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Nach Felssturz von Kestert

Ab Samstag rollen wieder Züge auf der rechten Rheinseite

Felssturz Kestert Öffnung
Foto: DB/Frank Osteroth Nach dem Felssturz mussten die teilweise verschütteten Gleise erneuert werden

Sieben Wochen nach dem Felssturz von Kestert ist es mit der Ruhe auf der rechtsrheinischen Seite vorbei: Ab dem 1. Mai sollen auf der durch den Geröllabgang verschütteten Bahnstrecke wieder Züge fahren. Zunächst auf einem Gleis. Die Arbeiten zur Sicherung des Hangs gehen unterdessen weiter.

Die Reparatur der Gleise sei schnellstmöglich erledigt worden, die Bahn könne die Strecke daher vor der bisherigen Prognose öffnen: Ab Samstag sollen Nahverkehrszüge wieder stündlich rollen – auch die Güterzüge sollen den Verkehr wieder nahezu komplett aufnehmen.

Ab dem 9. Mai soll auch das zweite Gleis für den Verkehr wieder freigegeben werden, solange soll darüber weiter das ins Tal gestürzte Geröll abtransportiert werden. Bis zu 16 000 Kubikmeter Gestein hatten sich bei dem Felssturz gelöst.


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Die Bahn bezeichnete den Felssturz von Kestert als „Jahrhundertereignis“. Um aber dennoch weitere solcher Unglücke zu verhindern, wurde einerseits ein 100 Meter langer und sechs Meter hoher Schutzwall errichtet und andererseits wurden schon teilweise Sicherungsnetze über den verbliebenen Fels gespannt.

In den frühen Morgenstunden des 1. Mai soll der erste Zug über die Strecke rollen. Dann wird auch die Bundesstraße wieder durchgängig aber vorerst nur einspurig befahrbar sein.

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