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Corona ImpfzentrumNEWSPlus_artikel
Impfzentrum und mobile Teams

373 Menschen an ersten beiden Tagen geimpft

Erste Impfdosen im Impfzentrum in Simmern verabreicht
Foto: KMZ/RHK Egon Steffen aus Argenthal war einer der ersten, die im Impfzentrum in Simmern behandelt wurden

Am vergangenen Donnerstag war die Impfkampagne gegen das Corona-Virus auch im Rhein-Hunsrück-Kreis gestartet: im Impfzentrum in Simmern und mit einiger Verspätung auch durch die mobilen Impfteams. 373 Impfdosen konnten in zwei Tagen verabreicht werden.

Wegen der begrenzten Verfügbarkeit des Impfstoffs waren am Donnerstag und Freitag jeweils nur 60 Dosen zur Verabreichung vorgesehen. Dieses Kontingent wurde komplett ausgeschöpft, berichtet der Kreis in seiner Bilanz der ersten Impfwoche.

Die mobilen Impfteams starteten zeitgleich mit dem Impfzentrum. Eigentlich hätte seit dem 28. Dezember in den hiesigen Alten- und Pflegeheimen der Impfstoff verabreicht werden können, aber die Einrichtungen hatten schlicht die nötigen Formalitäten noch nicht erledigt.

Die ersten Altenheime, die Impfbereitschaft meldeten und so in die Planung des Deutschen Roten Kreuzes, das die mobilen Impfteams koordiniert, aufgenommen wurden, waren die Seniorenwohngemeinschaft in Külz, das Hildegard-von-Bingen-Altenheim in Simmern und das Haus Ursula in Gemünden.

Das Haus Ursula hatte sich in den vergangenen Wochen zu einem regelrechten Corona-Hotspot entwickelt. Am 4. Januar meldete der Kreis 61 Bewohner und 21 Mitarbeiter als positiv auf den Corona-Virus getestet. Jetzt konnten hier 90 Menschen geimpft werden.

In Simmern wurden 120 Impfdosen an Personal und Heimbewohner verabreicht, 15 waren es in Külz. Ebenfalls 15 Dosen wurden dem mobilen Impfteam gespritzt. Weitere 13 Impfdosen konnten für die Mitarbeiter des Impfzentrums bereitgestellt werden.

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