Anzeige
Plus_artikelPOLITIK
Arbeitslosenquote bei 4,1%

Arbeitsmarkt: Kein Einbruch durch erneuten Lockdown

Arbeitslosigkeit sinkt trotz Lockdown weiter
Foto: Succa von Pi Die Arbeitslosigkeit im Kreis stagniert

Im Rhein-Hunsrück-Kreis waren im Dezember 2406 Menschen arbeitslos gemeldet – und damit genau so viele wie im November 2020. Die Arbeitslosenquote stagnierte bei 4,1 Prozent. Die Zahl der Anträge auf Kurzarbeitergeld ist um 40 Prozent gestiegen, liegt aber noch weit unter dem Niveau des Lockdown-Monats April.

„Durch den Lockdown seit November spiegelt sich kein erneuter Einbruch am Arbeitsmarkt wider“, erklärte Gundula Sutter, Leiterin der Agentur für Arbeit Bad Kreuznach. Die Hilfen durch Kurzarbeitergeld und weitere Stützungsmaßnahmen würden die Beschäftigung stabilisieren.


Anzeige

Zurzeit würden sich vergleichsweise wenig Menschen arbeitslos melden, sogar weniger als vor einem Jahr. Die bisher milde Witterung trage ebenfalls hierzu bei. Ermutigend empfindet Sutter auch die Tatsache, dass mehr Menschen als 2019 kurz vor Jahresende noch eine Beschäftigung aufgenommen hätten.

Im Dezember wurden 96 Anzeigen von Kurzarbeit von Unternehmen für 852 Personen eingereicht. Zum Vergleich: Im November waren es 105 Betriebe für 613 Personen – im April waren dies rund 900 Betriebe für rund 11 700 Personen.

Im Dezember wurden 176 offene Stellen angezeigt, weniger als die Hälfte gegenüber November und mehr als ein Drittel weniger als vor einem Jahr. „Dies ist aufgrund der unklaren weiteren Entscheidungen zu möglichen Einschränkungen und deren Dauer sehr verständlich. Zurzeit ist planvolles Vorgehen schwierig“, erklärte Sutter. Der Stellenbestand beträgt 914.

Auch interessant
Schließen
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"