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Von Simmern nach Rheinböllen

Arbeitskampf auf vier Rädern: Autokorso zur Conti

Foto: IG Metall Bad Kreuznach

Nächste Eskalationsstufe im Arbeitskampf der Metall- und Elektroindustrie: Nach dem Scheitern der vierten Verhandlungsrunde wird der Warnstreik im Hunsrück ausgeweitet. Die Firmen CompAir und Boge in Simmern sowie Continental in Rheinböllen wurden drei Stunden lahmgelegt.

Die IG Metall hatte 100 Fahrzeuge für einen Autokorso von Simmern nach Rheinböllen angemeldet – letztlich schob sich eine Blechlawine von über 450 Karossen durch Simmern und über die B50. Die Polizei musste den Korso teilweise stoppen, weil das Verkehrschaos in Simmern überhandnahm.


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Foto: IG Metall Bad Kreuznach

Uwe Zabel, Verhandlungsführer der IG Metall im Streit um das Conti-Werk in Rheinböllen, erklärte den erneuten Warnstreik: „Weil die Arbeitgeber keine Angebote machen, die wollen den Beschäftigten das Weihnachtsgeld und das Urlaubsgeld klauen, wollen massiv Arbeitsplätze abbauen. Die müssen sich nicht wundern. Auf einen groben Klotz gehört ein harter Keil.“

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Bei der abschließenden Kundgebung vor dem Continental-Werk in Rheinböllen skandierten die Gewerkschafter: „Ihr wollt den Streik, wir sind bereit!“ Zabel klar, dass die IG Metall bereit sei, den Kampf noch auszuweiten: 24-Stunden-Austand und unbefristeter Streik auch bei Conti, Boge und CompAir nicht ausgeschlossen.

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