im Rhein-Hunsrück-Kreis hat noch Bestand: Marlon Bröhr will jetzt aber Beschwerde gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichtes Koblenz einlegen, das seinen Widerspruch gegen die Ausgangssperre abgeschmettert hatte. Anlass ist eine Entscheidung von Verwaltungsrichtern in Mainz, die die Ausgangssperren in Mainz und Mainz-Bingen gekippt hatten.

„Die Anordnung der Ausgangssperre erweise sich bei vorläufiger Betrachtung jedenfalls als materiell rechtswidrig, denn es könne derzeit nicht positiv festgestellt werden, dass es sich bei ihr um eine notwendige Maßnahme im Sinne des Gesetzes handele“, schreiben die Mainzer Richter in ihrer Begründung.

Die Ausgangssperre dürfe wegen ihrer besonderen, in Grundrechte eingreifenden Wirkung nur angeordnet werden, wenn eine wirksame Corona-Eindämmung erheblich gefährdet wäre. Diese Gefährdungsprognose vermissten die Richter in den Allgemeinverfügungen der Stadt Mainz und des Landkreise Mainz-Bingen. Diese hatten im Übrigen denselben Vordruck der Landesregierung genutzt, den Landrat Marlon Bröhr auch verwendete.

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15. April 2021


Belastungsgrenze? 378 zusätzliche Dosen für Impfzentrum in Simmern

Die Ankündigung der Sonder-Impfaktion durch Gesundheitsstaatssekretär Dr. Alexander Wilhelm machte Hoffnung: Am Wochenende sollten alle Impfzentren in Rheinland-Pfalz an ihre Belastungsgrenze gehen. 1200 Impfungen wären das pro Tag in Simmern. Herausgekommen sind 378 zusätzliche Impfdosen, die im Rahmen der Sonderaktion geliefert werden.

„Das Impfzentrum freut sich über die zusätzlichen Impf-Kontingente“, sagte Doris Becker, die Pressesprecherin des Landkreises, „allerdings wurde zwischenzeitlich die angekündigte Gesamtmenge auf rund 30000 Impfdosen verringert.“

Der Rhein-Hunsrück-Kreis bekomme 126 Dosen Biontech und 252 Dosen AstraZeneca im Rahmen der Aktion. Diese sollen am Montag mit verimpft werden. Mit den zusätzlichen Kontingenten werde die mögliche Kapazität jedoch noch nicht erreicht, erklärte Becker. Offensichtlich: Am Sonntag kann das Impfzentrum geschlossen bleiben –es fehlt weiter an genügend Impfstoff.

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